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Von "Walking Dead" bis "Schöner, klarer Moment": Social Web-Stimmen zur Rückzugs-PK von Angela Merkel

Das Ende einer Ära: Bundeskanzlerin Angela Merkel verkündet den Zeitplan ihres Rückzugs

Angela Merkel erklärte nach der Hessen-Wahl den Verzicht auf den Parteivorsitz, Kanzlerin will sie aber vorerst bleiben. Nach der Breaking News von Bild überschlugen sich die Meldungen: Mit dem einstigen Merkel-Opfer Friedrich Merz, Annegret Kramp-Karrenbauer und Jens Spahn gibt es gleich drei Kandidaten fürs Parteiamt. Das Social Web diskutiert das Ende der Ära Merkel – und was danach kommt.

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So einen Tag hat das politische Deutschland lange nicht mehr erlebt. Seit Jahren wird über das Ende der Ära Merkel diskutiert – nun scheint es greifbar. Überraschend hat Bundeskanzlerin Merkel heute ihren Verzicht auf den Parteivorsitz angekündigt  – ein Schritt, den sie selbst immer wieder ausgeschlossen hatte, wie in den sozialen Medien sofort angemerkt wurde:


Für viele Twitter-Nutzer hat damit das Ende der Ära Merkel begonnen – schließlich erklärte Merkel zudem in einer Pressekonferenz, dass ihre Kanzlerschaft mit dieser Legislaturperiode zu Ende geht, sie damit maximal bis 2021 Kanzlerin bleiben werde und danach auch keine weiteren politischen Ämter bekleiden wolle. Merkels historische Erklärung, die bereits wie eine vorweggenommene Abschiedsrede klang, nötigte zahlreichen Twitter-Nutzern Respekt ab:


Damit ist das Rennen um die direkte Nachfolge zumindest für den Parteivorsitz unmittelbar entbrannt. Für ein Überraschung sorgte ein möglicher Nachfolgekandidat, den die Bild-Zeitung Minuten nach den Rückzugsplänen von Angela Merkel verkündete – den ehemaligen parteiinternen Rivalen Friedrich Merz, der zwischen 2000 und 2002 den Fraktionsvorsitzend der CDU innehatte.


Reflexartig wurde an Merz im Social Web allerdings Kritik laut:


Fake-Accounts und vorhersehbare Wortspiele sorgten für den erwartbaren Netz-Spott:


Doch auch andere potenzielle Kandidaten brachten sich umgehend in Stellung. Zunächst die amtierende Generalsekretärin der CDU, Annegret Kramp-Karrenbauer (AKK):


Stunden später warf auch Gesundheitsminister Jens Spahn seinen Hut in den Ring:


Gleichzeitig entzürnte viele Nutzer in den sozialen Medien eine Personalie, bei der es keine Änderung gab – CSU-Chef Horst Seehofer:


Und zu guter Letzt stellte sich für einige Nutzer noch eine Frage:

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