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iPhone XR: Woher der Name von Apples neuem Smartphone kommt – und wie groß die Nachfrage ist

Das iPhone XR: Vom Hoffnungsträger zum Sorgenkind
Das iPhone XR: Vom Hoffnungsträger zum Sorgenkind © Apple

Freitag ist es so weit: Fünf Wochen nach dem Verkaufsstart der hochpreisigen OLED-Modelle iPhone XS und XS Max kommt nun auch Apples drittes neues Smartphone des Jahres auf den Markt – das iPhone XR. Wie Marketing-Chef Phil Schiller dem Techblog Engadget verriet, verdankt das neue iPhone seinen Namen Anleihen an Luxus-Sportwagen. Wie groß der Nachfrage nach dem randlosen LCD-iPhone ausfällt, ist unterdessen unter Staranalysten umstritten.

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Es wird ernst für Apple. Der Launch der  beiden neuen Smartphone Flaggschiff-Modelle iPhone XS und iPhone XS Max ist ein Monat her, und gemessen am Käuferinteresse vor dem Apple Store und in den sozialen Medien schien das Echo auf die Hochpreis-Smartphones verhalten auszufallen.

Für Apple ist das kein Problem, denn das  für die Geschäftsentwicklung wichtigste neue iPhone kommt erst in den Handel. Seit  Freitag vergangener  Woche kann das im Vergleich zu den OLED-Modellen um 300 Euro günstigere iPhone XR vorbestellt werden, diesen Freitag kommt es auf den Markt und dürfte sich, wenn die Analystenprognosen stimmen, zum bestverkauften Smartphone der Saison entwickeln.

Ming-Chi Kuo für iPhone XR optimistisch

So ist der notorisch gut vernetzte Tech-Analyst Ming-Chi Kuo für das 6,1 Zoll große LCD-Smartphone unterdessen noch optimistischer als zuvor. Vergangene Woche hob Kuo seine Absatzschätzungen bis zum Jahresende von 33 bis 35 Millionen auf nunmehr 36 bis 38 Millionen Einheiten an.

“Wir glauben, dass die Nachfrage nach dem iPhone XR wegen des größeren Displays, der verbesserten Batterieleistung, der Dual-SIM und dem neuen Design größer sein wird als nach der iPhone 8-Serie im vergangenen Jahr”, schrieb Kuo letzte Woche.

Heute legte Kuo nach dem Vorbestellungsstart mit einer neuen Research-Note, die dem Blog AppleInsider vorliegt, nach. So rechnet der TF Securities-Analyst damit, dass die Nachfrage nach dem günstigeren neuen iPhone stabiler und langlebiger sei als nach den teuren OLED-Modellen, die vor allem von echten Fanboys gekauft worden wären.

Analysten sehen Zurückhaltung bei Vorbestellungen
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Der langjährige Apple-Analyst und heutige Wagnisfinanzierer Gene Munster hat dagegen am Freitag die Vorbestellungen  ausgewertet und überrascht festgestellt, dass das iPhone XR auch zur Mittagszeit mit einer Auslieferung an diesem Freitag noch erhältlich war, während hingegen der Lieferstatus des iPhone XS und iPhone XS Max binnen Minuten um Wochen nach vorne sprang. (In Deutschland beträgt die Lieferzeit heute – und damit drei Tage nach  Vorbestellungsbeginn – ein bis zwei Wochen.)

Die Analysten der Citigroup teilten Munsters Einschätzung nach Auswertung der Suchabfragen zu den neuen iPhones, die unter allen neuen Modellen seit dem iPhone 5 lagen, das im Jahr 2012 gelauncht wurde. “Die Kunden sind mit jeder neuen Generation weniger begeistert”, resümieren die Citi-Analysten.

Auch Rosenblatt-Analyst Jun Zhang äußerte sich in einer Kurzstudie am Montag, die AppleInsider vorliegt, skeptisch zur Nachfrage nach dem iPhone XR. So seien die Vorbestellungen schwächer als erwartet ausgefallen würden bis zur Auslieferung am Freitag bei maximal 12 Millionen Einheiten liegen. “Das ist kein berauschendes Ergebnis”, stellt Zhang fest.

Inspiration bei besonderen Sportwagen

Während die Spekulationen über das Absatzspotenzial des neuen LCD-iPhones aus Cupertino wohl bis zur Bilanzverkündung des Weihnachtsquartals anhalten dürfte, hat Marketing-Chef zumindest mit einem anderen Rätsel des iPhone XR aufgeräumt – der Namensgebung.

Gegenüber dem Techportal Engadget verriet Schiller, dass Apple sich sowohl bei der S-Generation als auch nun beim iPhone XR hat von Sportwagen inspirieren lassen. “Ich liebe Autos und Dinge, die schnell sind. R und S sind beides Buchstaben, die verwendet werden, um Sportwagen zu bezeichnen, die absolut besonders sind”, erklärte Schiller.

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