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Angriff im Wirtschaftssegment: Gruner + Jahr startet Gründermagazin Die Höhle des Löwen

Das G+J-Wirtschaftsmagazin Capital betreut das Magazin zur Erfolgs-Show “Die Höhle der Löwen”
Das G+J-Wirtschaftsmagazin Capital betreut das Magazin zur Erfolgs-Show "Die Höhle der Löwen"

Ungewöhnlicher Vorstoß im hart umkämpften Segment der Wirtschaftspresse: Zum Start der neuen Staffel der Vox-Sendung bringt Gruner + Jahr Morgen das Gründermagazin „Die Höhle des Löwen“ an die Kioske. Dabei setzt das Verlagshaus auf ein neuartiges Zeitschriftenkonzept, um Lesergruppen jenseits des klassischen Wirtschaftsjournalismus zu erreichen. Die Startauflage liegt bei 250.000 Exemplaren.

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Die Löwen sind wieder los. Morgen beginnt die 5. Staffel der Start-up-Sendung auf Vox. Erneut kämpfen fünf Gründer um das Geld der Investoren. In der Jury sitzen dabei bekannte Gesichter – darunter der Milliardär und Finanzunternehmer Carsten Maschmeyer und der Fernsehmanager Georg Kofler.

Zeitgleich startet das Hamburger Verlagshaus Gruner + Jahr das passende Gründermagazin „Die Höhle des Löwen“, das Geschichten rund um die Gründer-Show erzählt. „Das Heft ist ein völlig neues Gründer-Magazin“, sagt Capital-Chefredakteur Horst von Buttlar, der das DHDL-Projekt in Berlin federführend betreut. „Wir haben viele spannende Gründer getroffen, die mit ihrer Kreativität, ihrem Willen, etwas Neues zu schaffen und aufzubauen und ihrem Mut beeindrucken“, erklärt er das Konzept. Eine weitere Ausgabe soll im November gegen Ende der Staffel erscheinen.

Auszug aus der ersten Ausgabe

Als Zielgruppe hat Gruner + Jahr vor allem die Zuschauer der Show im Blick. Es solle aber kein Fan-Magazin werden, heißt es. „Wir erzählen Geschichten vor, hinter und jenseits der Höhle. Wir wollen damit Zielgruppen ansprechen, die bisher nicht zu Wirtschaftsmagazinen greifen“, erklärte der Capital-Chefredakteur jüngst. Jede Sendung erreiche durchschnittlich knapp drei Millionen Menschen. Sie verfügt über einen Marktanteil von 20 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen.

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Gruner + Jahr hat sich viel vorgenommen. Als Startauflage sind rund 250.000 Exemplare geplant. Ursprünglich waren nur 200.000 Stück vorgesehen. Dabei hat der Verlag den Copypreis für das Heft auf 3,90 Euro relativ preisgünstig festgesetzt, um das Publikum der Sendung für das Heft zu begeistern. Gegliedert wurde das Magazin in die drei Rubriken „In der Höhle“, „Nach der Höhle“ und „Jenseits der Höhle“. Dort werden rund ein Dutzend Gründer aus den vergangenen Staffeln porträtiert. Gleichzeitig zeigt das Heft, was aus ihren Plänen wurde. Garniert ist das Magazin mit unterhaltsamen und bisher kaum bekannten Details aus dem Kreis der Investoren. Dazu gehört beispielsweise ein Blick hinter die Kulissen in die Studio-Garderobe des Juror Ralf Dümmel. Denn der Hamburger Unternehmen ist für seine ausgefallenen Outfits bekannt.

Titelbild des neuen Magazins

Mit dem neuen Magazin entwickelt Gruner + Jahr das Testimonial-Segment weiter, in das der Verlag mit der Frauentitel Barbara vorgestoßen ist. G+J-Produktchef Stephan Schäfer hofft dadurch, neue Leser- und Anzeigengruppen zu gewinnen. Für den Verlag ist der Print-Neuling ein außergewöhnlicher Schritt. Denn lange Zeit hat sich die Bertelsmann-Verlagstochter bei seinen Wirtschaftsmedien mit Neuheiten zurückgehalten. Nach der Einstellung der Financial Times Deutschland (FTD) Ende 2012 und dem Verkauf des Unternehmermagazins Impulse sowie des Anlegertitels Börse Online konzentrierte sich das Printhaus zunächst auf die beiden verbliebenen Titel Capital und Business Punk. Radikal änderten die Hamburger dabei vor allem das Heftkonzept von Capital. Zugleich zog das 1962 gegründete Magazin mit dem Schwesternblatt Business Punk von Hamburg nach Berlin. Ob Print oder digital – große Experimente blieb das G+J-Management aber seither schuldig.

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