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“Gauland auf Hitlers Spuren”: Gastbeitrag des AfD-Politikers in der FAZ sorgt für weitere Kritik und Diskussionen

Umstrittene Veröffentlichung: AfD-Parteichef Alexander Gauland hat in der FAZ über Populismus geschrieben
Umstrittene Veröffentlichung: AfD-Parteichef Alexander Gauland hat in der FAZ über Populismus geschrieben

Die Veröffentlichung eines Gastbeitrages von Alexander Gauland in der FAZ sorgt weiter für Kritik. Historiker kritisieren im Tagesspiegel Parallelen zwischen dem Beitrag des AfD-Chefs und einer Hitler-Rede von 1933. Auch das Internationale Auschwitz Komittee verurteilt den Beitrag. Unterdessen weisen Leser darauf hin, dass der Tagesspiegel 2016 selbst schon einen ähnlichen Text veröffentlicht hat.

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Über die Ähnlichkeiten zwischen Gaulands Gastbeitrag und einer Rede von Adolf Hitler hatte der Tagesspiegel berichtet. Das Blatt hatte die Anmerkungen eines Twitter-Nutzers, dem Parallelen aufgefallen waren, verifiziert. Die besagte Rede stammt aus dem Jahr 1933, Hitler hatte sie vor Arbeitern in Berlin Siemensstadt gehalten.

Im Tagesspiegel üben Historiker scharfe Kritik. Gauland habe Hitlers Aussagen paraphrasiert, der Artikel lese sich, „als habe sich der AfD-Chef den Redetext des Führers von 1933 auf den Schreibtisch gelegt, als er seinen Gastbeitrag für die ,FAZ’ schrieb”, kommentiert der Antisemitismus- und NS-Forscher Wolfgang Benz.

Gauland hat gegenüber dem Tagesspiegel bestritten, die Rede Adolf Hitlers zu kennen. Der Historiker Michael Wolffsohn unterstellt ihm aber Methode: „Es ist schlimm, dass Gauland seinen gebildeten Anhängern signalisiert, dass er Rede und Duktus Hitlers kennt und dass er die gegen die Juden gerichteten Vorwürfe Hitlers nun auf die Gegner der AfD von heute überträgt.“ Scharfe Kritik an Gaulands Text kommt auch vom Internationalen Auschwitz Komittee. In einer Pressemitteilung des Komittees heißt es: “Die Überlebenden des Holocausts überrascht die Tatsache nicht, dass Herr Gauland sich in seinen politisch-gedanklichen Windungen immer deutlicher auf Hitlers Spuren bewegt und bei seiner Weltsicht tief in die Hitlersche Propagandakiste hineinlangt.”

Parallelen zu Hitler-Rede – und zu einem Gastbeitrag im Tagesspiegel

Nicht jeder ist von den Vorwürfen, Gauland habe sich an Nazi-Inhalten bedient, überzeugt. So kommentierte Bild-Journalist Ralf Schuler, dass sich die Rede auch mit Stalin vergleichen ließe. Zeit-Redakteurin Mariam Lau ergänzte: “Die Verachtung der ‘globalistischen Eliten’ ist Standard von Bannon bis Wagenknecht”.

Unterdessen bringen Leser des Tagesspiegel eine weitere Ebene in die Debatte ein. In den Kommentaren unter einem Artikel weist jemand daraufhin, dass der Text nicht nur Parallelen zu einer Hitler-Rede aufweist, sondern auch zu einem Gastbeitrag, der 2016 im Tagesspiegel erschienen ist. Dort schrieb der Kulturwissenschaftler Michael Seemann über die “globale Klasse” und das Bürgertum, das die “Deutungshoheit” verloren habe. Die Texte von Gauland und Seemann decken sich inhaltlich wund weisen auch in der Wortwahl große Gemeinsamkeiten auf.

