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Erste “Spiegel TV”-Bilanz auf neuem Sendeplatz: weniger Zuschauer, aber deutlich bessere Marktanteile

Maria Gresz moderiert “Spiegel TV”
Maria Gresz moderiert "Spiegel TV"

Seit dem 2. Juli läuft das "Spiegel TV"-Magazin auf seinem neuen Sendeplatz am späten Montagabend. Nach über 30 Jahren, in denen es am Sonntag zu sehen war, gab es Befürchtungen, dass die Quoten schrumpfen würden, die Relevanz verloren ginge. Eine erste Zwischenbilanz nach elf Montags-Sendungen zeigt: der späte Termin sorgt für weniger Zuschauer, die Marktanteile sind aber deutlich gewachsen.

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Durchschnittlich 1,09 Mio. Menschen sahen die bisher elf Ausgaben des “Spiegel TV”-Magazins am Montagabend, wo es seit dem 1. Juli jeweils gegen 23.25 Uhr startet. Bei den 14- bis 49-Jährigen schauen zu später Stunde noch 490.000 Leute RTL. Im Gesamtpublikum entspricht das einem Marktanteil von 8,4%, in der jungen Zielgruppe einem von 10,8%. Im Vergleich zum 12-Monats-Durchschnitt von RTL – derzeit 8,5% und 11,5% sind das relativ solide Ergebnisse.

Verglichen mit dem Sendeplatzvorgänger “30 Minuten Deutschland”, der “Spiegel TV” Platz machen musste, sehen insbesondere die 10,8% des jungen Publikums gut aus: Im Vorjahresvergleichszeitraum, also dem 3. Juli bis 11. September 2017, erreichte “30 Minuten Deutschland” nur einmal 10,8%, im Durchschnitt nur 9,2%. Drei Ausgaben kamen zumindest auf 10%, “Spiegel TV” landete ein Jahr später nur dreimal unter 10%. Der Zuwachs von 1,6 Punkten spricht also schonmal für “Spiegel TV” – auch wenn es im Gesamtpublikum im Vergleich zu “30 Minuten Deutschland” leicht von 9,0% auf 8,4% nach unten ging.

Im Vergleich zum alten “Spiegel TV”-Sendeplatz sehen die Marktanteile sogar noch besser aus: Ebenfalls im entsprechenden Zeitraum 2017 erreichte das Magazin am Sonntagabend nach dem Hollywood-Film nur 6,3% im Gesamtpublikum und 9,3% bei den 14- bis 49-Jährigen. Hier steigert sich die Sendung also um 2,1 bzw. 1,5 Marktanteilspunkte. Bei den Zuschauerzahlen hingegen ging es nach unten: von 1,33 Mio. auf 1,09 Mio. Gesamt-Zuschauer, bzw. 700.000 auf 490.000 14- bis 49-Jährige. Das ist allerdings nicht überraschend, denn an einem Sonntag um 22.15 Uhr sehen nunmal deutlich mehr Leute fern als an einem Montag über eine Stunde später.

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“Spiegel TV” scheint auch das neue Vorprogramm “Extra – Das RTL-Magazin” gut zu tun. Auch wenn es dort teilweise sehr andere Themen mit mehr Promis und Boulevard gibt, sieht der Audience Flow besser aus, als bei den Spielfilmen am Sonntagabend. In dieser Woche erreichte “Spiegel TV” u.a. mit Themen wie Drogenabhängigen in Berlin und der Zukunft des Wohnens Marktanteile von 10,6% im Gesamtpublikum und 13,5% bei den 14- bis 49-Jährigen. Neue Rekorde auf dem neuen Sendeplatz, die klar über dem RTL-Soll liegen.

Für eine Medienmarke wie “Spiegel TV” ist die im Vergleich zum Sonntag erwartungsgemäß geschrumpfte Zuschauerzahl sicher nicht schön. Für einen Sender wie RTL, der auf jedem Sendeplatz den bestmöglichen Marktanteil erreichen will, ist die Verschiebung ein klarer Erfolg: “Spiegel TV” erreicht einen besseren Wert als am Sonntagabend und einen besseren als der Sendeplatz-Vorgänger “30 Minuten Deutschland”.

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Alle Kommentare

  1. Bei den Zuschauerzahlen hingegen ging es nach unten: von 1,33 Mio. auf 1,09 Mio. Gesamt-Zuschauer, bzw. 700.000 auf 490.000 14- bis 49-Jährige.

    Rückgang 1,33 auf 1,09 = – 18%
    70000 auf 490000 = – 30%

    Ebenfalls im entsprechenden Zeitraum 2017 erreichte das Magazin am Sonntagabend nach dem Hollywood-Film nur 6,3% im Gesamtpublikum und 9,3% bei den 14- bis 49-Jährigen.
    Hier steigert!! sich die Sendung also um 2,1 bzw. 1,5 Marktanteilspunkte.

    da würde ich mich schämen!!

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