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Riesen-Sicherheitslücke bei Facebook: Hacker erbeuteten diese Woche Login-Daten von 50 Millionen Nutzer-Konten

Facebook als Zielscheibe einer großangelegten Cyberattacke unbekannter Täter
Facebook als Zielscheibe einer großangelegten Cyberattacke unbekannter Täter

Facebook kommt nicht aus den Negativ-Schlagzeilen heraus: Fast 50 Millionen Nutzer sind von einem Hacker-Angriff mit noch unklaren Folgen betroffen worden. Das weltgrößte Online-Netzwerk teilte am Freitag mit, die Attacke sei am Dienstag entdeckt und die Schwachstelle inzwischen geschlossen worden. Man habe auch die Behörden eingeschaltet.

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Die Angreifer hätten eine Sicherheitslücke in der Funktion ausgenutzt, mit der Facebook-Mitglieder sich ihr Profil aus der Sicht anderer Nutzer anzeigen lassen können, erläuterte das Unternehmen. Diese Funktion sei vorerst abgeschaltet worden. Es sei noch unklar, ob sich die Angreifer Zugang zu Informationen der betroffenen Facebook-Konten verschafft haben.

Die Attacke kommt zu einem extrem ungünstigen Zeitpunkt für das Online-Netzwerk, das noch mit den Auswirkungen des Datenskandals um Cambridge Analytica zu kämpfen hat.

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Alle Kommentare

  1. (Überschrift) : Hacker erbeuteten diese Woche Login-Daten von 50 Millionen Nutzer-Konten

    (Teaser) : Fast 50 Millionen Nutzer sind von einem Hacker-Angriff mit noch unklaren Folgen betroffen worden.

    (Text)Es sei noch unklar, ob sich die Angreifer Zugang zu Informationen der betroffenen Facebook-Konten verschafft haben.

    Handelt es sich um verschiedene Vorfälle, von denen Facebook betroffen ist?

  2. Facebook ist ein beständiges weltweites Sicherheitsproblem, das bei direkt Betroffenen und mittelbar Betroffenen (Shadow-Profile) virtuelle, direkte Kosten und lebenslange Vertrauensschäden verursacht!

    Diese Kosten müssen im Rahmen der EU-DSGVO- und ePrivacy-Reform ermittelt und in allen digitalen Wertschöpfungsketten eingepreist werden!

    Insbesondere Zeitungsverlage sind hier gefordert, den Anfang zu machen!

    mehr im Oktober auf anzeigio.de

    Den Kostentreibern kann man mit Methoden der “Structured Analysis”, Gemeinkostenwertanalyse und Zeitwert-Methoden und der Datenschutz-Folgeabschätzung auf den Spur kommen.

    Das größte Problem:
    Hat man die Anstrengungen auf einen medienbruchfreien Workflow mit definierten Datenschutz-(Verarbeitungs-)raum konzentriert, wird dieser bei Mitverwendung von Facebook-Daten und -Links perforriert und kompromittiert.
    Ausschluß-Mechanismen müssen geplant und programmiert werden, mit Mehraufwand, der interne Effizienzgewinne aufzehrt.

    Das aggressive Data-Mining von Facebook kompromittiert so nach und nach das gesamte Datenschutzkonzept eines digitalen Mediums.

    Technisch unbedarfte Internetnutzer, Fake-Profile und Betreiber von unsicheren Endgeräten verstärken die gesamte Problematik noch.

    Folgerung:
    1. Übergriffiges Data-Mining im Browser muss GRUNDSÄTZLICH VERBOTEN werden!

    2. Personalisierbare Tokens müssen die Facebook-ID ersetzen (z.B. Net-ID)

    3. Datenschutz-Folgeabschätzung: Aus Registrierungen müssen “Akkreditierungen” werden, die jeweils einem internem Datenschutz-Raum (DS-Raum) zugeordnet werden (z.B. Whistle-Blower-DS-Raum, Presseöffentlichkeit , Abo-Kunden-DS-Raum, SocialMedia-DS-Raum u.a.).

    Die internen Systemkosten eines digitalen Pressemediums erhöhen sich tendenziell um 50-200% ( je nach Konfiguration), je nachdem ob man
    virtuelle Datenschutz-Domänen aufbaut, oder Systeme voneinander trennt und
    so verschiedene Datenverarbeitungs-Pipelines mit hohen Kosten betreiben muss.

    Betriebswirtschaftlich kann das bis zum Aus einer Medienplattform oder Zeitung führen. Datenschutz-Folgeabschätzung und Datenschutz-Folge-Kosten-abschätzung öffnen auch diie Fenster der Erkenntnis, um den unterschiedlichen Phänomenen unter der Überschrift “Produktivitäts-Paradoxon” auf die Spur zu kommen!

    Am Ende steht die Erkenntnis: das gesamte Internet-Design einer 30-Jahre währenden stürmischen Technologie-Entwicklung muss “re-engineerd” werden,
    wenn wir nicht in Elektronikschrott und “digitalen Scheissprozessen” ersticken wollen!

  3. Technische Pannen und Bugs gibt es überall, auch Sicherheitslücken, die ausgenutzt werden. Das der Fairness halber.

    Ich habe kein Facebook-Konto und auch noch nie eines gehabt, deshalb betrifft mich das hier mal nicht.

    Facebook aber lehne ich aus grundsätzlichen Erwägungen ab. Es ist eine Datenkrake, wie es schlimmer kaum noch geht. Und niemand weiss, was mit deinen Daten wirklich passiert.

    Ich neige nicht übermäßig zur Selbstdarstellung und für die Kommunikation mit anderen gibt es vertrauenswürdige Messenger.

    Man muss sie halt nur nutzen.

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