Partner von:
Anzeige

“Natürlich lässt einen der Hass nicht kalt” – ARD-Korrespondentin erklärt den Begriff “Gefährder” und gerät in einen Shitstorm

meedia-bericht-aus-berlin.jpg

Was passiert, wenn eine ausgebildete Anwältin mit Hipsterbrille in einem Facebook-Video für das ARD-Hauptstadtstudio den Begriff “Gefährder” erklärt? Sie wird Zielscheibe von blankem Hass. So ergeht es derzeit der ARD-Fernsehkorrespondentin Iris Marx. Im MEEDIA-Interview erzählt sie, wie es zu dem Shitstorm kommen konnte, wie sie sich dabei fühlt, was sie jetzt macht: “Nicht einschüchtern lassen” und den nächsten Erklär-Clip drehen: “Rundfunkfreiheit, die”.

Anzeige

Frau Dr. Iris Marx, Wir nennen eigentlich nie akademische Titel, aber in diesem Fall scheint mir die Nennung eine wichtige Zusatzinformation. Sie haben ein Erklärvideo über den Begriff “Gefährder” gedreht. Warum regen sich so viele darüber auf?
Das Video hat außergewöhnlich viele Klicks bekommen und ist viel geteilt worden, auch von verschiedenen AfD-Gruppen und Ortsverbänden. Die Reaktionen waren leider ziemlich einseitig. Uns wird vorgeworfen, auf „Vorschulniveau“ quasi die Volksmeinung zu „trimmen“. Es heißt immer wieder, dass wir als „Staatsfunk“ unterwegs seien, von oben gesteuert. Dabei stammt der Text von mir. Ich hatte die Idee für dieses Format.

Was ist ein Gefährder?

Warum kann man Gefährder wie Sami A. nicht einfach abschieben? Und was heißt das eigentlich, Gefährder? Iris Marx erklärt's kurz und knapp:

Gepostet von Bericht aus Berlin am Freitag, 17. August 2018

Was ärgert die Leute an dem Video?
Wir – damit meine ich das Social-Media-Team und mich – hatten wirklich die besten Absichten. Ich bin ausgebildete Anwältin und kann total verstehen, dass man gerade solche Gerichtsentscheidungen, wie die im Fall von Sami A., als Laie kaum noch richtig nachvollziehen kann. Das wollen wir ein bisschen ändern mit dieser Webserie. Fakten transparent transportieren, eigentlich ohne Bewertung, so dass sich jeder selbst eine Meinung bilden kann. Viele User haben das als Bevormundung verstanden. Als wäre das die Staatslinie – wobei gerade im Falle Sami A. der „Staat“ massiv in der Kritik steht.

Wie hätte nach Meinung der Kritiker die Erklärung des Begriffs denn lauten sollen?
Sami A. sei ein Straftäter und gehöre weg.

Gab es inhaltlich irgendeinen ernsthaft stichhaltigen Kritikpunkt?
Dass wir inhaltliche Fehler gemacht hätten, kam eigentlich nicht. Es wurde vereinzelt kritisiert, dass der Begriff für ein so kurzes Format zu komplex sei. Das kann ich verstehen. Dafür haben wir am Ende extra die Rechtsquellen und weiterführende Texte aus dem Bundestag angegeben.

Die Reaktionen sind teilweise schon sehr extrem. Wie fühlen Sie sich? Belastet Sie die teils extreme Kritik?
Was ungewöhnlich ist an diesem Shitstorm: Viele greifen mich persönlich heftig an. Dass ich eine Frau bin. Dumm. Meine Nagellackfarbe nervt. Das gipfelt dann sogar in Kommentare, die mir wünschen, dass ich doch bitte vom nächsten „Schwarzen“ vergewaltigt werden sollte. Das macht mich einigermaßen fassungslos, wo wir in der politischen Diskussion gerade stehen.

“Das ist nicht mein erster Shitstorm. Ähnliches habe ich auch schon aus dem linken Spektrum erlebt”
Anzeige

Haben Sie in Ihrem journalistischen Leben schon einmal etwas Vergleichbares erlebt?
Ja, das ist nicht mein erster Shitstorm. Ähnliches habe ich auch schon aus dem linken Spektrum erlebt. Ich kann nicht sagen, dass sich das besser angefühlt hat. Aber es ging nur von einigen wenigen Schlüsselfiguren aus. Eine neue Qualität hat auch, dass ein AfD-Bundestagsabgeordneter uns quasi eine „Kriegserklärung“ vorwirft.

Das müssen Sie näher erklären. Wer wirft Ihnen das vor?
Der AfD-Bundestagsabgeordnete Martin Renner.

