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“So viel Hass auf Medien habe ich noch nie erlebt”: Offenbar gezielte Angriffe auf Journalisten bei Chemnitz-Demos

Am Wochenende wurden Journalisten während Demos in Chemnitz angegriffen
Am Wochenende wurden Journalisten während Demos in Chemnitz angegriffen

Zahlreiche Journalisten berichteten seit Tagen vor Ort von den Ausschreitungen in Chemnitz. Während der Großdemonstration am Samstag ist es für viele von ihnen sehr gefährlich geworden. Die Berichterstatter beschreiben einen ungefilterten Hass auf die Presse und gezielte Angriffe auf Reporter. Die fühlen sich alleingelassen. Der DJV hat an die Polizei appelliert, Journalisten besser zu schützen.

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“Was die Demonstration vom Samstag, die eigentlich ein Schweigemarsch hätte sein sollen, so unangenehm für Journalisten gemacht hat, war das Gefühl allein unter Menschen zu sein, die einen zum Erzfeind erkoren haben”, schreibt Yves Bellinghausen in der FAZ am Montag.

Mit diesen Erfahrungen ist der FAZ-Reporter nicht allein. Am vergangenen Wochenende hatten in Chemnitz die AfD, Pegida und “Pro Chemnitz” eine gemeinsame Demonstration organisiert; ihnen gegenüber stand die Kundgebung “Herz gegen Hetz”. Die Polizei geht von insgesamt mehr als 11.000 Teilnehmern aus und berichtete im Anschluss von mindestens 37 Straftaten: Sachbeschädigungen, Körperverletzungen, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und das Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen. Auch für die anwesenden Journalisten wurde es am Samstag heikel. Mehrere Reporter berichten von Bedrohungen und Attacken durch die rechten Demonstranten, in den sozialen Netzwerken kursieren zahlreiche Videos, die die Übergriffe dokumentieren.

BuzzFeed-Reporterin Pascale Müller beschreibt bei Twitter: „Es wird hier gerade ziemlich brutal, ich bin geschubst worden, ein anderer Reporter wurde getreten. […] Die Leute rufen ‘Verpisst euch, Verpisst euch’.“ Kurz darauf veröffentlicht sie ein Video, das zeigt, wie ein Journalist von Demonstranten angegriffen wird:

ZDF-Reporter Michael Bewerunge beschreibt die Atmosphäre ebenfalls als “sehr, sehr aggressiv”. Diskussionen mit den Demonstrierenden seien kaum noch möglich gewesen, so Bewerunge. Der Redaktionsleiter des ARD-Politmagazins “Monitor”, Georg Restle, twittert, dass das Kamerateam von Rechtsradikalen “tätlich angegriffen” worden sei und sich gerade noch habe in Sicherheit bringen können. “Noch nie habe ich so viel Hass auf Medien erlebt wie an diesem Wochenende in Chemnitz”, so Restle.

Auch der MDR sprach von einer “Attacke” und einem Angriff auf zwei seiner Reporter, wobei einer verletzt wurde. In einem Video, das der Sender per Twitter teilte, erzählt einer der Journalisten, dass die Reporter bei Anwohnern geklingelt und gefragt hätten, ob sie vom Balkon aus filmen dürften. “Nein, kein Problem, kommt hoch”, schildert André Berthold von “MDR aktuell” in dem Video die Situation. Ein Jugendlicher habe die Tür geöffnet und den Weg zum Balkon gewiesen, sie hätten Aufnahmen gemacht. Laut MDR hatten sich die Kollegen auch ordnungsgemäß vorgestellt.

“Plötzlich stand ein Mann hinter uns, sehr kräftig, hat uns von hinten am Schlafittchen gepackt und rausgezogen, die Kamera aus der Hand geschlagen und einen Kollegen die Treppe runtergestoßen”, schilderte er den Hergang. Der Kollege sei stark an der Hand verletzt und habe auch eine Beule, die Kamera sei kaputt. “Der Vorfall mit dem Kamera-Team des MDR wird durch die Polizei untersucht. Eine Einordnung ist bis zur endgültigen Prüfung nicht möglich”, twitterte der MDR.

