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Ranking von Springers Wirtschaftstitel Bilanz: Bauer bei Entscheidern das angesehenste deutsche Medienhaus

Verlegerin Yvonne Bauer
Verlegerin Yvonne Bauer

In Anlehnung an das Ranking „World’ Most Admired Companies" der US-Zeitschrift Fortune veröffentlicht das Wirtschaftsmagazin Bilanz von Axel Springer erstmals eine Liste der Unternehmen, die die beste Reputation genießen. Dabei schneidet für den Mediensektor das Hamburger Zeitschriftenhaus Bauer Media im deutschen Markt am besten ab. Die öffentlich-rechtlichen Anstalten ARD und ZDF landen im Ranking auf den letzten Plätzen.

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Laut Bilanz besitzt das von Verlegerin Yvonne Bauer geführte Familienunternehmen Bauer aus Hamburg die beste Reputation im Mediensektor in Deutschland. Dies geht aus einem Ranking hervor, welches das Springer-Blatt in seiner Freitagausgabe veröffentlicht. An zweiter Stelle steht das Gütersloher Medienhaus Bertelsmann, gefolgt von Axel Springer und Hubert Burda Media.

Beauftragt hatte das Wirtschaftsmagazin für das Ranking das Kölner Analyse-Institut Servicevalue. Es befragte 1.420 Entscheider aus der Wirtschaft, darunter Führungskräfte der ersten und zweiten Ebene. Die im September vorgenommene Erhebung erfasst insgesamt 300 Firmen in 16 Branchen. Dazu gehören sämtliche Gesellschaften, die in den Aktienindizes DAX, M-Dax, S-Dax und T-Dax vertreten sind, zudem die 100 größten deutschen Familienunternehmen sowie die 100 bedeutendsten Markenkonzerne der Welt.

Bewertet wurden das Gesamtansehen sowie das Renommee der Unternehmen in den Kategorien Gesamteindruck, Qualität der Unternehmensführung, finanzielle Solidität, Qualität der Produkte und Dienstleistungen sowie gesellschaftliche Verantwortung, die Qualität des Aufsichtsrats sowie Beiräte, Innovationskraft und die Fähigkeit, Nachwuchstalente zu gewinnen und zu binden. Die Studie erfasst diese acht Attribute anhand einer Skala von 1 („ausgezeichnet“) bis 5 („schlecht“).

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Besonders interessant: Die beiden öffentlich-rechtlichen Anstalten ARD und ZDF landen in dem Ranking auf den beiden letzten Plätzen. Weltweit hingegen hatten die Entscheider den US-Unterhaltungsriesen Walt Disney an die Spitze der Medien-Firmen gewählt, an zweiter Stelle steht der Streamingdienst Netflix.

Mediensektor weltweit

1. Walt Disney 2,30
2. Netflix 2,36
3. Bauer Media 2,69
4. Bertelsmann 2,73
5. Axel Springer 2,81
6. Hubert Burda 2,84
7. P7S1 2,87
8. RTL Group 2,99
9. ZDF 2,99
10. ARD 3,05

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Alle Kommentare

  1. Eine große Versammlung von federleichten Käseblättchen. Und dann noch solche Spitzen-Renommierleistungen:

    “Im September 2017 entschied der Oberste Gerichtshof des australischen Bundesstaats Victoria, dass die Bauer Media Group wegen Verleumdung eine Entschädigung von 4,5 Millionen australischen Dollar an die Schauspielerin Rebel Wilson zahlen muss, die bis dahin höchste solche Summe in der Rechtsgeschichte Australiens. Davon sind 3,9 Millionen der Ausgleich für entgangene Filmrollen, weil Wilson in Zeitschriften des Unternehmens als notorische Lügnerin dargestellt worden sei.”

    “2009 geriet Bauer in die Kritik, weil der Guardian enthüllte, dass der Konzern für den Vertrieb der rechtsextrem orientierten Zeitschrift ZUERST! verantwortlich war. Nach Protesten des Betriebsrates und Demonstrationen vor der Konzernzentrale in Hamburg wechselte das Magazin den Vertriebspartner.”

    Nachtigall, ick hör Dir renommieren.

    Man wüsste zu gerne, wer diese 1.420 “Entscheider” ausgesucht hat, und welche weit über Otto Normalbürger herausragenden Qualifikationen sie wohl mitbringen. Was hat nochmal der Deutsche Presserat vor genau drei Tagen beschlossen?
    https://meedia.de/2018/03/22/presseratsbeschluss-nicht-repraesentative-online-umfragen-brauchen-klare-kennzeichnung/

  2. Mir fallen gleich ein Dutzend Medienunternehmen ein, die in dem Ranking fehlen, bei „Entscheidern aus der Wirtschaft“ aber ein höheres Ansehen als der „Mach mal Pause“-Verlag aus Hamburg haben dürften. Aber um mich bei denen nicht unbeliebt zu machen möchte ich sie hier nicht mit dem Bauer-Verlag vergleichen.

  3. “Die beiden öffentlich-rechtlichen Anstalten ARD und ZDF landen in dem Ranking auf den beiden letzten Plätzen”. So so, Platz 9 und 10 sind die letzten Plätze…

    Im Duchschnitt ist die Ente tot! Wie sehen denn die Teilnoten aus?

    Mit dieser Ihrer Meldung kann niemand was anfangen. Wo “die Qualität des Aufsichtsrats sowie Beiräte” von Wirtschaftsführern bewertet wird, müssen Politikergremien ja unterirdisch abscneiden. Sicher – “Kapitalisten” aus dem Bankensektor sind Wirtschaftsbossen als Ratsmitgliedern lieber. Gesellschaftliche Verwantwortung ist heute kein Kriterium mehr – und Sie machen mit solcher Berichterstattung fröhlich mit.

  4. Oh, der “Postillon” tarnt sich heute als “Kölner Analyse-Institut Servicevalue”. Die machen aber auch immer Sachen.

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