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Schikane bei Pegida-Demo? ZDF verlangt Aufklärung über Polizeieinsatz während Angela Merkels Besuch in Dresden

Teilnehmer der Pegida-Demonstration demonstrieren gegen Angela Merkel. Foto: Sebastian Kahnert/dpa
Teilnehmer der Pegida-Demonstration demonstrieren gegen Angela Merkel. Foto: Sebastian Kahnert/dpa

Die sächsische Polizei steht wegen ihres Vorgehens gegen Journalisten am Rande des Dresden-Besuchs von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in der Kritik. Nach Angaben von ZDF-Chefredakteur Peter Frey wurde ein Kamerateam, das bei Merkels Visite am Donnerstag im Auftrag des Senders unterwegs war, von Pegida-Demonstranten verbal angegriffen und danach etwa eine Dreiviertelstunde von der Polizei festgehalten.

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“Das ZDF verlangt eine Aufklärung des Vorgangs”, sagte Frey am Sonntag. “Es handelt sich um eine klare Einschränkung der freien Berichterstattung. Das Team hat sich korrekt verhalten.”

Ein Video, das Ausschnitte des Geschehens zeigt, und ein Tweet von Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) dazu lösten am Wochenende öffentliche Empörung aus. “Die einzigen Personen, die in diesem Video seriös auftreten, sind Polizisten”, schrieb Kretschmer am Samstag auf Twitter. Am Sonntag sagte er der Deutschen Presse-Agentur: “Die Sache wird in aller Ruhe aufgearbeitet und dann werden wir sehen, woran wir sind.” Seine Aufgabe als Ministerpräsident sei es auch, sich vor die Beamten zu stellen, “und das mache ich”.

Das sächsische Innenministerium verteidigte per Twitter die Polizisten, die nach Anzeigen die Identitäten der Journalisten festgestellt hatten. “Wenn Anzeige erstattet wird, egal gegen wen, müssen die Beamten handeln und die Personalien aufnehmen”, hieß es in der Stellungnahme. “Wir sollten keine geschnittenen Filme voreilig bewerten, sondern in Ruhe das gesamte Rohmaterial anschauen.” Der Dresdner Polizeipräsident habe die Reporter zu einem klärenden Gespräch eingeladen.

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Einer von ihnen hatte noch in der Nacht zum Freitag bei Facebook einen Film gepostet. Nach seinen Angaben wollte das Team für die ZDF-Sendung “Frontal 21” drehen. “Doch dann fühlten sich einige Pegida-AfD-Anhänger von unseren Dreharbeiten gestört und forderten die Polizei auf, einzuschreiten. Die sächsischen Beamten kamen dem nach und plötzlich befanden wir uns in einer polizeilichen Maßnahme”, schrieb der Kameramann. Das Ganze habe etwa 45 Minuten gedauert. Polizeibeamte hätten sich damit “zur Exekutive der Pegida-Bewegung” gemacht.

Auf dem Video ist zu sehen, wie ein Teilnehmer der Demonstration der islam- und fremdenfeindlichen Pegida-Bewegung verlangt, nicht gefilmt zu werden. Er beschimpft den Kameramann und fordert ihn lautstark auf, mit ihm zu den Polizeibeamten zu gehen, die in der Nähe stehen. Später wird das TV-Team von Beamten überprüft.

“Ich sehe Polizisten, die nicht begründen, warum sie Journalisten an ihrer Arbeit hindern. Ich sehe Pegida, die die freie Presse beschimpfen”, twitterte die Fraktionschefin der Grünen im Bundestag, Katrin Göring-Eckardt. Ein Ministerpräsident, der finde, das Handeln der Polizisten sei seriös, müsse sich fragen lassen, ob er auf der Seite von Demokratie und Freiheit stehe.

Auch im Landtag wird Aufklärung gefordert. Sollten sich die Vorwürfe bewahrheiten, hätte sich die sächsische Polizei erneut zum “Handlanger der Pegisten” gemacht, sagte der Linke-Innenexperte Enrico Stange. Der Vorwurf, dass sich die Polizei von Pegida- und AfD-Anhängern instrumentalisieren lasse und die freie Berichterstattung “mit der Aufklärung vermeintlicher Straftaten verhindert”, wiege schwer, erklärte sein Grünen-Kollege Valentin Lippmann.

