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Schon mehr als 2 Mio. Views für “Mia ned!”: Münchner “Künstler mit Herz” landen Viral-Hit mit AfD-kritischem Lied

Liedermacher Roland Hefter im Video der “Künstler mit Herz”
Liedermacher Roland Hefter im Video der "Künstler mit Herz"

Mit einem Lied zur bayerischen Landtagswahl hat die Münchner Initiative “Künstler mit Herz” in den vergangenen Tagen einen großen viralen Erfolg gelandet. Inhalt des Liedes, das von Roland Hefter gesungen wird: das Parteiprogramm der AfD. Ziel: Den Leuten nahe zu bringen, warum “koi echter Bayer” solche Inhalte gebrauchen kann.

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Gleichberechtigung, Klimaschutz, Waffengesetze, öffentlich-rechtlicher Rundfunk und viele weitere Themen aus dem AfD-Programm werden von Roland Hefter besungen. Am Ende ruft er, der in dem Video von zahlreichen Künstlern unterstützt wird, zum Wählen auf. Und diejenigen, die bei der AfD ihr Kreuz machen wollen, sollen sich überlegen, ob sie in einem Bayern, wie es die AfD mag, leben wollen. Fazit: “Mia ned!”

Bereits über 1,9 Mio. mal wurde “Mia ned!” auf Facebook abgerufen, weitere rund 170.000 mal auf dem  YouTube-Account der “Künstler mit Herz”. Allein 25.400 Shares für den Facebook-Post der Initiative haben dafür gesorgt, dass sich der Clip so sehr im Netz verteilt.

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Das Besondere an “Mia ned!”: Es ist kein Lied mit Holzhammer-Methode. Es sagt nicht etwas wie: “Wählt nicht die Nazis!” Stattdessen werden Inhalte aus dem AfD-Programm besungen und dem Hörer nahe gelegt, sich das ganze doch mal näher anzuschauen und genau zu überlegen, ob er wirklich die AfD wählen will – oder wie es die “Künstler mit Herz” ausdrücken: ob er in einem Bayern, wie es die AfD mag, leben will. Das Lied funktioniert um so besser, weil es auch musikalisch passt: Es geht ins Ohr, wird sehr charmant vorgetragen.

Dass “Mia ned!” nicht nur die in bestimmten Filterblasen weiter verbreitet wird, lässt schon die große Abrufzahl vermuten, diverse Kommentare auf Facebook bestätigen ebenfalls, dass auch die Angesprochenen erreicht werden. Kommentare wie “Systemkonforme Künstler hatten wir im dritten Reich und in der DDR. Aus der Geschichte zu lernen, ist scheinbar aus der Mode” oder “Wiedermal eine Beeinflussung der Wähler gesteuert durch unsere Medien” sprechen Bände.

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