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“Ich liebe diesen Typen”: Kanye West mit Gaga-Auftritt bei Donald Trump im Weißen Haus

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Gespräch unter "Freunden übers Leben": Kanye West und Donald Trump

Es ist das perfekte Chaos, das Donald Trump so liebt: Ein Popstar im Weißen Haus, der für noch mehr Kontroversen sorgt als der US-Präsident selbst. So geschehen gestern bei einem der verrücktesten Besuche im Oval Office in der knapp zweijährigen Amtszeit von Trump: Rap-Superstar Kanye West sprach Donald Trump seine volle Bewunderung aus und sorgte mit einem äußerst bizarren Auftritt für ein lautes Echo in den sozialen Medien.

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Donald Trump und Kanye West: Das passt einfach. So verschieden der amtierende US-Präsident und der HipHop-Superstar vermeintlich sein mögen, so sehr eint sie doch ihr Drang nach der ganz großen Bühne. Die gewährte Donald Trump dem “Gold Digger”-Rapper gestern bei einem Besuch im Weißen Haus, der einem Staatsempfang glich.

Was sich in den zwanzig Minuten im Oval Office vor der versammelten Reportern abspielte, dürfte als eine der bizarrsten Episoden der an bizarren Momenten nicht armen Trump-Präsidentschaft in die Annalen eingehen. Es war der umstrittene Rapper, der gar nicht mehr aufhören wollte zu reden und in einem denkwürdigen Monolog sogar Donald Trump sprachlos machte.

West erklärte etwa an die Adresse von Donald Trump gerichtet: “Ich liebe diesen Typen” – und umarmte den US-Präsidenten danach öffentlichkeitswirksam.

Kanye Wests öffentlich bekundete Verehrung von Donald Trump ist nicht neu. Es ist keine zwei Wochen her, dass sich der 41-Jährige in einem Instagram-Post in eindeutiger Pose mit der charakteristischen “Make America Great Again”-Baseballmütze einmal mehr zu US-Präsident Trump bekannte – und sich darauf Ärger von Popsängerin Lana Del Rey einhandelte. (Seine Social Media-Konten hat West inzwischen deaktiviert.)

Auf der Pressekonferenz mit Donald Trump sagte West: “Als ich die Mütze aufgezogen habe, hat mich das wie Supermann fühlen lassen – mein größter Held. Du hast das Cape für mich gemacht”, biederte sich der Ehegatte von Doku-Star Kim Kardashian an.

Mehr noch: West präsentierte vor der versammelten Presse ein vermeintliches Geschenk an den US-Präsidenten – Fotos eines präsidialen Flugzeugs namens “iPlane One”, das die Air Force One ersetzen und von Apple gefertigt werden solle, ein pures Hirngespinst des streitbaren Hip Hoppers. Die zur Schau getragene Bewunderung von Donald Trump wurde in den sozialen Medien vielfach scharf kritisiert.

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Der US-Präsident wurde unterdessen ebenfalls für die belanglose Zusammenkunft mit dem Rapper kritisiert anstatt sich um wichtigere Dinge auf seiner politischen Agenda zu kümmern.

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