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Knockout nach miserablen Quoten für “Schlag den Henssler”: ProSieben und TV-Koch werfen das Handtuch

Ausgeknockt: Steffen Henssler macht mit “Schlag den Henssler” schluss
Ausgeknockt: Steffen Henssler macht mit "Schlag den Henssler" schluss

Noch am Montag erklärte ein Sendersprecher der Bild-Zeitung, sich auf die nächste Folge "Schlag den Henssler" zu freuen – einen Tag später hat die Aussage keinen Wert mehr. Es wird keine weitere Folge des Raab-Nachfolgers mit Steffen Henssler geben. Sender und Koch werfen nach miesen Quoten das Handtuch.

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Das verkündete ProSieben am Dienstagabend in einer “Eilmeldung” via Twitter. Wenig später erklärte Henssler in einer Pressemitteilung des Senders: „Ich habe alles gegeben, aber man braucht nicht lange um den heißen Brei herumzureden: Der Zuschauer will mich in dieser Rolle nicht sehen und das muss man einfach akzeptieren.” Und Sender-Chef Daniel Rosemann: „Fernsehen bedeutet ständige Veränderung – für Künstler, für Sender und für Shows.”

Die Notwendigkeit für Änderungen wurde mit erscheinen der Samstagsquoten deutlich: “Schlag den Henssler” schalteten diesmal nur noch 570.000 14- bis 49-Jährige ein, der Marktanteil lag bei für eine solche Show ungenügenden 7,9% und damit auch klar unter dem ProSieben-Normalniveau von 9,4% in den jüngsten 12 Monaten. Seit dem Start vor gut einem Jahr hat sich der Marktanteil damit von 16,1% auf nun 7,9% mehr als halbiert. Und: Bisher ist sie nie unter 10% gerutscht, die achte Ausgabe war die erste, der das passiert war.

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Für ProSieben ist – zumindest mit dem Konzept – die Nachfolge von Stefan Raab gescheitert. Henssler hatte die Sendung nach dem Aus des Showmasters im September 2017 übernommen.

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Alle Kommentare

  1. Sehe es ähnlich wie Worn, nur mit einem Unterschied: Elton ist Teil des Problems. Er ist langweilig, zu kumpelhaft und er hat sich einfach in seiner Rolle weiterentwickelt. Er ist und bleibt Amateur und bewegt sich weit weg von den Moderatoren, die “Schlag den Raab” groß gemacht haben -> Obdenhövel / Gätjen.

    Und mein Ernst – bleibt beim Konzept: Nehmt mit Mälzer den nächsten Koch – er verkörpert genau den “Dreckskerl”, den die Sendung braucht. Und vielleicht JW als präsenten und lauten Moderator obendrauf, der die Spiele auf ein neues etwas verrückteres Level hebt.

  2. Meiner Meinung nach ein immer wieder gemachter, typischer Fehler von ProSieben: Shows und Serien vorschnell absetzen. Fernsehformate müssen erstmal ihr Publikum finden, manchen Serien muss Zeit bis zur 3. Staffel gegeben werden, es muss kultig, altbekannt werden dürfen. Aber wenn man bei einmal schlechter Quoten direkt alles absetzt, wird das nichts. ProSieben traut sich nicht, langfristiger zu denken, sondern nur schnell schnell.
    Wären die Simpsons nur durch ihre ersten 8 Folgen so erfolgreich geworden?

    Stattdessen sollte man eher mal überlegen, wie man die Rahmenbedingungen der Show attraktiver machen könnte. Vielleicht die penetrante Werbung etwas herunterfahren. Oder auch den Gewinnbetrag reduzieren, sodass auch der Kandidat etwas entspannter und spaßiger bei der Sache sein darf (ohne direkt die Chance seines Lebens zu vermasseln), was der Show die Verkrampfheit nehmen würde.

    Hut ab vor Elton, aus dem ein richtig begabter Moderator gewachsen ist, der auch ungeplante, schwierige Situationen mit Bravur meistert und Ausdauer beweist. Wegen ihm ist es schade um die Sendung.

    Bin gespannt, womit sie jetzt die entstandene Senderlücke füllen. BigBang? Marvel? Joko? Galileo big crazy naked science? Oder einfach direkt ne dauerhafte Werbepause und “love to…” in Dauerschleife.

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