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Über 11 Mio. sehen das erste Länderspiel nach der WM, Das Erste punktet dennoch mit “Wolfsland”

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Fußball-Länderspiel Deutschland-Frankreich

Der Auftakt zur neuen UEFA Nations League war im deutschen Fernsehen ein voller Erfolg. Die Partie des deutschen Teams gegen Frankreich schalteten im ZDF 11,05 Mio. Fans ein – stolze 39,2% des TV-Publikums. Bei den 14- bis 49-Jährigen reichten 2,95 Mio. Fans immerhin für 33,8%. Stärkster Konkurrent war in der Prime Time der "Wolfsland"-Krimi des Ersten – mit beachtlichen Gesamtzahlen von 4,29 Mio. und 14,6%.

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Das sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Donnerstag wissen müssen:

1. Über 11 Mio. sehen Deutschland-Frankreich

11,05 Mio. und 39,2% sind starke Zahlen für das erste Nations-League-Spiel der deutschen Nationalmannschaft. An dem neuen Wettbewerb der UEFA dürften die tollen Quoten aber nicht wirklich liegen. Stattdessen werden der attraktive Gegner (amtierender Weltmeister) und vor allem die Neugier der Fans auf den ersten Auftritt des Löw-Teams nach dem blamablen Ausscheiden bei der WM die Hauptgründe für den ZDF-Erfolg gewesen sein. Das Halbzeit-“heute journal” belegt mit 9,66 Mio. und 32,5% Platz 2, die Moderationen rund um das Spiel folgen mit 6,83 Mio. und 28,2% ebenfalls noch vor allen Konkurrenten auf Rang 3. Die identische Reihenfolge gibt es bei den 14- bis 49-Jährigen: Auch hier gewann das Länderspiel mit 2,95 Mio. und 33,8% vor dem “heute journal” (2,63 Mio. / 29,0%) und den “ZDF Sportextra”-Moderationen (1,71 Mio. / 23,6%).

2. “Wolfsland”-Wiederholung im Ersten trotz Fußball über dem Soll

Obwohl über 11 Mio. Leute Fußball geschaut haben, sprang auch Das Erste klar über sein Normalniveau: Mit 4,29 Mio. Zuschauern war die Krimi-Wiederholung “Wolfsland – Tief im Wald” mit Abstand der stärkste ZDF-Konkurrent in der Prime Time, erzielte einen tollen Marktanteil von 14,6%. Die 20-Uhr-“Tagesschau” sahen vorher mit 4,48 Mio. (17,0%) noch ein paar Menschen mehr. Das populärste Programm der Privatsender war am Donnerstag “RTL aktuell” mit 2,92 Mio. Sehern und 15,1%, in der Prime Time lag “Alarm für Cobra 11” mit 1,70 Mio. und ganzen 5,9% vorn.

3. “Wolfsland” auch im jungen Publikum stark – vor ProSieben und Sat.1

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Bei den 14- bis 49-Jährigen war die 20.15-Uhr-Folge von “Cobra 11” der erste direkte Fußball-Verfolger. Wobei das Wort “Verfolger” angesichts von 810.000 Sehern und 9,6% relativ ist. Die 21.15-Uhr-Folge fiel mit 750.000 und 8,3% dann auch noch hinter den ARD-Krimi “Wolfsland” zurück, der mit 760.000 14- bis 49-Jährigen auf starke 8,6% sprang. Sat.1 erreichte mit “Deception” um 20.15 Uhr 680.000 und 8,0%, fiel danach mit zweimal “Criminal Minds” auf schwache 5,8% und 4,4%. Miserabel lief der Abend für ProSiebens “Big Countdown”: Nur 470.000 junge Menschen (5,5%) interessierten sich für “Die 50 größten Momente der 2000er”.

4. RTL IIs “Curvy Supermodel” endet miserabel, Vox punktet mit “Kindsköpfe 2”

Bei RTL II ging am Donnerstagabend die Casting-Show “Curvy Supermodel” zu Ende: Nur 340.000 14- bis 49-Jährige (4,0%) wollten das Finale sehen, eine weitere Staffel dürfte nach den sehr überschaubaren Zahlen des 2018er-Durchgangs sehr fraglich sein. Deutlich besser lief es um 20.15 Uhr für Vox: 620.000 bescherten der Komödie “Kindsköpfe 2” sehr ordentliche 7,1%. kabel eins landete mit “Unser Kiosk” ebenfalls noch vor RTL II: 370.000 und 4,3% sind allerdings kein wirklicher Grund für Jubel.

5. Super RTL freut sich über “CSI: Miami”, der NDR über “mare TV”

Auch im Privatfernsehen waren gegen den Fußball deutlich überdurchschnittliche Quoten möglich. Gezeigt hat das u.a. Super RTL: Vier Folgen von “CSI: Miami” lockten dort ab 20.15 Uhr 160.000 bis 240.000 14- bis 49-Jährige, die Marktanteile lagen mit 2,4% bis 3,4% allesamt klar über dem 12-Monats-Durchschnitt des Senders von derzeit 1,8%. Im Gesamtpublikum noch erwähnenswert vom Abendprogramm: das mdr Fernsehen, das mit “Sommerhits & Spaß” 980.000 Leute lockte und damit einen Marktanteil von 3,5% erzielte, sowie vor allem das NDR Fernsehen, das mit zweimal “mare TV” die Mio.-Marke knackte: 1,19 Mio. und 1,18 Mio. entsprachen ab 20.15 Uhr stolzen 4,1% und 3,9%.

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