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Tatsächlich scheint es mehr als fragwürdig zu sein, wie sicher die Reporter in Chemnitz überhaupt noch sind. Gleich mehrere Journalisten kritisierten das Sicherheitskonzept während der Großdemonstration und beschrieben, sie hätten sich alleingelassen und nicht richtig geschützt gefühlt. So schreibt beispielsweise t-online-Reporter Jan-Henrik Wiebe, die Polizei sei “mal wieder” überfordert gewesen.

Der Deutsche Journalisten-Verband ruft die Einsatzkräfte derweil dazu auf, die Gewalt gegenüber Journalistinnen und Journalisten am Rande rechtsextremer Demonstrationen strikt zu unterbinden. „Gewaltexzesse gegen Berichterstatter, wie wir sie am Samstag in Chemnitz erleben mussten, darf es nicht wieder geben“, fordert DJV-Bundesvorsitzender Frank Überall. Das gelte insbesondere für den heutigen Montag, wo mehr als 10.000 Menschen in Chemnitz erwartet werden. Überall: „Wenn Rechtsextreme das Konzert gegen rechts stören wollen, stehen Journalisten besonders im Fokus. Das muss die Polizei von vornherein berücksichtigen.“

Yves Bellinghausen überschrieb seinen FAZ-Artikel treffend mit den Worten “Unter Feinden”. Er kommt darin zu dem Schluss: “Jeder Mensch hat Angst, wenn er umringt ist von Menschen, die einen ganz offen hassen. “Das ist es, was einen tatsächlich besorgten Bürger umtreiben sollte: Wenn Journalisten in deutschen Großstädten Helme und Leibwächter brauchen, um zu berichten.”

Mit Material der dpa

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Alle Kommentare

  1. Man muß nur der deutschen Sprache folgen:

    Das Recht ist bei den Rechten
    und die Linken linken die Menschen.

    Das Deutsche Volk wurde viel zu lange von Sozialisten gelinkt, früher von braunen, die KEINE Rechten waren, seitdem von Roten in diverser Verkleidung.

    Mit dem Linken und den Linken muß endlich Schluß sein.

    Zurück zu den christlichen Wurzeln, zu Patriotismus (Liebe zum Vaterland), ohne die EuDSSR-Diktatur der überbezahlten Bonzen und ohne vor allem ohne Mohammedaner und Buschneger!

    1. Das Recht ist bei den Rechten … und dann darf man mal so eben gewalttätig werden gegen Journalisten die einem nicht nach dem Mund schreiben – geht’s noch!!!

      1. Gewalt – ob verbal oder physisch – geht heute wie früher fast ausschließlich von Linken aus, wobei nun mal auch nationale Sozialisten, die es heute fast nicht mehr gibt, reinrassige Sozialisten sind, also Linke.

        70 Jahre Umerziehung der satanischen Frankfurter Schule konnte das zwar in die Köpfe der Massen bringen, kann aber aus einer Lüge keine Wahrheit machen.

        Zu den Buschnegern sollten Sie mal nachlesen, was Albert Schweitzer am Ende seines Lebens dazu resignierend geschrieben hat. Die Wahrheit wird Ihnen nicht gefallen.

        Sozialismus war und ist IMMER Faschismus in seiner ursprünglichen Definition als Primat des Staates und seiner Parteien und Bonzen über das Individuum.

        Das ist 100% satanisch – so wie Mordechai Levy Satanist war (bekannt als Karl Marx)!

      2. Mal frank und frei gefragt, Frank: Sitzt der Aluhut (bzw. der Stahlhelm) zu eng? Schon selbst in den Klauen des Satans gelandet?

      3. @Ronald

        Wenn Sie zu dumm sind zu erkennen, daß alles Physische seine Ur-Sachen im Metaphysischen hat, dann sollten Sie das besser für sich behalten, damit andere Ihre Beschränktheit nicht so leicht bemerken.

      4. Ahnten wir es doch: Der Aluhut sitzt eindeutig zu eng! Das muss 100 % satanisch sein; Dummheit wäre kein passendes Wort dafür.

