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“Das ist gefährlich für uns alle”: Massive Kritik am Hassreport von Jan Böhmermanns Netzbewegung “Reconquista Internet”

Der Satiriker Jan Böhmermann hat “Reconquista Internet” ins Leben gerufen
Der Satiriker Jan Böhmermann hat "Reconquista Internet" ins Leben gerufen

Der am Montag veröffentlichte "Hassreport" von Jan Böhmermanns Netzbewegung "Reconquista Internet" zieht größere Kreise, als es den Machern lieb ist. Die Initiative "Hooligans Gegen Satzbau" kritisiert das 129 Seiten lange Dokument, indem exemplarisch fünfzig "Schmutz-Tweets" und Hassnachrichten gelistet sind. In dem Report tauchen unter anderem Name und Adresse eines Tatverdächtigen von Chemnitz auf.

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“Die heutige Aktion von Reconquista Internet verurteilen wir massiv”, schreibt die Netzinitiative “Hooligans Gegen Satzbau” (HoGeSatzbau) auf Facebook. Die Seite mit mehr als 158.000 Fans war als Reaktion auf “Hooligans gegen Salafisten” entstanden und greift mit Satire und Ironie besonders menschenverachtende und nationalistische Aussagen im Netz auf. Zum Report von Böhmermanns Netzaktivisten, der zum Melden von Hassposts aufrief, heißt es weiter: “Es wurden mit einem eigentlich guten Ansinnen in einem Hassreport die Adresse des tatverdächtigen Messerstechers von Chemnitz veröffentlicht, vervielfältigt und verbreitet, was einen Straftatbestand darstellt.”

In der Tat enthält einer der im Bericht zitierten Tweets den kurz nach den Ausschreitungen in Chemnitz publik gewordenen Haftbefehl gegen einen der Tatverdächtigen. Ein JVA-Beamter hatte den Haftbefehl gegen den Tatverdächtigen abfotografiert und an rechte Gruppierungen weitergereicht. Weder der Name noch die Adresse sind darin geschwärzt.

Dass der Haftbefehl auf Twitter illegal kursierte, ist die eine Sache. Dass “Reconquista Internet” die sensiblen Daten nun in ihrem Hassreport ebenso ungeschwärzt weiterreichen, die andere. Auf Nachfrage wollte sich ein Verantwortlicher der Bewegung, die über 60.000 Mitglieder hat, zunächst nicht zu dem Vorwurf äußern. Man wolle sich zunächst intern dazu beraten.

Zu Unrecht Beschuldigter

Der weiter verbreitete Haftbefehl war allerdings nicht der einzige Kritikpunkt an dem Report, der am Wochenende an zwölf große Medienhäuser verschickt und im Internet zum Download bereitgestellt wurde. Unter den fünfzig exemplarischen Tweets und Nachrichten in dem Report befindet sich auch ein Post eines Lehramtsstudenten, der sich lediglich auf ironische Art über Nazis lustig machte. In dem Tweet, der mittlerweile gelöscht ist, heißt es:

Täter-/Opfer-Konst.: Deutscher/Flüchtling = Selbstschutz, Gut so Täter-/Opfer: Deutsch/Deutsch = irrelevant Täter/Opfer Flüchtling/Deutsch (1 Drittel der Kriminalität von Zuwanderern): Wir werden alle sterben! Messermigration! Umvolkung! Wir sind das Volk! Frei, sozial, national!

Dass dieser Tweet ironisch gemeint war, hat sich auch “Reconquista Internet” im Nachhinein eingestehen müssen. Ein Verantwortlicher sagt gegenüber MEEDIA, dass sich die Moderatoren der Gruppe mittlerweile mit dem Nutzer in Verbindung gesetzt und entschuldigt haben. “Das war ein redaktioneller Fehler”. Dennoch müsse man auch mit Ironie im Netz aufpassen, da diese genauso strafbar sein kann, wie andere Tweets, warnte der Admin der Gruppe.