Leitartikler setzen sich inhaltlich mit Gastbeitrag auseinander

In einem weiteren Gastbeitrag rät Sigmar Gabriel, ehemaliger SPD-Chef und mittlerweile Autor für die Holtzbrinck-Mediengruppe, Gauland nicht als “Bonsai-Hitler” zu bezeichnen und ihn dadurch zu überhöhen (und den damaligen Diktator Hitler zu verniedlichen), wohl aber sich mit seinem Artikel auseinanderzusetzen. “Gauland versucht, den Populismus im Gewand der Volksversteher zu verkleiden, um den eigentlichen Kern jeder populistischen Bewegung zu verschleiern: das Mobilisieren von Ressentiments und Vorurteilen gepaart mit dem vollständigen Verzicht auf eigene Vorschläge zur Verbesserung der Lebenssituation derjenigen, zu deren Advokaten er sich doch so wortgewaltig aufschwingt.”

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Der Freitag-Herausgeber und Spiegel-Online-Kolumnist Jakob Augstein empfiehlt ebenfalls, sich mit dem Text auseinanderzusetzen. Aus Sicht Augsteins ist die AfD an ihrer Entwicklung gemessen, die “erfolgreichste Partei Deutschlands”. “Wenn der Chef dieser Partei seinen Erfolg analysiert, sollte man aufmerksam zuhören.” Augstein erkennt in dem Stück einen “klugen Text”, attestiert dem AfD-Politiker jedoch die “falschen Schlüsse”.

Der Gastbeitrag Gaulands wurde bereits vor den Erkenntnissen über Hitler-Parallelen scharf kritisiert. So wurd emoniert, dass die FAZ den AfD-Politiker uneingeordnet und unwidersprochen über Populismus schreiben lässt. Gauland, Vorsitzender der Partei sowie der Bundestagsfraktion der AfD, war in Vergangenheit immer wieder durch antidemokratische Ansichten und umstrittene Äußerungen zur NS-Zeit und dem Holocaust aufgefallen. Ihm unwidersprochen eine Bühne zu bieten, entspreche nicht den journalistischen Kriterien, so der Tenor.

Medienexperten: Veröffentlichung des Gastbeitrages war legitim

Andere Beobachter wie auch Medienexperten fanden Gründe, warum es richtig gewesen sei, Gauland einen Gastbeitrag verfassen zu lassen. So wurde der Beitrag unter anderem als Teil eines wichtigen Diskurses gewertet. Gegenüber MEEDIA erklärte Journalismusforscherin Marlis Prinzing, dass die FAZ mit der Veröffentlichung die “Artikulationsfunktion von Journalismus” bediene. “In diesem Fall wird dem Vorsitzenden einer im Deutschen Bundestag vertretenen Partei das Wort erteilt. Das sollte per se kein Anlass für einen Aufreger sein.” Durch den Beitrag erfahre man “wie Gauland denkt und was die AfD sein will.”

Ähnlich argumentierte auch Kommunikationswissenschaftler Carsten Reinemann. Er verwies darauf, dass der AfD durch die Veröffentlichung ein wichtiges Argument genommen werde, nämlich dass die Medien Aussagen der AfD aus dem Zusammenhang reißen oder verfälschen würden. Der Experte hatte aber bereits darauf hingewiesen, dass der Umgang mit der AfD ein spezieller sei, “weil manche ihrer Vertreter in ihrer Rhetorik eine Nähe zu extremistischem Gedankengut erkennen lassen und auch die personelle Abgrenzung – etwa zu den Identitären – alles andere als strikt ist.” Extremismus sei ein klares Ausschlusskriterium für die Veröffentlichung von Gastbeiträgen.

Mit dem Abdruck des Beitrags in der Rubrik “Fremde Federn”, in der die FAZ oft polarisierende Ansichten von Persönlichkeiten zu Wort kommen lässt, hat die Tageszeitung selbst polarisiert und für manchen Geschmack Grenzen überschritten. Vereinzelt hatten bereits zu Beginn der Woche Leser mit der Kündigung ihres Abonnements gedroht. Öffentlichkeitswirksam trennte sich Ruprecht Polenz, ehemaliger Generalsekretär der CDU, von der FAZ. Mit dem Abdruck des Gauland-Textes sei “eine Grenze überschritten worden, die Qualitätsjournalismus meiner Meinung nach nicht überschreiten darf”. Das bereits am Montag veröffentlichte Facebook-Posting wurde mehr als 172 Mal weiterverbreitet. MEEDIA zählte bis Mittwochvormittag rund 1.250 Interaktionen. Für einen Aufmerksamkeits-Push sorgte der Handelsblatt-Journalist Dietmar Neuerer, der Polenz’ Kündigung bei Twitter weiterverbreitete und damit ebenfalls knapp 1.000 Interaktionen sammelte. Der Tweet provozierte auch eine Reaktion von FAZ-Digitalchef Carsten Knop, der “das alles” als “sehr unsouverän” bewertet.

