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“Wenn der nun auch noch regieren würde, wäre das megageil!”: Spott im Social Web für Twitter-Neuling Seehofer

Horst Seehofer (CSU) kündigt sein Twitter-Debüt an
Horst Seehofer (CSU) kündigt sein Twitter-Debüt an

Bundesinnenminister Horst Seehofer wird fortan persönlich twittern – aber nicht mit einem eigenen Account, sondern unter dem Twitter-Konto seines Ministeriums. Dort sind seine Tweets mit dem Namenskürzel "HS" gekennzeichnet. Die ersten Reaktionen der Twitter-Community ließen nicht lange auf sich warten.

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In einem Video hat Seehofer sein Twitter-Debüt bekanntgegeben. “Ich habe angekündigt, dass ich nach der parlamentarischen Sommerpause mit dem Twittern beginnen werde. Und das findet jetzt statt”, sagt Seehofer in dem Clip. Er würde sich damit “der ganz modernen Methoden bedienen” und hoffe zudem, dass seine Tweets “auf eine starke Resonanz stoßen”. Seinen ersten Tweet widmete der Minister dem Gedenken an 9/11 vor 17 Jahren.

Die Resonanz der Twitterer auf die neuerliche Social-Media-Aktivität Seehofers folgte prompt. Schon nach wenigen Stunden hat die Videobotschaft mehr als 1200 Antworten und 300 Retweets gesammelt.

Der Kolumnist und Autor Alf Frommer findet: “Horst Seehofer twittert jetzt. Wenn der nun auch noch regieren würde, wäre das megageil!”

In einem anderen Tweet macht er sich aus dem Namenskürzel “HS” einen Spaß:

Auch die Schauspielerin und ehemalige Spitzenkandidatin der “Partei” Samira El Ouassil nimmt das Kürzel Seehofers auf und schreibt in Anspielung auf das “Hetzjagd”-Video aus Chemnitz:

Der Journalist und Blendle-Kurator Tibor Martini setzt das Kürzel derweil satirisch mit Codes aus der Nazi-Vergangenheit gleich:

Aber auch politische Kollegen reagieren auf den Twitter-Neuling Seehofer. Der Juso-Vorsitzende Kevin Kühnert schreibt:

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Und die Grünen setzen Seehofer das Toupet von US-Präsident und eifrigen Twitter-Nutzer Trump auf:

Übermedien-Gründer Boris Rosenkranz schreibt in einem Tweet: “Wieder ein 11. September, an den man sich noch lange erinnern wird.”

Die Antwort mit der größten Resonanz kam jedoch von Claus-Peter Reisch, Kapitän des Schiffs Lifeline für Seenotrettung. Reisch twitterte an Seehofer, der seine Twitter-Präsenz als Dialogangebot sieht: “Hallo Herr Seehofer (HS @BMI_Bund), dies ist eine Dienstleistungsanfrage des Bürgers @ClausReisch. Ich nehme Ihr Dialogangebot an. Wann haben Sie Zeit, zu einem konstruktiven Gespräch bei einem Weißwurstfrühstück im Hofbräuhaus zum Thema Seenotrettung?”

Doch nicht bei jedem Twitter-Nutzer kam das Angebot aber so gut an, wie auch der Paid-Content-Verantwortliche bei der Bild, Timo Lokoschat, feststellte:

Das Ministerium sieht sich aufgrund der großen Resonanz jedenfalls schon einen Tag nach Seehofers Eintritt überfordert:

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Alle Kommentare

  1. Typisch Twitter: Linksverstrahlte “Werber” und “Journalisten”, Schlepper, eine hysterische Frau mit Migrationshintergrund und einer der sogar in Wirklichkeit “Kevin” heißt und unironisch noch in der SPD ist.

    Ich habe größte Hochachtung vor Seehofer dass er sich das aus Pflichtbewusstsein antut.

  2. Was soll der Beitrag? Ein Handvoll linker Vollidioten geben mal wieder ihren primitiven Rotz zum Besten und ihr macht ne Meldung draus. Nervt!

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