“Mittel der Reichweitengenerierung”

“Hooligans gegen Satzbau” kritisiert den Report auch als solchen. Zwar sei das Ansinnen gut, viele der darin angegriffenen Beiträge würden jedoch der Meinungsfreiheit unterliegen. Auf Nachfrage von MEEDIA bezeichnen die “Hooligans” das Dokument als Mittel der “Reichweitengenerierung”, das wissenschaftlich betrachtet wertlos sei. “Als Pranger in Papier-/PDF-Form ist er geeignet, genau denen, die man eigentlich ‘bekämpfen’ möchte, in die Hände zu spielen”, heißt es weiter.

Die Initiative “#ichbinhier“, die sich seit 2017 gegen Hassrede auf Facebook einsetzt, unterstützt die Kritik. Zwar sei es gut, dass man damit auf Hass im Netz aufmerksam mache, die Art, wie dies getan wurde, sei aber missglückt. Insbesondere weil solche Initiativen häufig Rechte dafür kritisieren, Personen an den Pranger zu stellen, dürfe man sich nicht auf so ein Spiel einlassen und deren Vorgehensweise selbst übernehmen. Besser wäre es gewesen, wenn die Namen und Fotos der im Report erwähnten Personen geschwärzt seien.

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Beide Initiativen kritisieren darüber hinaus, dass die Kriterien, mit dem die Tweets und Nachrichten ausgewählt wurden, unklar seien. “Es werden Namen und Profilbilder von Menschen verbreitet, die nur eine Meinung, frei von jeglicher strafrechtlicher Relevanz, kundtun”, schreibt HoGeSatzbau. “Das ist gefährlich für uns alle”. Dadurch werde etwa das “Risiko billigend in Kauf genommen, dass Menschen einem Mob von politischen Gegnern ausgesetzt werden”, heißt es weiter gegenüber MEEDIA.

Keine Reaktion der Verantwortlichen

Direkt nach der Veröffentlichung versuchte HoGeSatzbau die Kritik zunächst direkt an das Team von “Reconquista Internet” zu bringen. Dazu haben sie auf dem Discord-Server, auf dem sich die Bewegung organisiert, einen Kommentar mit der Kritik veröffentlicht. Unmittelbar danach seien sie jedoch gesperrt wurden. Auch private Nachrichten blieben unbeantwortet. Verantwortliche von “Reconquista Internet” begründen das damit, dass die Nachrichten zum Teil beleidigend gewesen seien und man deshalb auf diese Art nicht miteinander kommunizieren wolle. MEEDIA hat Einblick in den gelöschten Kommentar und die privaten Nachrichten erhalten und kann diese Aussage bestätigen. Der zunächst abgesendete und kurz danach gelöschte Kommentar auf der Plattform enthielt jedoch nur sachliche Kritik. Warum “Reconquista Internet” diesen gelöscht hat, bleibt unklar. Gelungene Krisenkommunikation sieht anders aus.

Die Verantwortlichen von Jan Böhmermanns Netzbewegung haben auf die Kritik – mit Ausnahme der Entschuldigung an den Lehramtsstudenten – weder intern noch extern reagiert. Den Mitgliedern der Bewegung teilte ein Moderator lediglich mit, dass man für künftige Veröffentlichungen dieser Art ein “Kontrollsystem in drei Lagen” einführen werde. Was genau das heißt, wollte unser Gesprächspartner nicht verraten. Über interne Prozesse werde man sich nicht äußern. Der Bericht steht weiterhin unverändert im Netz zum Download bereit.

Eigentlich gutes Ansinnen

Das Ansinnen des Berichts, nämlich auf die Hasskommentare und Nachrichten im Netz aufmerksam zu machen, ist eigentlich ein gutes – darüber sind sich alle Initiativen einig. Auch HoGeSatzbau betont: “Es geht uns nicht darum, RI (“Reconquista Internet”, Anm. der Red.) zu beschießen oder ihnen zu schaden. Das ist der Grund, warum wir unsere Kritik auch zuerst an die Verantwortlichen gesendet haben. Nicht RI ist das Problem, denn die Idee dahinter ist super. Es ist der Umgang mit einer hohen Verantwortung und mit Kritik.”