  2. Die Menschen wissen eben mittlerweile, dass bestimmte Kollegen zum Pack mit Presseausweis gehören, denen es nicht mehr um Berichterstattung sondern um das Verbreiten von Hass und Hetze geht.
    Es besteht also noch die Hoffnung, dass die Menschen in Deutschland endlich aufwachen. Diese Presse ist Demokratiefeind Nr.1

  3. Ein Videoschnipsel von 10 und 7 Sekunden….
    Man muss schon ziemlich dämlich sein, um daraus ne Meldung zu machen, wenn anderenorts offenbar ein Pressefahrzeug zerstört wurde, worüber man aber nicht berichtet. Warum? Unter diesen Umständen ist die Stimmung der Chemnitzer Bürger gegenüber der Presse offensichtlich noch freundschaftlich gesinnt.

  4. Gewalt ist von KEINER Seite in Ordnung.

    Aber die Medienleute müssen sich nicht wundern, wenn man sich über die einseitige Propaganda für das Merkel-System ärgert und darüber, dass tausende friedliche bürgerliche Demonstranten mit einigen Randalierern oder gar echten Rechtsradikalen in einen Topf geworfen werden und zwar systematisch.

    Die bürgerliche Opposition demonstriert völlig zu Recht, denn die Merkel-Regierung verletzt seit Jahren Deutsches und internationales Recht und den Schengen-Vertrag gegenüber anderen Ländern.

  5. Die Deutsche Regierung verletzt mit ihrer Einwanderungspolitik seit langem internationales und Deutsches Recht, die Proteste sind mehr als berechtigt.

    Gewalt ist von KEINER Seite in Ordnung.

    Aber die Medienleute müssen sich nicht über Aggressionen wundern, wenn sie dauernde tausende friedlicher bürgerlicher Demonstranten mit echten Rechtsradikalen oder Randalierern in einen Topf werfen.

  6. Da dringen die Dumpfbacken vom mdr in eine Wohnung ein und jammern, weil sie vom Hausrechtsinhaber wieder rausgeschmissen wurden.
    Was für Deppen. Lernt man beim mdr gar nichts mehr, außer wie schwachsinning mit dem Presseausweis zu wedeln?

  7. Es ist schon bemerkenswert, wie hier “besorgte Bürger” professionellen Journalisten vorwerfen, diese würden Hass und Hetze verbreiten, während sie selbst “absaufen” skandieren, Ausländer jagen und damit der Niedertracht eine ganz neue Dimension verleihen. Das ist Fake News! Wer Journalisten angreift, macht sich im Übrigen strafbar. Hoffentlich werden diese dümmlichen Prügler alle identifiziert und zur Rechenschaft gezogen!

  8. Hört sich für mich nach mimimi an. Dann eben nicht hinfahren. Gibt genügend freie Journalisten, an die man sich für ein objektives Lagebild wenden kann. Und das ganz umsonst.

  9. Liebe besorgte Mitbürger,
    es tut uns sehr Leid ihnen mitteilen zu müssen, dass in diesem Land jeder schreiben, senden, sagen darf, was er gerne möchte. Jeder und nicht nur sie. Ihre Meinung, ist eine unter vielen und wird von so vielen unterschiedlichen Medien verbreitet.
    Was sie gerne hätten ist eine Meinungsdiktatur, die nur zu lässt was sie für gut befinden und für wahr halten.
    Sollte ihnen diese Auffassung nicht gefallen, dürfen sie nun gerne dagegen argumentieren, denn dieses Recht haben sie.
    Danke für ihre Aufmerksamkeit
    Ein Mitbürger

  10. Langsam glaube ich auch an Chemtrails.
    Wie konnten Menschen nur in so kurzer Zeit so massenhaft verblöden, wie die hier anwesenden Kommentatoren.
    Klar Menschen bedrohen ist in Ordnung, weil sie nicht eurer Meinung sind. Weil ihr sagt was gut und richtig ist, denn ihr tragt den gerechten Volkszorn, die lodernde Flamme der Wahrheit in Euch. Mit Euch ist kein Reden mehr.
    Polen will Entschädigungszahlungen für den zweiten Weltkrieg, können sie haben, in Form von Sachsen und ihr Volksdeutschen könnt gern alle da hinziehen und euer eigenes kleines Reicht aufmachen.
    Geht mit Gott aber haut endlich ab.