(dpa)

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Alle Kommentare

  1. Das ist doch eine Steilvorlage für die Sabbeldoofis, die diese Website zu ihrer Spielwiese gemacht haben. Seid Ihr schon wach? Oder noch Schädel von gestern spät?

    1. Nanu, die Antifa ist ja schon wach. Was ist los bei euch? Gestern früh ins Bett weil Geld für Bier schon alle ist und neues Hartz4 gibts ja erst in 2 Wochen?

  2. Oh nein! Die armen Journalisten! Sie wurden 45 Minuten von der Polizei festgehalten, das sind fast 8 Stunden, also ein halber Tag! Die sind jetzt bestimmt völlig traumatisiert!

    Wie kann sich die Polizei dazu erdreisten, die Personalien von Merkel-Propagandisten aufzunehmen? Etwa weil der Verdacht besteht, dass sie Straftaten begangen haben? Das kann niemals sein, diese Journalisten sind schließlich links und arbeiten für die gute Sache.

  3. Helft mir mal, liebes “meedia”-Team;

    wo finde ich im Archiv den Artikel von Euch, als vor ein paar Wochen Frauen gegen Vergewaltigungen demonstriert haben und von der Polizei quasi eingekesselt wurden, bis sie aufgaben?

    Welchen Suchbegriff muß ich benutzen?

      1. Ein Thema für meedia könnte aber der Umgang von Journalisten mit Bildern sein.

        Munter verbreiten Journalisten das Video, mit dem Herrn der eindeutig sagt er wolle nicht gefilmt werden.

        Nach dem Motto, “Haha, wir wischen dem Wichtigtuer eins aus”.

        Gegen jeden journalistischen Standard.

      2. Die Verbreitung der Aufnahmen durch Hernn Ginzel sind eindeutig illegal:

        “Einige von ihnen waren auf dem Heimweg, als das Kamerateam eine Straßenszene filmte.”

        Ich hoffe der PEGIDA Mann klagt.

      3. “meedia ist ein Onlinebranchendienst zu Medienthemen”

        Das sehe ich auch so.
        Aber sind “Medienthemen” nur die, die Journalisten dazu erklären und verbreiten?

        Für mich sind auch Demonstrationen Medienthemen, in denen die teilnehmenden Bürger der Öffentlichkeit etwas mitteilen möchten.

        In jedem Fall alles, was eine Botschaft an die Allgemeinheit bedeutet.

        Oder gehts bei dem angeblichen “Vorfall” bei Pegida nur um das übliche Deutschenbashing und das Schließen der eigenen Reihen dagegen?
        Jeder private Demoteilnehmer muß mit mehr Gegenwind rechnen als diese Journalisten da vor Ort.

  4. Kindergarten!

    >”Das Team hat sich korrekt verhalten.”

    “korrekt” in welchem Sinne? Die lieben Journalisten sollten sich mal die Frage stellen, warum man sie bei PEGIDA als Feinde wahrnimmt.

    Sehr positiv, wie immer bei PEGIDA, bei aller Aufregung verkneift man sich Gewalt.

    Für mich ein krasser Akt der Selbstkontrolle, bei diesen unerträglich frechen und dummdreisten Journalistendarstellern (aus dem Westen ?)

  5. Würde der Mann bei Käfer & Buske in Hamburg klagen, wären die Gewinnchancen hoch.

    Was erzeugt die verlinkte von dem Journalisten veröffentlichte Sequenz? Hass. Hass bei den Nazigegnern, Hass bei den Pegida-Demonstranten, Hass gegen die Polizei. Nichts ist gesagt zu den Inhalten und Gründen der Pegida-Demo.

    Was wollte der Mann? Nicht gefilmt werden. Das ist sein Recht, ob durchsetzbar, entscheiden die Gerichte. Was störte den ZDF, ihn nicht zu filmen? Das kommerzielle Quoteninteresse, Aufmerksamkeit egal wie.

    Ich sehe hier keine effektive Auseinandersetzung mit den tatsächlichen bzw. vermeintlichen Nazis auf der gefilmten Pegida-Demo.

    Eine solche journalistische Tätigkeit schürt die Auseinandersetzungen. Obsiegen die Populisten, dann werden nicht wenige der heutigen Demokraten „überzeugte“ Nazis, wie sie heut “überzeugte“ Demokarten sind.

    Was erlebte ich am letzten Freitag bei der Pressekammer Hamburg? Die Dresdner Sächsische Zeitung klagte gegen Sachsens AfD. Sachsens Presse verteidigte sozusagen ihre Pressefreiheit gegen Dresdner Politik in Hamburg über Zensur.