“Reconquista Internet” hatte im Zuge der Veröffentlichung des Reportes zum “Meldemarathon gegen Hassrede” aufgerufen. In dieser Woche sollten Nutzer verstärkt ein Augenmerk auf die Hasskommentare im Netz legen und diese an die Online-Meldestelle „Respect!“ weiterleiten. „Respect!“ ist Teil des Demokratiezentrums Baden-Württemberg, das durch das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ und das baden-württembergische Sozialministerium gefördert wird. Unter anderem Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) hatte sich auf Twitter zu dem Report geäußert. Dorothee Bär (CSU), Staatsministerin für Digitalisierung, soll das Dokument per Mail angefragt haben.

Nach der Veröffentlichung des Hassreports sei die Zahl der Meldungen auf 35 pro Tag gestiegen, sagte ein Sprecher der Meldestelle “respect!” gegenüber MEEDIA. An normalen Tagen sind es im Schnitt sonst nur fünf bis sieben Einreichungen.

 

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Alle Kommentare

  1. Ich bin auch gegen diese gesamte Hasskriminalität. Vor allem gegen das Band des Hasses, diese sogenannte “Gegner-Symbiose”.

    Ebenso bin ich gegen Gier, Grausamkeit, Sadismus, Selbstsucht, Feindseligkeit.

    Und ich mag das Denunzieren nicht. Auch nicht das medial-öffentliche Vernadern von namentlich genannten angeblichen Straftätern. Diese Hetzer, die sowas tun, müssen sofort in die Schranken gewiesen werden.

    1. Ich bin gegen nichts so sehr wie GEGEN BÖHMERMANN. Dieser von uns zwangs- bezahlte Provinzkasper. Zum Kotzen.

      1. Ach, das ist einfach ein Mitläufer.
        Der schwimmt auf jedem politischen Zeitgeist. Jetzt ist eben links angesagt.
        Vor 70 Jahren hätte der sich den anderen Sozialisten angedient.
        Ich mag so Opportunisten nicht.

      2. Als gewaltloser Widerstand einfach nicht zahlen.
        Das schlimmst was passieren kann ist das irgendwann einmal der Gerichtsvollzieher das Geld eintreibt.

        Beschwerden beim Rundfunkrat sind sinnlos, das einzige was diese Menschen interessiert ist das Geld, und da kann man sie treffen.

  2. Langsam ist es einfach nur noch irre!

    Ich habe mich interessehalber durch die ersten Seiten dieses “Hassreports” gelesen und dabei nur auf den ersten Seiten einige beanstandete Tweets gefunden, die sprachlich sicher hart und keineswegs politisch korrekt formuliert waren, aber deswegen noch nicht strafbar sein müssen.

    Dass Heiko Maas, der Initiator des von allen Experten verrissenen NetzDGs, das auch noch gut findet, spricht Bände.

    Was ebenfalls vermisst wird ist eine Antwort auf die Frage, was man damit eigentlich erreichen möchte? Menschen mit unbequemen Meinungen zu blocken, sie zu sperren oder juristische Schritte einzuleiten wird wohl kaum dazu führen, dass ein Umdenken einsetzt. Im Gegenteil, die bemängelte Bunker- und Filterblasenmentalität wird sich dadurch wohl eher noch verstärken. Und am Ende? Sitzt man selbst in seiner Blase oder am #ichbinhier-Lagerfeuer und freut sich, dass die Andersdenkenden nun nicht mehr twittern können. Lösen wir mit dieser massiven Einschränkung von Meinungen auch nur irgendein Problem? Nehmen diese Personen dann eine allgemein akzpetierteere Haltung ggü. Flüchtlingen ein, wenn man ihnen den Kanal abdreht?

