Partner von:
Anzeige

“Konzentration aufs Kerngeschäft”: Medweth verkauft Jugendmagazine Popcorn und Mädchen an Egmont

Die Jugendmagazine Popcorn und Mädchen hat Verleger Christian Medweth nun an Egmont verkauft
Die Jugendmagazine Popcorn und Mädchen hat Verleger Christian Medweth nun an Egmont verkauft

Popcorn und Mädchen wechseln den Besitzer: Egmont Ehapa Media übernimmt die Jugendmagazine der Media Group Medweth. Deren Verleger Christian Medweth begründet die Entscheidung mit "Konzentration auf das eigene Kerngeschäft". Über die Höhe des Kaufpreises haben beide Medienhäuser Stillschweigen vereinbart.

Anzeige

Für Klaus Thyge Hoeg-Hagensen, CEO von Egmont Ehapa Media, sei die Übernahme der Magazine eine perfekte Ergänzung zum bereits bestehenden Portfolio, heißt es in der Pressemitteilung. In seiner Mediengruppe erscheinen bereits Titel wie das Micky Maus-Magazin, Benjamin Blümchen das Lustige Taschenbuch. “Mit der Investition wollen wir unsere starke Position im Kinder- und Jugendmarkt behaupten und neue Zielgruppen ansprechen.”

Christian Medweth, Verleger der Media Group Medweth, wird wie folgt zitiert: “Wir sind glücklich, mit Egmont Ehapa Media einen Käufer gefunden zu haben, der sowohl das Potential des Jugendmarkts erkennt, als auch die dafür notwendige Verantwortung nachhaltig übernimmt.” Darüber sei Medweth überzeugt, dass der neue Inhaber die Weiterentwicklung “dieses Jugend-Kulturguts vorantreibt”.

Die Entscheidung, die Magazine zu verkaufen, hänge laut Medweth “mit der Konzentration auf das eigene Kerngeschäft” zusammen. Nach Verlagsangaben besteht das aus Special-Interest-Zeitschriften und digitalen Vertriebswegen. Es habe sich um einen bewussten Rückzug aus dem Jugendsegment gehandelt.

Anzeige

Bereits im November 2017 hatte das Verlagshaus die traditionsreiche Münchener Frauenzeitschrift Madame an die Hamburger Bauer Media Group abgegeben, ehe im Februar dieses Jahres Manager Medweth weitere Titel an das Magazinhaus Klambt verkaufte. Dazu gehörten die monatliche Frauenzeitschrift Jolie sowie die Websites jolie.de und mädchen.de. Das Print-Produkt war damals nicht betroffen (MEEDIA berichtete).

Beide Verlage werden zur Höhe des Kaufpreises keine Details nennen, wie es in der Mitteilung heißt. Die Übernahme der betroffenen Titel erfolgt vorbehaltlich der Zustimmung der zuständigen Kartellbehörden.

tb

Keine Neuigkeiten aus der Medien-Branche mehr verpassen: Abonnieren Sie kostenlos die MEEDIA-Newsletter und bleiben Sie über alle aktuellen Entwicklungen auf dem Laufenden.

Anzeige

Mehr zum Thema

Anzeige
Anzeige
Werben auf MEEDIA
 
Meedia

Meedia