Partner von:
buzzer-das-letzte-aus-dem-netz
Anzeige

“Die Eiertanz-Queen”: Theresa May nimmt sich mit erneuter Tanzeinlage auf die Schippe – Medien und Zuschauer spotten

Der Maybot ist zurück: Theresa May tanzt auf ihrem Parteitag in Birmingham
Der Maybot ist zurück: Theresa May tanzt auf ihrem Parteitag in Birmingham

Die britische Premierministerin Theresa May ist für ihre britisch-kühle Art bekannt. Dass sie auch einen Hang zur Selbstironie hat, zeigte sie gestern auf einem Parteitag der Tories in Birmingham. Auf dem Weg zu ihrem Rednerpult ließ sie sich zu einer Tanzeinlage hinreißen, während im Hintergrund der Abba-Song "Dancing Queen" lief. Es war nicht ihr erster Tanz dieser Art.

Anzeige

Der “Maybot” ist zurück: Anfang September tanzte Theresa May in Kenia mit lokalen Pfadfindern. Im Netz sorgte die “roboterartige” Showeinlage für Lacher.

Nun hat sich die britische “Brexit-Ministerin” auf dem Parteitag der Tories selbst auf die Schippe genommen. Als sie die Bühne in Birmingham betritt, ertönt der Abba-Song “Dancing Queen” aus den Lautsprechern – natürlich nicht ganz zufällig. May winkelt die Arme an und wackelt mit ihrem Oberkörper halbwegs rhythmisch zur Musik.

Im Netz bewundern einige die Selbstironie der Britin, andere spotten über ihre Tanzfertigkeiten. Der Witzeschreiber Micky Beisenherz schreibt auf Facebook zu dem Video des Autritts: “als hätte man Barbie einfach mit Teilen von Big Jim und He-Man zusammen gebastelt”. Und weiter: “Wie getanzte Minzsauce.”

Die ZDF Auslandsreporterin in Brüssel, Anne Gellinek, schreibt: “Wenn es Selbstironie sein sollte, ging‘s schief. Wenn es lustig sein sollte, auch”.

Ein britischer YouTuber lässt May dagegen aussehen wie eine Marionette:

…während der Recherchechef von t-online, Lars Wienand, eine passendere Musik zur Tanzeinlage vorschlägt:

Und natürlich sind auch die Vergleiche zu lustigen GIFs im Netz zu finden:

Anzeige

Passend zu der Tanzeinlage wurde auf Twitter der Account “Theresa May Dancing to Stuff” gegründet, der den Auftritt Mays mit anderer Musik unterlegt – zum Beispiel mit der Star Wars Titelmelodie oder dem Titelsong der Kinderserie “Thomas und seine Freunde” mit der Lokomotive Thomas.

In den deutschen Medien wird der “Eiertanz” Mays ebenso groß aufgemacht. Bei der “Tagesschau” war der Tanzversuch zumindest innerhalb der App der Aufmacher, der Spiegel titelt “Dance für nichts” und der der Stern schreibt “Diese Bilder tun fast schon weh“.

Die Berliner Tageszeitung taz bastelt aus der “Dancing Queen”-Einlage sogar ihre Titelseite und lobt ihren Humor. Die Schlagzeile: “Die Eiertanz-Queen”.

Und auch die britischen Medien kennen kein Erbarmen:

rt

Keine Neuigkeiten aus der Medien-Branche mehr verpassen: Abonnieren Sie kostenlos die MEEDIA-Newsletter und bleiben Sie über alle aktuellen Entwicklungen auf dem Laufenden.

Anzeige

Mehr zum Thema

Anzeige
Anzeige

Alle Kommentare

  1. Wenn sich der Kommentarteil einer Webseite zum Trollhaus wandelt, ist normalerweise das Aufsichtspersonal gefragt. Doch da kommt null und nichts. Und so reisst sich ein halbes Dutzend Deutschnationaler mit Tagesfreizeit munter jedes Thema unter den Nagel und nimmt Widerspruch auch noch als Ansporn.
    Das belämmerte Schweigen der Meedia-Redaktion legt den Schluss nahe, dass sie mit diesem Zustand und dem mittlerweile etablierten Sound prinzipiell einverstanden ist. Ich halte das für ein Armutszeugnis, aber bitte.

    1. @Max Schott
      Wo sehen Sie hier ein Dutzend Deutschnationale?
      Das dumme Geschwätz geschwängert von Nazifantasien, Pädophilie- und Kellerträumen kommt hier von primitiven Grünen und Linken. Dazu passt natürlich ihr Gegröle von Zensur wunderbar ins Bild.

  2. Und morgen ist dieser mediale Pöbel wieder mit Worthülsen von “Toleranz” auf der Straße unterwegs und fragt sich verlogen woher der Hass in der Gesellschaft kommt.
    Die Frau hat getanzt – mehr nicht.
    Mag ja sein, dass die Hetzer bei tagesschau und ZDF auf Kosten der Rundfunkbeitragszahler alle intensivenTanzunterricht bekommen, bevor man sich in die Öffentlichkeit wagt, oder der Pöbler Beißenherz beim horizontalen Hüftschwung besonders gut losrammeln kann.
    Von den üblichen Hetzern von Spiegel, Stern und taz ganz zu schweigen.
    Wenn man mal wieder nichts Positives von sich geben kann, dann sollte man besser schweigen. Diese Sorte Medien und Journalisten braucht kein Mensch.

Die Kommentarfunktion für diesen Artikel ist deaktiviert.

Werben auf MEEDIA
Meedia

Meedia