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Kurssturz an der Technologiebörse: Amazon, Google und Netflix plötzlich im Korrekturmodus

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Amazon: Auch die Erfolgsaktie muss an der Technologiebörse Nasdaq mal größere Verluste verkraften © Nasdaq / Facebook

Plötzlich fallen die Kurse an den Weltbörsen wie Blätter von den Bäumen: In den abgelaufenen Handelstagen kamen vor allem die Aktien der seit Jahresbeginn so erfolgreichen Internet- und Technologieaktien massiv unter Druck. Anteilsscheine von Amazon, Alphabet, Netflix und vor allem den im vergangenen Jahr noch so erfolgreichen chinesischen Internetaktien müssen teilweise zweistellige Kursverluste hinnehmen. Der Grund: Die anhaltende Verunsicherung über die amerikanische Handelspolitik, eine abkühlende Konjunktur und Zinsangst in den USA.

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Fast die ganze Präsidentschaft über hat sich Donald Trump im Erfolg der beständig steigenden Kurse an der Wall Street gesonnt. Nun schlägt das Pendel in die andere Richtung aus, und der US-Präsident muss die längste Verlustserie im Dow Jones in seiner Amtszeit mitansehen.

Entsprechend glaubt Trump, den Schuldigen für den Kurssturz an der Wall Street gefunden zu haben. Die amerikanische Notenbank Federal Reserve sei schuld am Einbruch, weil sie die Zinsen zu drastisch anhebe, wettert Trump und bricht damit das ungeschriebene Gesetz, dass sich der US-Präsident nicht in die Geldpolitik einmischt.

Vor allem Technologie- und Internetaktien litten unter dem Stimmungswechsel an der Wall Street und kamen so kräftig unter den Hammer wie seit der Korrektur im Februar nicht mehr. Allein seit Wochenbeginn verloren Amazon, Netflix und Google-Mutter Alphabet zwischen 9 und 7 Prozent.

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Chinas wertvollster Konzern Alibaba verzeichnete in der Spitze gar zweistellige Kursverluste, während sich Apple, aber auch Facebook stabiler als der Gesamtmarkt entwickelten.

Glaubt man Wagnisfinanzierer Gene Munster, müssten sich Besitzer von hochbewerteten Internet- und Technologieaktien in den kommenden Wochen und Monaten durchaus auf weitere Turbulenzen einstellen. Kursverluste von weiteren fünf Prozent wären möglich, erklärte der langjährige Techanalyst gegenüber dem Finanzsender CNBC.

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