Ein Screenshot des Kommentars von Martin E. Renner

Aber Sorgen machen sie sich jetzt keine oder beeinträchtigt und belastet ein solcher Shitstorm den Alltag und das Berufsleben?
Natürlich lässt einen eine solche Menge an Hass nicht kalt. Das gilt nicht nur für mich, sondern vor allem auch für das Team, das alle Kommentare liest. Natürlich haben wir uns gefragt: Haben wir etwas falsch gemacht? Gab es sachliche Fehler? Uns war aber schnell klar, dass viele auf einen Zug aufgesprungen sind und sich den Clip gar nicht erst angeguckt haben.

“Bei dem, was gerade im Netz und aber auch auf der Straße los ist, sollte eigentlich eher die Politik sich stärker positionieren”

 

Muss man als Journalist im Jahr 2018 einen solchen Shitstorm aushalten oder wünschen Sie sich eigentlich mehr Hilfe von Behörden etc?
Eigentlich ist es ja gut, dass man im Netz diskutieren kann. Leider wird mehr Hass einfach abgeladen als wirklich diskutieren zu wollen.
Ich habe ja die Möglichkeit Strafanzeige da zu stellen, wo es zu krass wird. Es gibt ja auch das Netzwerkdurchsetzungsgesetz. Ich glaube nicht, dass Behörden da wirklich mehr tun könnten. Bei dem, was gerade im Netz und aber auch auf der Straße los ist, sollte eigentlich eher die Politik sich stärker positionieren. Die müssten eigentlich solche Clips produzieren.

Aber dann würde der Politik erst recht vorgeworfen werden, dass es nicht objektiv wäre?
Es wäre immerhin transparent. Das sind die Fakten und das können wir oder wollen wir mit dem Gesetz XY ändern. Stattdessen scheint gerade in Mode den Rechtsstaat nach Stimmungslage in Frage zu stellen.

Welchen Begriff erklärt denn die nächste Folge der Serie? Anstand, gutes Benehmen oder gar Hass-Kommentare?
Wir lassen uns nicht einschüchtern und produzieren schon aus aktuellem Anlass: Rundfunkfreiheit, die.

Keine Neuigkeiten aus der Medien-Branche mehr verpassen: Abonnieren Sie kostenlos die MEEDIA-Newsletter und bleiben Sie über alle aktuellen Entwicklungen auf dem Laufenden.

Anzeige

Mehr zum Thema

Anzeige
Anzeige

Alle Kommentare

  1. Es steht dem Staatsfunk(Was anderes ist es nicht.) frei, auch weiterhin gegen die Zuschauer anzusenden, und sie mit Frechheiten wie dieser zu belästigen. Dann sollen sie sich aber eben bitte nicht wundern, wenn sie nicht gerade geschätzt und bestenfalls ausgelacht werden. Bitteschön. Jeder nach seiner Facon.

  2. Immer wird von den öffentlich-rechtlichen Merkel-Propagandaschleudern behauptet, dass ihnen aus dem Volk “Hass” entgegen schlage.

    Ich glaube nicht, dass das stimmt. Es ist kein Hass. Es ist in Wirklichkeit Verachtung.

    1. Kleine Korrektur, RTL1933: nicht „aus dem Volk“, sondern „von dem, was sich für ‚das Volk‘ hält“, bitteschön. Das ist ein so großer Unterschied wie zwischen 12,6 und 100 Prozent!

  3. Frau ÖRR-Doktor möchte doch bitte zur Kenntnis nehmen, dass inzwischen Jesidinnen aus diesem gefährderphilen Land Richtung Irak fliehen, weil sie in Shithole Germany von ihren IS-Peinigern bedroht werden. Die deutschen Sicherheitsbehörden verweigern ihr einfach die Sicherheit, die nötig gewesen wäre. Da kommt von Behördenseite nur: ‘Am besten bei der Begegnung des Terrors sei Ruhe und nicht Panik.’

    Die Jesidin hat es vorgezogen in den Nordirak zurück zu kehren, bevor ein Betford-Strohm wieder die Beerdigungsrede hält. Die veränderte Sicherheitslage dort erlaubt dies offensichtlich. Jedenfalls im Vergleich mit dem individuellen Sicherheitsempfinden, welches das IS-Opfer in Deutschland hatte, als sie hier ihrem Peiniger begegnete. Die Ermittlungen wurden daraufhin eingestellt.

    Nein, wir lauschen natürlich lieber wie sich Frau fühlt, wenn sie sich über ihre armen IS-Welpen wirft und das nicht mit Herzchen, Teddys und Dankesadressen erwidert wird.

    1. Apropos Bedford-Strohm. Wussten Sie schon, wo dessen Sohn arbeitet?

      Da kommen Sie nie drauf. Ist ein irrer Zufall.

      “Jonas Bedford-Strohm arbeitet für den Bayerischen Rundfunk im Bereich Digitale Entwicklung und Social Media.”

