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US-Sender setzen Wahlkampfspot von Trump wegen Rassismusvorwurfs ab

US-Präsident Donald Trump: Medien verweigern Ausstrahlung eines Wahlwerbespots
US-Präsident Donald Trump: Medien verweigern Ausstrahlung eines Wahlwerbespots

Mehrere US-Sender haben einen Wahlkampfspot von US-Präsident Donald Trump aus dem Programm genommen, weil dieser Migranten in ein schlechtes Licht rückt. Zuvor hätten allerdings schon Millionen Zuschauer den 30 Sekunden langen Spot gesehen, berichtete der TV-Sender CNN am Montagabend (Ortszeit). CNN zufolge entschied sich neben NBC und Fox News auch Facebook dazu, den Spot nicht mehr zu zeigen.

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CNN selbst hatte eigenen Angaben zufolge erst gar keine Sendezeit für die “rassistische” Anzeige verkauft, mit der Trump um Stimmen für seine Republikaner bei den Zwischenwahlen an diesem Dienstag wirbt.

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In dem Spot wird ein Mexikaner gezeigt, der illegal in die USA eingewandert war und wegen Mordes an zwei Polizisten zum Tode verurteilt wurde. In die Kamera sagt er lachend, er werde bald aus dem Gefängnis ausbrechen und noch mehr Polizisten töten. NBC hatte die Anzeige am Sonntag während seiner wöchentlichen Football-Sendung “Sunday Night Football” ausgestrahlt, die laut CNN von 21 Millionen Zuschauern gesehen wird. “Wir bedauern die Entscheidung, den Spot überhaupt gezeigt zu haben”, zitierte CNN einen Mitarbeiter von NBC. Zuvor habe der Clips alle internen Qualitätskontrollen bestanden. Fox News begründete seine Entscheidung laut CNN nicht weiter. Diese sei aber umso erstaunlicher, als der Sender enge Beziehungen zum Weißen Haus pflege.

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Alle Kommentare

  1. “weil dieser Migranten in ein schlechtes Licht rückt”

    Genau, das ist doch völlig unerhört! Wie jeder weiß, sind alle Migranten ausnahmslos friedlich, nicht kriminell und top ausgebildet.

    1. @IrishTV:
      Unter dem Gesichtspunkt der Gesellschaftspolitik sind Ihre Beiträge aufgrund ihrer selten substantiellen oder konstruktiven, aber stets denunziatorischen und polemischen Qualität kennzeichnend für das Problem sozialer Medien und Foren. Das gilt leider auch für diesen schwachen und von relativ primitivem Lagerdenken geprägten Beitrag, denn was Sie in Ihrer Formulierung denjenigen vorwerfen, die sich dagegen wenden, Migranten pauschal zu Kriminellen zu erklären, haben diese Foristen als Gruppe gar nicht behauptet (nämlich, dass Migranten stets gewaltfrei und rechtstreu handelten sowie allesamt auf dem Arbeitsmarkt nachgefragt seien). Aber diese Form des verleumderisch untergeschobenen Arguments ist, soweit ich es bisher verfolgen konnte, auch sonst das einzige Instrument in ihrem rhetorischen Werkzeugkasten.

      Unter dem Gesichtspunkt der mentalen Stabilität würde ich – zugegebenermaßen als psychologischer Laie – vermuten, dass Sie Hilfe von außen gut gebrauchen könnten, um einmal das Forum von Meedia und Ihre Daueraggressivität hinter sich zu lassen. Machen Sie doch einmal den Computer aus und gehen mit einem friedliebenden Menschen vor die Tür, um sich gemeinsam an der schönen Herbstlandschaft zu erfreuen. Dabei tief ein- und ausatmen. Alles Gute!

      1. @Thomas S.: Sehr schön den Nagel auf den Kopf getroffen! Ich vermute mal, dass IrishTV mit Lagerdenken und billigen Verallgemeinerungen groß geworden ist und sich partout nicht davon trennen mag. Dabei würde es ihm und seiner Umwelt gut tun. Warum er sich aber ausgerechnet meedia.de für seine Ergüsse ausgesucht hat, bleibt mir ein Rätsel.

      2. Sehr geehrte Geierwally, ich glaube, Sie haben mich leider missverstanden: Es geht mir an dieser Stelle nicht um Vorurteile gegen Migranten, sondern dagegen, dem Diskutanten eine weltfremde – oder, wie sich IrishTV wohl ausdrücken würde, “grün-linksradikale” Position – unterzuschieben, die der Diskutant gar nicht bezogen hatte. Viele Grüße, Thomas S.

  2. Worin liegt denn nun der Rassismus des Werbespots?
    Dass ein mit multiplen Foren-Namen ausgestatteter Troll, Dummschwätzer und Möchtegern mit irgendwelchen Lagergedanken sich selbst zujubelt und andere gleichzeitig herabwürdigt, ersetzt wohl kaum Argumente.
    Na, welcher dieser Berufsempörten will es versuchen?

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