    Böhmermann ist mit seinen Blocklisten ja nun auch ganz weit vorne damit, wenn es darum geht unliebsame Meinungen einfach stummzuschalten. Eine sinnlose Alibi-veranstaltung, die letztlich nur Öl ins Feuer derer gießt, die gerade den ÖR-Medien eine zu starke Bindung zu den Regierenden unterstellen.

    1. Unbequeme Meinungen? Hasstiraden und Aufrufe zur Gewalt oder menschenverachtende Kommentare sind weitaus mehr als unbequeme Meinungen

      1. @Mau

        Wäre doch bitte mal sinnvoll, konkret zu werden:

        Was ist eine Hasstirade?
        Beispiele?

        Was ist ein Aufruf zur Gewalt?
        Beispiele?

        Menschenverachtende Kommentare?
        Beispiele?

    2. Nur dumm, dass “Hass” nicht in konkret definiert ist, wie z.B. Mord, oder Beleidigung? Also hat das Maasmännchen ein Gesetz gemacht, in dem es um Hass geht, aber was eigentlich konkret strafbarer Hass ist, das darf sich jeder selbst ausdenken. Vielleicht ist das Gesetz auch nur Satire???

      1. Ein Satiregesetz? Schön wäre es. Herr Maas ist aber völlig humorlos. Das ist ja das fatale.

  3. Offenbar von echten Qualitätsjournalisten verfasst, copy/paste ohne zu lesen was da eigentlich steht.
    Aber was anderes, ist das bei euch Deutschen irgendwie genetisch bedingt mit diesem Blockwart- und Denunziantentum und dem zugrundeliegenden Totalitarismus? Scheint ja, völlig unabhängig von der Ideologie, jedesmal darauf hinauszulaufen.

  4. Zitat von August Heinrich Hoffmann von Fallersleben: “Der größte Lump im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant.”

    Nie war dieses Zitat aktueller als Heute in Zeiten der “Reconquista Internet”-Stasi. Ein Erich Mielke würde wohl weinen vor Glück, wenn er sehen könnte wie schnell und einfach man 60.000 “IM’s” heutzutage online akquirieren kann.

  5. Ok, ich fasse mal zusammen, was auf der politischen Linken im Kampf gegen Hass wichtig ist:

    – Jemand veröffentlicht aus “Hass” einen nicht strafbaren und von der Meinungsfreiheit gedeckten Kommentar: Der muss mit Namen und Bild an den Pranger gestellt werden.

    – Jemand ersticht aus Hass einen anderen Menschen: Der muss geschützt werden. wenn jemand seinen Namen und die Adresse veröffentlicht, ist das einfach nur widerlich und widerspricht allen rechtsstaatlichen Kriterien.

    Finde den Fehler!

    1. Der erste Fehler ist, dass Sie s so darstellen, als könne man im Rahmen der Meinungsfreiheit keine Hasskommentare formulieren, die rechtlich nicht zu beanstanden sind.

      Der zweite Fehler ist, dass Sie glauben, dass der, der jemanden aus Hass ermordet, nicht Rassist sein kann, egal welcher Herkunft.

      Der dritte Fehler ist, dass Sie glauben, die Öffentlichkeit hätte ein Recht auf seine namentliche Vorverurteilung, noch bevor ein Richterspruch gefallen ist.

  6. Bambule in der Grube der Hass- und Hetze-Nattern

    Köstlich!

    Mehr davon!!

    Dafür zahl ich auch gerne GEZ … eschd jetds

  7. “Es wurden mit einem eigentlich guten Ansinnen in einem Hassreport die Adresse des tatverdächtigen Messerstechers von Chemnitz veröffentlicht, vervielfältigt und verbreitet, was einen Straftatbestand darstellt.”

    Natürlich. Wenn der Tatverdächtige Migrantionshintergrund hat und sogar ein Flüchtling ist, ist die Veröffentlichung den Genossen ein Dorn im Auge.
    Ansonsten hat man mit der öffentlichen Denunziation von Nichttatverdächtigen aber weniger Probleme.