Die FAZ hatte ihre Entscheidung bereits am Montag – allerdings ohne große Ausführungen – verteidigt. Eine erneute Nachfrage, wie die Redaktion die Veröffentlichung nach den neuen Erkenntnissen bewertet, ließ sie unbeantwortet.

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Alle Kommentare

  1. Juchu – er hat es wieder einmal geschafft, dass tagelang ALLE über ihn und seine Rede sprechen bzw. schreiben. Und ALLE tuen ihm diesen Gefallen.

    Generell halte ich es für absolut legitim, dass man dieser Partei – egal wie man zu ihr steht – denselben “Raum” in unserer Medienwelt einräumt wie alle anderen gewählten “Volks-Parteien” (welch Wortspiel). Bis endlich auch die letzten AfD-Wähler merken, was und wen sie da überhaupt wählen bzw. gewählt haben! Wenn man diese Personen immer wieder von Talk-Shows auslädt, erreicht man doch genau das Gegenteil! Und warum ist diese Partei (die ich nie wählen würde!) so erfolgreich? Weil sie einfache Lösungen den einfachen Bürgern ganz einfach erklären. Vielleicht wäre das mal ein Ansatz für unsere “normalen” Politiker, auf einfache Fragen auch ganz einfache Antworten zu geben – und nicht dieses ewige Geschwafel, was sie uns seit Jahren antun.

    1. Ja, das ewige Geschwafel vom Rechtsruck, den die Partei, das Land und die ganze Welt stündlich macht.
      Linksgünen Panikern zufolge müßte sich die AfD wie ein Brummkreisel um die eigene Achse drehen.

      Und genau hier wird dann deutlich, daß der AfD-Wähler die natürliche Weiterentwicklung des Altparteienwählers ist.
      So, wie der Homo sapiens zum Homo Erektus steht.
      Weswegen ersterer auch weiß ist und nicht mehr auf Bäumen lebt.

      Gauland hätte ich früher jedenfalls nicht zugetraut, daß er die Mehrheit der rotgrünen Rotzgören auf Zuruf übers Stöckchen springen lassen kann.
      Ein Vollformat-Politiker und -Mensch.

      Respekt!

      1. „Linksgünen Panikern zufolge müßte sich die AfD wie ein Brummkreisel um die eigene Achse drehen.” Aber das tut sie doch längst, bei nur einem einzigen Thema!

      2. Bei Ben und bei vielen anderen hier scheint die Weiterentwicklung umgekehrt zu verlaufen – vom „Homo Erektus“ [sic!] zum Homo neanderthalensis …

    2. Grundsätzliche Zustimmung. Auf komplexe Sachverhalte gibt es allerdings nicht immer einfache Antworten, da ist schon etwas mehr Erklärung notwendig. Aber ich gebe Ihnen Recht, das sollte mit einfachen Worten geschehen und politische Entscheidungen allgemein nachvollziehbar machen. Viele Politiker der etablierten Parteien geben sich hierfür kaum mehr ausreichend Mühe, die Kanzlerin vorneweg.
      Grundsätzlich finde ich es ebenfalls richtig, dass die AfD auf allen Medienkanälen angemessen zu Wort kommen sollte, und zwar zu allen relevanten Themen. Dann kann sie sich endlich in vielen Bereichen als das präsentieren, was sie in Wirklichkeit ist: gesellschaftlich rückständig, aus Sicht eines modernen Frauenbildes regelrecht frauenfeindlich, ebenso feindseelig gegnüber allen alternativen Lebensformen, komplett wirtschaftsliberal, in keiner Weise dem normalen Arbeitnehmer zugewandt etc. Und so etwas nennt sich Alternative.
      Ich bin mir nicht sicher, ob so etwas wie in diesem Fall von Gauland in der FAZ überhaupt direkt von kritischen Kommentaren flankiert werden muss – das entlarvt sich ja im Prinzip von selbst.