    1. @Jens

      Schon immer, seit Arminius, waren die schlimmsten Feinde des deutschen Volkes im inneren, so wie Sie es gerade geschrieben haben.

      Ihr Haß auf die Nächsten wird zu Ihrem Karma!

      Viel Glück im nächsten Leben, Sie werden es brauchen.

      1. Die „Dolchstoßlegende“ lebt weiter …

        Viel Glück im Vierten Reich; Sie werden es brauchen.

      2. @Šuhaj

        Was Sie zu diffamieren versuchen, ist die reine Wahrheit, und die kommt immer ans Licht, meist spät, manchmal zu spät, aber immer immer.

        Die Formel ist ganz einfach:

        Wahrheit ist göttlich, Lüge satanisch.

        Alle Linken – so auch die “Nazis” – auf die Sie immer anspielen, weil Ihnen Argumente fehlen, alle Linken waren und sind Lügner.

        Die Formel dazu siehe oben!

  11. Eines vorweg: ich lehne Gewalt generell ab. Allerdings kann ich die Wut einer zunehmenden Zahl an Menschen auf Politik und Medien absolut nachvollziehen. Wenn die Eliten ihre eigene Bevölkerung belügen und mundtot machen und Abweichler von vorgegebenen Regierungskurs diffamieren, beschimpfen und ächten, dann dürfen sie sich über entsprechende Reaktionen nicht wundern. Politik und Medien sorgen bewusst für eine zunehmende Spaltung der Gesellschaft werden die Früchte ihrer Bemühungen bald ernten. Mitunter kommt der Verdacht auf, dass einigen Schreibern ihren Auftraggebern aus der hohen Politik ein Bürgerkrieg – aus welchen Gründen auch immer – nicht ungelegen kommen würde.

  12. Was für schwerwiegende Enzelfälle: geschubst, beschimpft, aus der eigenen Wohnung geworfen, an der Arbeit gehindert und angeschrien
    Hier heult die widerliche Journaille auf. Bei handfesten Straftaten und Verbrechen auf Straßen und Plätzen ist von den journalistischen Aufschneidern nicht zu hören. Mit zweierlei Maß messen ist nie vertrauenserweckend.
    Hoffentlich räumen die Chemnitzer mit diesen journalistischen Hasspredigern gründlich auf.

  13. Man kann sich nur noch an den Kopf fassen, wenn man sieht, wie auch diese Kommentarspalte innerhalb kürzester Zeit von rechtsradikalen Trollen und den üblicnen Verdächtigen vollgemüllt wurde. Von Hetzern, die behaupten, im Namen des Volkes und der Bürger zu sprechen, aber in Wirklichkeit nur die Scheinriesen einer antidemokratischen Minderheit sind. Es hat keinen Sinn, sich ernsthaft mit ihren Pöbeleien auseinanderzusetzen, denn zu einem sachlichen Diskurs sind sie nicht in der Lage. Jede Antwort ist sinnlos, mag man sich über so viel Irrsinn auch noch so sehr ärgern. Sollen sie sich doch von mir aus weiter auf meedia.de und anderen Portalen ausbreiten – der Dialog mit diesen verbohrten Extremisten ist vergeudete Lebenszeit.

  14. Hasserfüllte Fratzen auf den Demos, Kommentare mit psychopathologischen Zügen. Keine Guten. Man muß diese Leute Nazis nennen, weil sie Nazis sind. Und nichts mehr fürchten, als daß man sie Nazis nennt…

    1. @Minimax

      “Nazis nennen”

      Nun, die “Nazis” waren astreine, pure Sozialisten, eben Linke und wie alle diese Kreaturen lupenreine Verbrecher!

      Alles andere ist Lüge, denn Rechte sind nie Sozialisten!

      Max Sprüche ohne zu denken, weil Mini Hirn!

  15. Ich weiß nicht mehr, wo das hinführen soll. Das riecht doch, auch hier in den Kommentaren, nach Bürgerkrieg. Und ich bin eigentlich ein eher nüchterner Mensch, der nicht überall glaubt, den Superlativ verwenden zu müssen: das Schlimmste, was ich je sah und so.