  8. Der Zweck heiligt nicht die Mittel. Und dass ausgerechnet der ehemalige Justizminister Maas ein Projekt lobt, das von Aktivisten gegen Rechts als „Pranger“ kritisiert wird, ist einfach nur noch peinlich. Quelle Nachdenkseiten

  9. Mich interessieren weniger die sog. von Hass erfüllten Kommentare, sondern was mich interessiert, was macht die schweigende Mehrheit in Deutschland?

    Zur NS Zeit gab es auch eine schweigende Mehrheit, wie da für Deutschland damals ausgegangen ist, wissen wir doch heute noch alle oder?

    Die heutige schweigende Mehrheit in Deutschland, ist doch nicht dümmer, als die schweigende Mehrheit damals? Denn im Gegensatz zu der schweigenden Mehrheit damals, weiß doch heute die schweigende Mehrheit wie das damals für Deutschland ausgegangen ist.

    Wenn ich dann noch erlebe, dass für ein Bundesliga Spiel mehr Polizei im Einsatz ist, als bei rechten Veranstaltungen wo Minderheiten durch die Straßen gejagt und verletzt wurden? Das war ja nicht erst seit Chemnitz bekannt, sondern schon in Rostock Lichtenhagen, waren die Einsatzkräfte unterbesetzt? Dagegen um die Räumung des Hambacher Forstes durch einen privaten Konzern durch zu setzen waren schon einmal mehr als 3000 PolizistenInnen eingesetzt. Was für ein Signal? Ein verheerendes!

    Mit meinen nun fast 70 Jahren, kann für mich und meinem Umfeld nur sagen, es wird immer schwieriger in Deutschland eine demokratische Haltung zu zeigen.

  10. Wenn’s um Euren Böhmi geht, zensiert Ihr aber hier gerne und kräftig. Auf euer Kaschperle lasst Ihr halt nichts kommen. Nicht zugelassen sind offensichtlich kritische Kommentare zu:
    – seinen flachen Pennälerscherzen
    -seiner dreisten Anmaßung sich in öffentlichen Debatten breit zu machen
    -und das Ärgernis, dies mit Gebühren bezahlen zu müssen.
    Armselig ist das.

  11. Der kleine Jan und der kleine Heiko: ein tolles Duo! Zwei, denen der Hass und die Hetze aus jeder Pore quillt.

  12. Unflätig, aber faktisch richtig.

    Die Willkommensklatscher werden die ersten sein, die bunt, schwul und tolerant am Baukran hängen werden.

    Kein Zeichen von überbordender Intelligenz.
    Köterrasse halt.

  13. Das System linker Bigotterie und Dopplmoral:

    Migrantischer “Hass”=> Warum hassen sie und nur? Was haben wir als Gesellschaft bzw. als Deutsche nur falsch gemacht? Wie können wir ihnen möglichst entgegenkommen und uns mit ihnen versöhnen?

    Deutscher “Hass”=> Wir haben niemals etwas falsch gemacht. Wir sind im Besitz der alleinigen göttlichen Wahrheit und allerhöchsten universalen Ethik. Unsere Feinde haben kein Recht auf Interessen und Verständnis für ihre Motivlagen. Konservativ zu sein ist keine Weltanschauung sondern ein Verbrechen. Macht die deutschen Hasser im Namen der Toleranz, der Demokratie, der Friedfertigkeit und der Nächstenliebe pfannekuchen platt.

    Disclaimer: Achtung Satire

  14. Den größten Teil der Kritik an “Reconquista Internet” verstehe ich nicht. Abgesehen von dem Tweet mit dem Haftbefehl, in dem die persönlichen Daten nicht geschwärzt worden waren, und dem missverstandenen ironischen Tweet, sind alle anderen Hass-Beispiele doch genau so von den Hatern selbst veröffentlicht worden. “Reconquista Internet” hat keinerlei Informationen über die Täter hinzugefügt. Wo also soll das Problem sein?

    Das eigentliche Problem ist, dass diese Hass-Tweets von Twitter überhaupt veröffentlicht bzw. nicht umgehend wieder gelöscht worden sind.

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