      1. @RTE2018: Ich brauche dazu keine “Anti-AfD-Bausteine”, das kann sich jeder selbst herleiten, der mal in deren Parteiprogramm geschaut hat und auch ein wenig zwischen den teilweies verklausulierten Zeilen lesen kann. Dass Gauland die globalistischen Eliten angreift, kritisiere ich tatsächlich nicht, dafür habe ich sogar Verständnis. Bezogen auf die heimische Wirtschaft ist er bzw. die AfD dann aber wiederum reichlich wirtschaftsfreundlich und nicht besonders dem Arbeitnehmer und seinen Rechten zugewandt – zu diesem Urteil kann man durchaus kommen, wenn man nicht selber Unternehmer oder Fanboy wie Sie ist.

      2. @RTE2018: Da stimme ich Ihnen absolut zu, Hysterie bringt in der Regel keine Diskussion weiter. Und ja, viele Scheindebatten lenken tatsächlich von wichtigen Themen ab, sodass die von Ihnen angesprochenen Eliten in Ruhe weitermachen können. Und ja, das inflationäre Verwenden von Hitler- oder Nazivergleichen geht mir auf die Nerven, da es nicht zur Versachlichung beiträgt – es sei denn, die Vergleiche sind wirklich stichhaltig und angebracht, um Parallelen aufzuzeigen.
        Den Vergleich mit den frommen Katholiken (zu denen ich absolut nicht zähle) finde ich weniger passend. Ich breche mir nämlich keineswegs einen Zacken aus der Krone, wenn ich Gauland in der Benennung einiger Probleme Recht gebe, jedoch seine Schlussfolgerungen und politischen Absichten kritisiere. Das eine schließt doch das andere nicht aus.

      3. Wo sind denn die ganzen RTE-Kommentare geblieben? Etwa gelöscht worden? Aus Vorsicht nun erst mal als „IrishTV“ unterwegs? Fragen über Fragen …

  2. Das Theater um Gaulands Ausführungen in der FAZ zeigt mir, wie krank das gesellschaftliche und mediale Klima in Deutschland ist. Bemerkenswert ist, dass die Replik auf Gaulands FAZ-Text nicht in der FAZ, sondern im Tagesspiegel durch den offenbar gelangweilten Ex-SPD-Sigmar Gabriel erscheint, der Gauland attestiert, im Prinzip gar nicht so unrecht zu haben. Dabei haben die allermeisten Tagesspiegel-Leser Gaulands FAZ-Test wohl gar nicht gelesen. Köstlich, dass jetzt in der Leserdebatte darauf verwiesen wird, dass Gaulands Beitrag sich eher an einen Beitrag des Kulturexperten Seemann im Tagesspiegel von 2016 anschmiegt. Alles nur noch zum totlachen.

  3. Verstehe ich das richtig, dass der Tagesspiegel einen Gastbeitrag veröffentlicht hat, dem der von Gauland erstaunlich ähnlich ist und der nun aber Parallelen zu einer Hitlerrede aufweist. Das bedeutet also, dass der Tagesspiegel genau betrachtet der Vorreiter in dieser Sache gewesen ist. Worüber regt man sich nun also auf?

  4. Jetzt kommts aus:
    Hitler war nicht nur Sozialist, sondern auch noch Antikapitalist und Globalisierungsgegner.
    Nun ja, bei den heutigen Mitteln zur demokratischen Meinungsbildung und der politischen Diskussion orientieren sich die heutigen Globalisierungsgegner und selbsternannten “Linksliberalen” bereits sehr eng an den damaligen Nazis-Methoden. Das wird alles sehr spannend werden.

