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Staranalyst: Nachfrage nach Apples iPhone XR größer als erwartet

Apples mutmaßlich nächster Megaseller: das iPhone XR
Apples mutmaßlich nächster Megaseller: das iPhone XR Foto: © Apple

Ende der Woche ist es so weit: Das iPhone XR kann vorbestellt werden. Nach Einschätzung des notorisch gut informierten Techanalysten Ming-Chi Kuo dürfte sich Apples günstigeres neues Smartphone im Weihnachtsquartal noch besser verkaufen als erwartet und dem wertvollsten Konzern der Welt ein erneutes Rekordquartal bescheren. Skeptischer äußert sich die Investmentbank Goldman Sachs, die wegen des Absatzrückgangs auf dem schwer umkämpften chinesischen Smartphone-Markt schwächere Verkäufe erwartet.

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Nach den neuen iPhones ist vor dem neuem iPhone. Seit dreieinhalb Wochen sind Apples neue Smartphone-Flaggschiffe – das iPhone XS und das iPhone XS Max – auf dem Markt, doch von einem Hype kann keine Rede sein.

Im Gegenteil: Die Vorbestellungen in China als auch die geäußerten Kaufabsichten in den sozialen Medien fallen schlechter aus als in den Vorjahren. Schnell mehren sich zudem die Nutzerbeschwerden über Apples brandneue OLED-iPhones. Zunächst mokierten sich Nutzer darüber, dass das iPhone XS und iPhone XS Max zu schöne, d.h. zu perfekte Selfies schießen würden (#BeautyGate), dann wird bekannt, dass einige der neuen iPhones Ladeprobleme hätten, die als #Chargegate die Runde machten.

Warten auf das iPhone XR

Allein: Die Wall Street reagierte achselzuckend. Apple hat sich dem Ausverkauf von Tech-Aktien der vergangenen Wochen weitgehend entzogen – bei 222 Dollar notiert das Papier keine drei Prozent unter den im September aufgestellten Allzeithochs.

Der Grund: Das für die Geschäftsentwicklung wichtigste neue iPhone kommt erst in Handel. Ab Freitag dieser Woche kann das im Vergleich zu den OLED-Modellen um 300 Euro günstigere iPhone XR vorbestellt werden, eine Woche später kommt es auf den Markt und dürfte sich, wenn die Analystenprognosen stimmen, zum bestverkauften Smartphone der Saison entwickeln.

Ming-Chi Kuo prognostiziert bis zu 38 Millionen verkaufte iPhone XR bis Jahresende
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Der notorisch gut vernetzte Tech-Analyst Ming-Chi Kuo ist für das 6,1 Zoll große LCD-Smartphone unterdessen noch optimistischer als in den Wochen zuvor. So hob Kuo seine Absatzschätzungen bis Jahresende von 33 bis 35 Millionen auf nunmehr 36 bis 38 Millionen Einheiten an.

Wir glauben, dass die Nachfrage nach dem iPhone XR wegen des größeren Display, der verbesserten Batterieleistung, der Dual-SIM und dem neuen Design größer sein wird als nach der iPhone 8-Serie im vergangenen Jahr”, schreibt Kuo in einer Research-Note, die CNBC vorliegt.

iPhone-Rekordabsätze im Weihnachtsquartal fest eingeplant

Insgesamt rechnet der TF Securities-Analyst im Weihnachtsquartal in der Gesamtheit nun mit Rekord-iPhone-Absätzen von 78 bis 83 Millionen Einheiten. Im vergangenen Jahr hatte Apple im vierten Kalenderquartal mit 77,1 Millionen iPhones seinen bisherigen Bestwert erzielt.

Weniger optimistisch ist dagegen Goldman Sachs. Die Wall Street-Großbank liegt mit Schätzungen von 80 Millionen abgesetzten iPhones im Weihnachtsquartal zwar in der Mitte der Schätzungen von Ming-Chi Kuo, allerdings beobachtet Analyst Rod Hall wegen der sich eintrübenden Nachfragelage in China Apples iPhone-Absatzpotenzial im Reich der Mitte mit Skepsis.

 

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