    Es ist verdammt schwer geworden, so was wie die Wahrheit rauszubekommen. Und ich habe mit Leuten, die was von satanische Frankfurter Schule faseln nichts, aber auch gar nichts am Hut.

    Von Chemitz lebe ich ein paar hundert Kilometer entfernt und habe auch vor Ort keine persönlichen Kontakte, mache mir also ein Bild nur durch die Berichterstattung. Und die war eindeutig und liess von jW über die taz bis hin zu Springer keinen Zweifel. In Chemnitz gab es rechtsradikale Randale und Ausländer würden gejagt. Für mich inakzeptabel. Die Vorstellung, dass die da Menschen durch die Stadt jagen, weil sie soooo aussehen, die ihnen nichts taten, ist für mich, sorry, zum Kotzen.

    Dann habe ich die beiden Videoschnipsel, die überall verlinkt wurden, gesehen. Und das eine Foto, wo ein Dummkopf den Hintlergruß zeigt. Einer, der das offensichtlich auch für die Kamera macht. Und das war es.
    Sonst Fotos und Videos, die diese so einheitliche Berichterstattung nicht bestätigten. Dann die peinliche Entschuldigung, nachdem man wieder mal ertappt wurde, im ZDF. Dann der Staatsanwalt, der den Millionen gesprochenener und geschriebener Worte schlichtweg wiedersprach: es gab keine Ausländerhatz.

    Das Gefühl, von denen gelinkt zu werden, die hier im Artikel angeführt und zitiert werden, kam an einer anderen Stelle. Telepolis stellte zwei Fotostrecken ins Netz, zu denen keinerlei Kommentare redaktionell gehörten. Einfach nur viele Fotos und nichts weiter. Keines bezeugte die Massenberichterstattung.

    Ich sage es noch mal: ich war nicht dabei. Aber mit dem, was ich konsumiert habe, bin ich ziemlich sicher, das ich ein neues Sebnitz serviert bekam.
    Ich habe mit Rechts nicht zu schaffen und halte Gewalt für den sicheren Weg In noch größere Scheiße . Aber wenn das Bild der Geschehnisse und der Berichterstattung, so wie ich es gewonnen habe, richtig ist, dann erschließt sich mir der Zorn in Chemnitz.

    Wenn da einer äußert, dass er so viel Hass auf Journalisten noch nie erlebt habe, ist für mich als abseits Stehendem längst nicht ausgemacht, dass es grundloser und ungerechter Hass ist.

    Und gut, die Sorte Leute liest so was, wie ich es hier schreibe, nicht. Die hört es zum ersten Mal, wenn sie auf der Straße angebrüllt werden. Würde ich nie tun. Aber seit die Mehrheit konsequent Propaganda gegen Russland betreibt und die Berichterstattung über die Ukraine meine Geduld längst überfordert, will ich mit der Masse der Lohnschreiber und -sprecher nichts mehr zu tun haben. Ich seh mir das nicht mehr an und die zwei Tageszeitungen und die eine Wochenzeitung, die ich ja, hatte, sind längst abbestellt.

    Ich werde mit Sicherheit nie auf der Seite rechter Schläger und Hetzer stehen. Das kann ich versprechen. Nur, ich werde auch nie mehr auf eurer Seite sein, ich werde nicht euch verteidigen, ich werde nicht kaufen, was ihr herstellt. Ich will mit euch einfach nichts mehr zu tun haben.
    Solange ich das bin, kann euch das ziemlich egal sein. Schätze aber, wenn es mehr von meiner Sorte gibt, bekommt ihr ein spürbares Problem, dass vielleicht größer ist, als die Pöbelein, die ihr in Chemnitz erlebt habt.

    1. Sie sollten den roten Faden entdecken, im Rahmen dessen die aktuellen Aktionen ein winziger Baustein sind.

      Suchen Sie mal nach Graf Coudenhove-Kalerghy und Frank Jacob und noch viel mehr Details erfahren Sie von Wolfgang Eggert insbesondere in seinem neuen kostenlosen Hörbuch über die Satanische Machtergreifung auf YT.

      Es ist alles seit Jahrhunderten geplant – und hat allein spirituelle Hintergründe.

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