    In diesem Sinne
    Toleranz und Vielfalt zum Gruße Genoss*in

  5. Dazu hat Gauland auch noch in Deutsch geschrieben,…., wie damals Adolf Hitler.
    Also wenn es da noch mehr Beweise bedarf, dann weiß ick och nich.

  6. Forget Bansky! Here comes Gauland,

    bzw. das unvermeidliche, “kulturschaffenden” Gefolge, welches ständig auf der Suche nach ihrem Hitler, durch alle Ritze der Medienkanäle kriecht.
    Herrlich.
    Selbst wenn Gauland sich die Nase putzen würde, dann wären seine antifaschistischen Anhänger schon in ekstatischer Verzückung, ob dieses nun endlich erbrachten finalen Beweises, dass Gauland die Wiedergeburt von dem offenbar so dringend für das eigene, linke Weltbild benötigten GröFaz.

    Stattdessen wundert sich der normale Mensch noch über den Inhalt und versucht verzweifelt einen Unterschied zwischen dem Gestammel von roten und grünen Politikern und Aktivisten zum G20-Gipfel und Gaulands Gedanken zu finden.

    Und morgen dann wieder der strategische Schwenk der Aufrechten und Wirsindmehr-Brüller und der Ruf nach weniger Auseinandersetzung mit der AfD.

    Was wäre das politische Treiben in Deutschland mit seiner Hofberichterstattung langweilig ohne eine AfD.

  7. Nie wieder Nazi kann glaubhaft nur fordern – und erst recht nur umsetzen – wer eine Ahnung hat, was einen Nazi tatsächlich ausmacht.

    Das ist fast so ähnlich wie mit Demokratie, für die wirkungsvoll nur eintreten kann, der Ahnung hat, was eine Demokratie erfordert, und ausmacht.

    Antisemitismus- Jäger sollten in der Lage sein, zumindest den eigentlichen Auslöser von Antisemitismus benennen zu können. Das ist garnicht so einfach, denn wir befassen uns – und Juden ihrerseits kennen – eher die Auswirkungen von Antisemitismus. Damit ist lediglich klar: Antisemitismus ist Fakt. Aber wie dieser letztendlich entsteht, dazu gibt es zwar viele Erklärungsversuche, die bisher aber alle nicht überzeugen können.

    Damit wird der Antisemitimus wohl der Welt, und damit vor alle den Juden erhalten bleiben müssen und also all jenen, die damit jongulieren, um ihre mehr oder weniger trüben Süppchen u.a. in Bezug auf Nazis kochen zu können, vor denen sie beispielsweise die Demokratie zu schützen vorgeben.

    Als besonders bedauerlich empfinde ich die Bewertung des Gauland- Beitrags durch Michael Wolffsohn. Dieser müßte besser wissen können, daß man in einer Demokratie Zusammenhänge in die Diskussion einführen können muß, also nicht darauf verzichten kann, weil womöglich ähnlich Klingendes bereits durch führende Nazis vorgetragen wurde.

    Konservative werden bei uns als Nazi diffamiert, um auf diese Weise konservativen Kräfte zu delegitimieren und damit aus dem demokratischen Diskurs auszugrenzen.

    1. Wenn doch nur “Zusammenhänge eingeführt” würden. Aber es ist Geraune, keinerlei Fakten, stets im selben Stil – “rechtsextrem” dekodierbar für Anhänger und Gegner, aber stets zu vage bleibend, um dem BfV bei seiner “Medienrecherche” Fundstellen zu liefern.

      Nachdem Springer sich positioniert hat, liefert nun auch die FAZ.

      1. Man erkennt, daß Sie es offensichlich nicht also Ihre Aufgabe betrachten, Zusammenhänge zu würdigen.

        Vielleicht sollten Sie eine Twitter- Aktion auflegen? Etwa #Buchtet Nazis ein. Die Beweisführung wird sich schon ergeben.

        Wenn der BfV nichts findet, dann müssen andere Aktionen her.

  8. Deutschland wird im Endeffekt an seinem “Nazifetischismus” verrecken. So einfach ist das. Dieses Land und seine völlig pervertierte Medienlandschaft fahren mit Tempo 200 gegen eine Betonwand. Mal sehen, wer das überleben wird…

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