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Focus Online: Daniel Steil gibt Chefredaktion an Florian Festl ab und konzentriert sich auf CCO-Posten

Daniel Steil (l). gibt die Rolle als Chefredakteur an Florian Festl ab.
Daniel Steil (l). gibt die Rolle als Chefredakteur an Florian Festl ab.

Daniel Steil gibt nach rund sieben Jahren die redaktionelle Führung von Focus Online aus der Hand: Am 1. November wird ihm Florian Festl als Chefredakteur des reichweitenstarken Burda-Portals nachfolgen. Verlassen wird Steil das Unternehmen nicht. Im Gegenteil: Der gelernte Journalist konzentriert sich in der Geschäftsleitung der übergeordneten Digitaltochter Burda Forward auf seinen Posten als Chief Content Officer.

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Mit Florian Festl übergibt Steil die redaktionelle Leitung des reichweitenstarken Portals Focus Online, um sich auf seine übergeordneten Aufgaben zu konzentrieren. Den Posten des Chief Content Officer in der Geschäftsleitung von Forward hat Steil bereits seit 2016 inne. Damals hatte es geheißen, er werde den Posten in Personalunion zur Chefredaktion übernehmen. Zukünftig soll Steil zu seinen bisherigen Aufgaben im Board die Marke Finanzen100 sowie die Unternehmenskommunikation von Burda Forward verantworten.

Festl kommt vom Portal Wize.life zu Focus Online. Er war bereits von 2005 bis 2015 dort tätig, zuletzt als stellvertretender Chefredakteur von Daniel Steil.

Dieser hatte sich bereits in den vergangenen Monaten aus dem redaktionellen Alltag zurückgezogen, um weitere Projekte voranzutreiben – darunter den Ausbau von Focus Online zum Inhalte-Netzwerk. Dazu hatte Steil zunächst Polizei-Meldungen und weitere Pressemitteilungen integriert, anschließend einen Deal mit der ADAC Motorwelt geschlossen und mittlerweile – eigenen Angaben zufolge – 100 regionale und lokale Medienhäuser gewonnen, die ihre Inhalte auch bei Focus Online veröffentlichen.

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Während die neue Führung von Focus Online geklärt ist, scheint es bei der Huffington Post weiter Vakanzen zu geben. Nach dem Weggang von Sebastian Matthes ist die Chefredakteurs-Rolle des Portals unbesetzt.

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Alle Kommentare

  1. Es hat sich nicht ausgezahlt und anhand der Kommentare nicht bewährt, einen mit strengem Linksdrall zum Chef eines Online-Auftritts zu machen, der mal entgegen des nun völlig verkommenen Spiegels, mit Fakten-Fakten-Fakten warb. Glücklicherweise sieht man dies ein, bevor alles komplett der Bach runter geht. Es bringt keinem etwas, einseitig zu agieren, das sieht man an den Altparteien, alle balgen sich um die linke “Mitte”, wie sie es bezeichnen und werden alle abserviert. Besinnung auf objektive Berichte und Hintergründe, Schluss mit Propaganda. Dazu muß allerdings der Neue auch mal 2-3 Schreiber entfernen…..dürfen…….

  2. Kann nur besser werden. Steil war nie beliebt bei der Belegschaft und hat mit Druck und persönlichen Angriffen seine Agenda durchgeprügelt, so wie er das bei der BILD halt gelernt hat.

  3. Unter Daniel Steil ist focus-online zum Medium des linken bis linksextremen Zeitgeists degeneriert. Absolut vorne im “Kampf gegen rechts”, heute zum Beispiel ein Text mit der Überschrift: “AfD-Frau Weidel will Wahlkampf nahe KZ (Dachau) machen – Widerstand formiert sichi”. Im übrigen sind die meisten focus-online-Texte oberflächlich und dünnbrettbohrerisch, schlimmer gehts nichts mehr.

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