    In Dresden hatte die Sächsische Zeitung gegen den AFD-Akteur Jens Maier verloren. AfD berichtete: Jens Maier geht erfolgreich gegen Kolumnisten der Sächsischen Zeitung vor. Gewonnen hatte aber Jens Maier nicht gegen einen Kolumnisten, weil der Journalist nur zwei Mal in der Kolumne der Sächsischen Zeitung seine Artikeln veröffentlichte – einmal 2006, das andere mal 2016. Er ist damit für die Hamburger Zensoren kein Kolumnist, sondern nur Autor der Sächsischen Zeitung: Die Sächsische AfD muss verlieren, deren Pressemitteilung zensiert werden.

    1. Besonnenheit und Interesse an der Wahrheit sind eben nicht gerade die Charaktereigenschaften von Journalisten “mit Haltung”.

      Ich bin aber immer noch der Hoffnung, die “zehn Gerechten” in diesem Berufsstand zu finden.
      Falls mir das nicht gelingt, soll der Herr Feuer und Schwefel auf ihn herabregnen und jeder, der sich nach im umsieht, zur Salzsäule erstarren lassen.

  6. Es geht inzwischen nurmehr darum, links-grüne Parteienvertreter hochleben zu lassen und deren konservative Gegenüber in die Pfanne zu hauen. Das immer gleiche Drehbuch sieht außerdem kurze Einspielfilme vor, in denen dem Zuschauer gesagt wird, was er gut zu finden und welche Politik er zu unterstützen hat.

    Akzeptieren Sie nicht mehr, dass Sie vom Staat und seinen Angestellten unverschämt und herablassend behandelt werden. Wählen Sie die Unverschämtheit konsequent ab, bei jeder Wahl – von der Kommune bis zum Bundestag. Schalten Sie um, wenn der öffentlich-rechtliche Zeigefinger Sie wieder einmal gängeln will. Verschaffen Sie sich in Leserbriefen an die Redaktionen und in Protestschreiben an die Abgeordneten Gehör, wenn sich selbstgerechte Medien- und Politikvertreter über Sie erheben wollen.

    Denken Sie immer daran, dass die meisten dieser Sonderlinge Ihnen vermutlich das Wasser nicht reichen können und außerhalb ihrer Staatsblase scheitern würden. Sie wären sonst nicht dort, wo sie sind. Vielleicht macht dieser Gedanke das Ganze ein wenig erträglicher. (Ramin Peymani)

    1. Ja, es ist ein Selbstläufer geworden.
      Völlig besinnungslos und bar jeder Fakten und Moral.

      Vielleicht war aber gerade das der Plan.
      Diese Entwicklung kam doch nicht aus sich selbst heraus.

  7. Es ist schade, dass durch die Kommentarfunktion die Qualität der Berichterstattung von Meedia beschädigt wird. Ich habe ja nichts gegen kontroverse Positionen. Es ist aber nicht gerade hilfreich, wenn einige wenige Kommentare, besser gesagt Kommentarschreiber, dazu führen, dass der Rest der Leser es vorzieht sich diese Art von “Diskussion” zu ersparen. Dann kann man diese Funktion auch besser gleich abschalten.

    1. Manchmal lohnt es sich aber auch, mit dieser Art von Kommentarschreibern in einen Dialog zu treten, so hanebüchen deren Argumentation auch manchmal daherkommt. Hilft ja auch nichts, wenn wir uns in diversen Parallelwelten immer weiter auseinander bewegen und gar keine Kommunikations-Ebene mehr finden.
      Steigen Sie doch gelegentlich auch mal in die Diskussion mit ein, um dem Ganzen mehr Vielfalt zu verleihen. Sonst wirkt das am Ende hier auf Meedia fast wie eine Pegida-Veranstaltung …

    2. Weil unter dem meedia-Artikel zum neuerlichen Fall Gniffke/ARD die Kommentarfunktion abgeschaltet ist, fügen wir mal den Kommentar von Boris Palmer hier ein:

      “Drei Gründe, warum die Tagesschau besser doch über den Mord von Offenburg berichtet hätte.

      1. Der Mord an einem Arzt in der Praxis ist nicht irgendein Mord. Wenn ein Mensch, der im Beruf anderen Menschen hilft, ohne erkennbaren Grund mit dem Messer erstochen wird, dann ist das kein gewöhnlicher Raubmord, sondern ein Fall von besonderer Abscheulichkeit, egal woher der Täter kommt. Daher eine Nachricht für die Tagesschau.

