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Ins Parlament mit “Bombe, Krieg, Göring und Goebbels”: So sarkastisch rechnet Sonneborn mit der EU und Sachsen ab

Seine “State of da Union“-Reden sind im EU-Prlament berüchtigt: Martin Sonneborn (Die Partei)
Seine "State of da Union“-Reden sind im EU-Prlament berüchtigt: Martin Sonneborn (Die Partei)

Was Jean-Claude Juncker kann, hat Martin Sonneborn schon lange drauf. Parallel zum Kommissionschef hat auch der Satiriker und Abgeordnete der Partei das Wort ergriffen und seine dritte "State of da Union" Rede gehalten. Darin kritisiert er die "Militarisierung des ehemaligen Friedensprojekts EU". Auch Sachsen und die AfD bekommen noch einen mit.

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Nicht einmal eine Minute Redezeit bekam Martin Sonneborn im Europarlament zugebilligt, in dem Jean-Claude Juncker heute seine letzte Rede als Kommissionschef zur Lage der Union hielt. Deshalb hat Sonneborn seine dritte “State of da Union”-Rede direkt neben dem Plenarsaal gehalten. “Es gilt das gesprochene Wort. Smiley!”

Sonneborn hat angekündigt, sich zur Europawahl 2019 für “Die Partei” noch einmal aufstellen zu lassen. Gemeinsam mit dem von der ZDF-„heute-show“ bekannten Kabarettisten Nico Semsrott will er sich auch als Kommission- und Parlamentsnachfolge qualifizieren. Schon die Kandidatenliste für die EU-Wahl ist aber böse Satire: Da stehen “Bombe, Krieg” sowie Namen von Hitler-Vertrauten wie Goebbels (“mit ö”), Göring, Speer und Eichmann. “Stauffenberg haben wir rausgelassen, weil er in Teilen der AfD als Verräter gilt”, so Sonneborn in der Rede.

Ziel sei es, Wählerstimmen abzufischen und in Sachsen stärkste Partei zu werden. “Den Brüdern, die in Köthen ‘Nationalsozialismus! Jetzt!’ skandiert haben, empfehle ich dringend ihr Kreuz unter Bombe, Krieg, Göbbels und Heß zu machen”, sagt Sonneborn weiter. “Sobald wir an der Macht sind, stecken wir euch in ein hübsches Lager. Hitlerbärtchen-Smiley.”

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Und auch der Titel des Videos ist eine Anspielung: “Prost, Juncker!”.

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Alle Kommentare

      1. Da lernt einer Maurer und Mauern zu setzen.
        Stein auf Stein….
        Sein Alltag besteht aber nur aus kleinen Reparaturaufträgen.
        Mal ein Damenklo sanieren, dann wieder ein Fenster in eine Garage stemmen.
        Dabei würde er so gerne mal ein richtiges Haus bauen.
        Vom Kellerfundament bis herauf zum Dachstuhl.
        Aber es soll nicht sein. Er ist einfach nicht gut genug.
        Unteres Mittelmaß halt.
        Das größte und damit der Scheitelpunkt in seinem Leben war eine gemauerte Hundehütte, auf die er sehr stolz ist.

        Und jetzt steht dieses Maurerlein plötzlich und unverhofft vor dem Kölner Dom!
        Mauern bis zum Himmel; Bögen in gewaltigen Schwüngen; gigantische Steinquader tonnenschwer.

        Wie mag er sich da fühlen, der kleine Germanist, wenn er ein Buch vom großen Akif in Händen hält?
        Mit enthaltenen Redewendungen außerhalb seines Vorstellungsvermögens, Formulierungen, die scharf wie Rasierklingen sind und einer Herkunft des Verfassers, die weit unter seiner eigenen liegt, ihn, Pirinçci, aber auf ewig in unerreichbare Höhen katapultiert hat.
        Da, wo er über allem schwebt und das Rufen und Winken unseres kleinen Germanisten weder hört, noch sieht, noch jemals kommentieren wird.

      2. Och, Ben, die Bücher des „großen Akif“ verkaufen sich mittlerweile wie sauer Bier, falls überhaupt, sein früherer Verlag will nichts mehr mit ihm zu tun haben und er merkt selbst nicht, dass er nur der Vorzeige-Türke für eine Bewegung ist, die ihn am liebsten abschießen oder „unter den Bus schmeißen“ würde, wenn sie einmal an der Macht ist.

        Das sieht nicht nur der „kleine Germanist“ so, bloß solche Leute wie „der große Akif“ selbst (und wie der kleine Ben) nicht!

      3. PS: Wie Sie, Ben, an anderer Stelle hier in einem Kommentar schrieben, sind Sie nicht nur gegen Zuwanderung, sondern gegen Ausländer prinzipiell, also auch gegen solche, die schon länger hier leben. Woher kommt also Ihre plötzliche Zuneigung für einen solchen? Inkonsequenz? Fähnlein nach dem Wind? …?

  1. Sehr unterhaltsam, sehr treffend. Die Reaktionen meiner beiden Vorredner bestätigen das.

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