      1. Was haben denn Bedford-Strohm und sein Sohn mit dem Beitrag und dem Kommentar vorher zu tun, RTL1933? Und falls er/sie/es einen Zusammenhang findet: Gilt bei ihm/ihr/es noch die Sippenhaft?

      2. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk mit seinen grotesk aufgeblähten Strukturen ist offensichtlich zu einer Versorgungsanstalt für Sippen mit der richtigen “Gesinnung” geworden.

      3. Ja, das hatten wir schon mal.
        Und dann, nach dem großen Knall, wird jeder froh sein, einen AfD-Anhänger im Keller versteckt gehabt zu haben.
        Oder wenigstens jemand zu kennen, der das getan hätte, wenn der denn einen gekannt hätte, der sich hätte verstecken wollen.

  4. War Frau Marx da erklärt ist nur teilweise richtig. Es stimmt, dass ein Gefährder kein Straftäter sein muss. Er kann sich aber nicht auf Asylrecht berufen.
    Genfer Flüchtlingskonvention Art. 33, auf Gefährder trifft Abs. 2 zu:
    1. Kein vertragsschließender Staat darf einen Flüchtling in irgendeiner Form in das Gebiet eines Landes ausweisen oder zurückstellen, wo sein Leben oder seine Freiheit wegen seiner Rasse, Religion, Staatszugehörigkeit, seiner Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder seiner politischen Anschauungen gefährdet wäre.
    2. Auf diese Vorschrift kann sich ein Flüchtling nicht berufen, wenn erhebliche Gründe dafür vorliegen, dass er als eine Gefahr für die Sicherheit des Aufenthaltsstaates angesehen werden muss oder wenn er eine Bedrohung für die Gemeinschaft dieses Landes bedeutet, weil er wegen eines besonders schweren Verbrechens oder Vergehens rechtskräftig verurteilt worden ist.

    Im Aufenthaltsgesetz (AufenthG § 24) heisst es: Die Gewährung von vorübergehendem Schutz ist ausgeschlossen, wenn die Voraussetzungen des § 3 Abs. 2 des Asylgesetzes vorliegen:

    Ein Ausländer gilt nicht als Flüchtling, wenn aus schwerwiegenden Gründen die Annahme gerechtfertigt ist, dass er ein Verbrechen gegen den Frieden, ein Kriegsverbrechen oder ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit oder vor seiner Aufnahme als Flüchtling eine schwere nichtpolitische Straftat außerhalb des Bundesgebiets begangen hat oder dass er den Zielen und Grundsätzen der Vereinten Nationen zuwidergehandelt hat.” Letzteres dürfte wohl bei jedem potentiellen Terroristen oder Sympathisanten von terroristischen Vereinigungen der Fall sein.

    1. Das greift praktisch bei jedem, der irgendwie im Verdacht steht, an Kriegshandlungen teilgenommen zu haben.
      Also alle wehrfähigen Männer, die hier in Deutschland eintreffen.

  5. Wenn die Aufklärung von Frau Marx, die Erklärung von Herrn Gniffke oder die Vorträge von Herrn Kleber nicht zwangsweise bezahlt werden müssten sondern ihre Dienstleistung auf einem freien Informationsmarkt angeboten würden, wären die genannten Herrschaften vermutlich bestenfalls Aufstocker.

    Das was mit die beleidigte, gekränkte und so unerträglich sendungsbewusste ÖR Mannschaft mitteilen möchte, was sie mir verschweigen möchte und vor allem die unerträgliche Kombination von beiden, ist nur noch Ekel erregend.

    Diese Frechheit wäre mir freiwillig inzwischen nicht mal einen passenden Haufen Hundehinterlassenschaften wert.

  6. Vielleicht liest es ja das Team von Frau Marx.

    Es wäre sehr schön, wenn Sie bei dem angekündigten Beitrag “Rundfunkfreiheit, die” auch berücksichtigen könnten, wie die Personalrekrutierung in den Organisationen, die sich auf die Rundfunkfreiheit berufen können, erfolgt.

    1. Sie meinen, wie genau Dunja Hayali an ihren Posten beim Sportstudio gekommen ist?

      Man hätte ja z.B. auch Uwe Steimle nehmen können.

      1. Steimle hat schon dafür gesorgt, dass die harmlose Talkshow “Riverboat” nicht mehr live gesendet wird – sondern nur noch mit Verzögerung, falls noch mal jemand frecherweise dort die Wahrheit sagt.

        Für das Sportstudio daher viel zu gefährlich.

  7. Die Staatsfunk-Bonzen ducken sich auch ständig hinter irgendwelchen Freien oder Scheinselbständigen weg?
    Was ist eigentlich mit diesen Jammerlappen von Frontal21, die einzelne Pegida-Teilnehmer rechtswidrig abgefilmt haben? Auch eine externe Produktionsfirma oder sog. Freie?

