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Morgan Stanley: Apple könnte Netflix mit seinem Video-Streaming-Dienst 2025 herausfordern

Apple TV: Wohl bald auch mit mehr eigenen Inhalten ausgestattet
Apple TV: Wohl bald auch mit mehr eigenen Inhalten ausgestattet © Apple

Apple hat seinen Video-Streaming-Dienst noch gar nicht gelauncht, da wird er bereits als Netflix-Herausforderer gehandelt. Zu dieser Einschätzung kommt die Investmentbank Morgan Stanley in einer Kurzstudie. So prognostiziert Analystin Katy Huberty, dass Apple im kommenden Jahr 500 Millionen Dollar mit Video-Streaming erlösen könnte; bis 2025 könnten die Erlöse gar bis auf jährlich 4,4 Milliarden Dollar explodieren.

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Apple soll seinen Video-Streaming-Dienst nach übereinstimmenden Berichten 2019 starten, wovon auch die Investmentbank Morgan Stanley überzeugt ist. Staranalystin Katy Huberty hat heute in einer Kurzstudie, die dem Blog AppleInsider vorliegt, vorgerechnet, dass Apples Video-Angebot im nächsten Jahr Erlöse von 500 Millionen Dollar erzielen könnte.

Binnen sechs Jahren könnte der wertvollste Konzern der Welt mit seinem Video-Streaming-Dienst bereits Umsätze von jährlich 4,4 Milliarden Dollar einfahren – das wäre in etwa Netflix’ Umsatzniveau von 2013. Zustande kommt Hubertys Prognose auf Basis der Abonnentenzahlen, die die Morgan Stanley-Analystin bis 2025 auf über 50 Millionen taxiert.

Apples Video-Streaming-Dienst könnte ab 8 Dollar im Monat starten

Um gegenüber den Wettbewerbern aggressiv zu wachsen, prognostiziert Huberty für Apples Video-Angebot einen Monatspreis von 7,99 Dollar. Die Morgan Stanley-Analystin geht weiter davon aus, dass Apple sein Content-Angebot inklusive Apple Music und Apple News für einen Bündelpreis von 12,99 Dollar anbieten könnte. Apple Music dürfte in der nächsten Dekade für den iKonzern aber weiterhin der wichtigste Streaming-Dienst bleiben: Huberty prognostiziert für den Musik-Dienst in 2025 Erlöse von 18 Milliarden Dollar.

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Für die Serien- und Film-Bemühungen hat Apple unterdessen mit Jamie Erlicht und Zack Van Amburg, die die Erfolgsserien „Breaking Bad“ und „Better Call Saul“ mitentwickelt haben, zwei absolute Top-Manager aus Hollywood verpflichtet. In diesem Jahr soll Apple bereits ein Budget von einer Milliarde Dollar für die Produktionen aufwenden.

Bereits Steven Spielberg, Oprah Winfrey, Jennifer Aniston und Reese Witherspoon verpflichtet

Und die ersten hochkarätigen Serien werfen bereits ihre Schatten voraus. So sicherte sich Apple die Dienste von Star-Regisseur Steven Spielberg für eine Neuauflage seiner “Unglaublichen Geschichten”, während Jennifer Aniston und Reese Witherspoon in einer Serie über das Frühstücksfernsehen Hollywood-Glamour der höchsten Kategorie nach Cupertino bringen sollen.

Im Juni gab Apple zudem bekannt, dass sich der Techpionier mit der weltweit wohl bekanntesten und erfolgreichsten TV-Talkerin Oprah Winfrey einen Vertrag über eine mehrjährige Zusammenarbeit abgeschlossen habe. Durch diese “einzigartige, mehrjährige Partnerschaft” sollen direkt Eigenproduktionen für den Streaming-Dienst entstehen.

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