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Spiegel-Umbau: Gemeinsame Print/Online-Redaktion soll im Januar 2019 unter der neuen Führung loslegen

Die neue Spiegel-Chefredaktion: Ullrich Fichtner, Steffen Klusmann (Vorsitz), Barbara Hans,  (vl)
Die neue Spiegel-Chefredaktion: Ullrich Fichtner, Steffen Klusmann (Vorsitz), Barbara Hans, (vl)

Mit dem neuen Chefredaktionsteam des Spiegel soll auch die bereits angekündigte Fusion der Print- und Online-Redaktion vollzogen werden. Losgehen soll es bereits im Januar 2019, wie der Verlag am Nachmittag mitteilte. Der amtierende Chefredakteur Klaus Brinkbäumer wird dann abgelöst von einem Chefredakteurs-Gremium bestehend aus Steffen Klusmann (bisher Manager Magazin) als Vorsitzendem, SpOn-Chefin Barbara Hans und dem bisherigen Reporter Ullrich Fichtner.

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Der Spiegel-Verlag bestätigte in einer Mitteilung am Nachmittag, was MEEDIA zuvor vermeldet hatte: Die Ablösung von Chefredakteur Klaus Brinkbäumer durch das neue Chef-Trio. Damit einhergehen soll nun auch die lange diskutierte Zusammenlegung der Print- und Online-Redaktion des Hauses. “Wir wollen in flexiblen Strukturen arbeiten, die es möglich machen, Spiegel-Journalismus auch zukünftig in allen Darreichungsformen anzubieten und über alle Medienkanäle zu veröffentlichen, wo unsere Leser und Nutzer ihn erwarten. Die dafür notwendige zentrale Steuerung von Recherchen, Inhalten und Produkten ist nur möglich in und mit einer gemeinsamen Redaktion”, so Geschäftsführer Thomas Hass.

Die neue Chefredaktion soll in den so genannten Stabsbereichen Desk-Betrieb (Blattmachen des Magazins, Sitemachen und Nachrichtenplanung bei Spiegel Online, Zusammenführung der Planung inklusive Spiegel+), Change-Prozess und Redaktionsmanagement tätig werden. Auch bei der Unternehmensleitung gibt es einige Veränderungen. Neben Thomas Hass und der neuen Chefredaktion gehören künftig mit Felix Blum, Anja zum Hingst und Stefan Ottlitz (vormals Plöchinger) auch die Verantwortlichen aus Organisationsentwicklung, Markenentwicklung/Kommunikation sowie Produktentwicklung der Unternehmensleitung an.

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In den kommenden Wochen soll die künftige Chefredaktion die neue Redaktionsstruktur ausarbeiten und intern vorstellen. Im Januar 2019 soll dann die Umsetzung beginnen. In der Übergangsphase verantwortet Klaus Brinkbäumer weiter das Blattmachen beim Magazin und Barbara Hans Spiegel Online. Mit Brinkbäumer würden Gespräche über eine neue Aufgabe beim Spiegel geführt. Hass: “Klaus Brinkbäumer ist seit 25 Jahren einer der herausragenden Journalisten dieses Hauses und steht seit 2015 als Chefredakteur und versierter Blattmacher für das Renommee des Nachrichten-Magazins. Für sein Engagement danke ich ihm sehr. Wir haben vertrauensvoll und erfolgreich zusammengearbeitet, den Umbau des Spiegel-Verlags in den vergangenen drei Jahren haben wir gemeinsam vorangetrieben. Am Ende hatten wir unterschiedliche Auffassungen davon, wie die Spiegel-Redaktionen zusammenzuführen sind.”

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Alle Kommentare

    1. Die Website ist verkommen zur Bauchnabelselbstbeschauplattform von Rechtsradikalen und psychisch Gestörten, und jetzt auch noch Spam. Demnächst alles voll mit nigerianischer Prinzen?

      Man weiß nicht, warum an Nachrichten und relevanten Meinungen interessierte Menschen aus der Medienbranche die Website nach diesen langanhaltenden Kapitulationserklärung vor dem Nonsens dieser Welt noch ernst nehmen sollen.

  1. Noch gar niemand druntergesabbelt? Jetzt aber schnell! Spiegel! System! Merkel! Linksradikal! Flüchtlinge!

  2. Mit dem Neuen wird es auch nix.
    Wenn nur Leute aus dem Gruner- und Jahr-Pool bzw. aus dem eigenen Haus kommen, von der verschnarchten Mitarbeiter KG gewünscht, wie sollen sich denn mindset und grand design ändern ? Zwei Biedermännchen und ein Biederfrauchen – wer hat von denen denn schon mal einen investigativen scoop gelandet ? No radical change, no radical chic.

  3. Der Spiegel wird doch immer mehr zu einer zweiten Bild. Man muss sich nur den Panorama-Teil anschauen. Erst in der Bild und schon auf spiegel. de. Traurig.

    1. Wenn Sie wüssten!

      Alle “journalistischen” Aktivitäten beim SPIEGEL zur Bekämpfung böser russischer Hacker werden wahrscheinlich bald unter dem Namen “Generalplan Ost” zusammengefasst.

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