    1. Falls Sie es nicht mitbekommen haben – selbstverständlich gibt es keine “rechtswidrige Abfilmung” von Demonstranten bei einer Demonstration durch Medienvertreter. Deswegen hat sich da auch ein Verantwortlicher inzwischen öffentlich entschuldigt.

      Ich bin bisher immer davon ausgegangen, dass die Teilnehmer ja gerade wollen, dass die Öffentlichkeit von ihren politischen Ansichten erfährt. Oder warum glauben Sie sonst, dass jemand auf eine Demonstration geht?

  8. Möchte mich nur kurz mitteilen. Ist es noch keinem aufgefallen das diese Medien
    nur Hass Verbereiten .Die haben sich bis heute noch nicht beim Deutschen Volk
    entschuldigt,das sie Hitler an die macht gebracht haben.Aber verlangen es von anderen. Aber wie Heist es wer Hass sät wird Hass Ernten!!!

  9. An diverse
    1. “Deutschland hasst euch !” – interessant – schöne verallgemeinerung – lol
    2. “wenn du auf die Avantgardisten guckst” – wohl von Avantgarde abgeleitet, aber die Bedeutung dieser Richtung (Kunst, Politik, etc.) ist Ihnen schon bewusst, oder 😉
    3. “sie mit Frechheiten wie dieser zu belästigen” – was ist daran an eine Frechheit, wenn in einfachen Worten erklärt wird wie der juristische Standpunkt in diesem Fall ist, wie auch immer man persönlich dazu stehen mag
    4. “Das was mit die beleidigte, gekränkte und so unerträglich sendungsbewusste ÖR Mannschaft mitteilen möchte, was sie mir verschweigen möchte und vor
    allem die unerträgliche Kombination von beiden, ist nur noch Ekel erregend.” – was wollen “Sie” denn verschweigen und warum beleidigt u.s.w. ???
    5. “die einzelne Pegida-Teilnehmer rechtswidrig abgefilmt haben?” – wieso rechtswidrig- Veranstaltungen von öffentlichen Interesse (und so sehen Sie ja anscheinend diese Veranstaltungen) dürfen gefilmt werden von der Presse – auch wenn Sie damit ein Problem haben

    1. Auch die Nationalsozialisten, die Kommunisten und die George-W-Bush-Krieger mit ihrer “regime change”-Ideologie hielten sich für die Avantgarde.

      Das ist Ihnen schon bewusst, oder? 😉

  10. Beim Lesen der Postings frage ich mich immer mehr: Woher kommt der Hass? Das hat doch nichts mit einem zivilisierten Umgang zu tun. Wie konnte es soweit kommen? Was ist bloß aus diesem Land geworden und was erwartet uns noch?

    1. Gute Frage.

      Wenn Sie selbst des Denkens nicht mächtig sind, brauchen Sie nur zu warten.
      Die Antwort wird in ganz naher Zukunft an Ihre Tür klopfen.
      Wenn sie denn klopft.

  11. LOL …

    “Was passiert, wenn eine ausgebildete Anwältin mit Hipsterbrille in einem Facebook-Video für das ARD-Hauptstadtstudio den Begriff “Gefährder” erklärt? ”

    Shitstorm

    UND ZU RECHT!

    Und zwar nicht wegen des Inhalts, sondern wegen der Darstellung …
    wenn da auf Kindergarten-Niveau mit selbst gemalten Schildern etwas “erklärt” wird, fühlt man sich als Zuschauer doch verarscht.

    Noch schlimmer wenn es durch eine Fr. Dr. der Juristerei passiert.
    “Dabei stammt der Text von mir. Ich hatte die Idee für dieses Format.”

    Na Gott sei Dank, es war wenigstens keiner, der sich mit Medien auskennt.

    Ich kann mich nur noch nicht entscheiden, welcher Beitrag schlimmer ist:

    https://www.youtube.com/watch?v=XPynZgJgMt4

    Kleiner Tipp, Frau Dr.:
    Nächster Beitrag nicht Rundfunkfreiheit, Die
    sondern
    Videos drehen für Anfänger

  12. Haß … *lol*
    Wer die 80er erlebt und die Gewaltorgien in Wackersdorf, Startbahn West, etc.. Wer weiß, daß in D. die großen Freunde maoistischer Umerziehungslager und Massenmorde, die Unterstützer und Bewunderer Pol Pots hier vor jeder Strafverfolgung geschützt wurden und z.T. steile und steilste Partei- und Staatskarrieren machen konnten, muß über den Begriff “Haß” ein wenig schmunzeln.

    1. Das ist ein wunderbarer Post.. habe schwer geschmunzelt… über steile und steilste Partei- und Staatskarrieren…

Die Kommentarfunktion für diesen Artikel ist deaktiviert.

Werben auf MEEDIA
 
Meedia

Meedia