      2. Wenn eine Häufung von schweren Gewalttaten unter Asylbewerbern für die Tagesschau ein Grund wäre, darüber zu berichten, dann müsste sie das tun. Ich halte das Argument zwar für seltsam. Wenn eine Gruppe von Tätern häufiger vorkommt, dann reicht das für die Tagesschau? Verstehe ich nicht. Aber dass Asylbewerber bei schweren Gewalttaten überrepräsentiert sind kann man mittlerweile als gesichert ansehen. Bei Mord und Totschlag sind rund 40% der Tatverdächtigen nicht deutsch. Das Kritikerium der Tagesschau wäre also erfüllt. Gesichert ist mittlerweile auch, dass die Angriffe mit Messern zunehmen und wiederum Asylbewerber dafür wesentlich verantwortlich sind.

      3. Nicht über so einen tragischen und ungewöhnlichen Fall zu berichten erweckt den Eindruck, man wolle wie in Köln eben nicht berichten, weil der Tatverdächtige ein Asylbewerber ist. Das nährt die These von den Systemmedien und macht die Empörung im Netz um so größer. Schon um dieser absehbaren Entwicklung entgegen zu treten und nicht den Eindruck zu verstärken, es werde etwas unter den Tisch gekehrt, wäre ein Bericht richtig gewesen.”

      ‘Einige wenige Kommentarschreiber gegen den Rest der Leser’ möchte hier wieder jemand suggerieren. Nein, diese Art oder ‘Qualität’ Haltungsjournalismus, die jede kontroverse Diskussion umgehend abschalten möchte, muss nicht nur beschädigt, sondern in seiner ganzen Destruktivität und Unaufrichtigkeit kenntlich gemacht werden.

    3. Sie haben ja nichts gegen kontroverse Positionen, aber eigentlich doch?

      Fällt Ihnen da ein Widerspruch auf? Nein?
      Dann müssen Sie Journalist sein.

      1. @RTE2018: Und Sie sind nicht in der Lage, den Inhalt eines einfachen Kommentars zu verstehen. Demnach können Sie kein Journalist sein. Aber ich erklär es Ihnen gerne noch mal: Positionen sind erst dann kontrovers, wenn es auch eine Gegenposition gibt. Diese vertrete ich in Ihrem Fall gerne – und beides hat seine Berechtigung und belebt die Debatte. Was mich stört ist, wenn eine Hand voll AfD-Parteianhänger das Forum dominiert und der Rest schweigend zuschaut. Auf diese Weise kommen wir ja nicht ins Gespräch – oder haben Sie daran etwa gar kein Interesse?

      2. “Was mich stört ist, wenn eine Hand voll AfD-Parteianhänger das Forum dominiert und der Rest schweigend zuschaut.”

        Wir lehnen grundsätzlich totalitäre Tendenzen ab und befürworten Pluralismus. Ist das AfD? Und was stört Sie daran?

        Wissen Sie was uns stört? Identätere Stigmatisierung ohne Substanz.

      3. @Schwabenpfeil: Tja, dann tun Sie es doch einfach. Legen Sie Ihren Standpunkt dar. Bisher haben Sie nur geschrieben, wie sehr es Sie stört, dass Leute wie ich ihren Standpunkt formulieren.

      4. Stimmt, RTE2018, in diesem Fall hab ich mich lediglich auf den Kommentar von Franz bezogen und für ein offenes Diskussions-Forum plädiert. Das sollte eigentlich auch in Ihrem Sinne sein. Stattdessen sind Sie aber der Meinung, mich anpinkeln zu müssen. Das spricht voll und ganz für Ihre Form der Diskussionskultur.

      5. @ARO: Die von Ihnen beklagte ” identitäre Stigmatisierung” könnte vielleicht was mit der fehlenden Diskussionskultur und üblen Wortwahl namhafter AfD-Politiker sowie deren Anhänger zu tun haben. Aber klar, das lässt sich teilweise auch auf der anderen Seite bemängeln.
        Dass Sie totalitäre Tendenzen grundsätzlich ablehnen und Pluralismus befürworten, nehme ich Ihnen nicht wirklich ab. Dafür ist Ihr Umgangston mit Leuten anderer politischer Meinung zu absolut und radikal, da quillt doch das totalitäre Gedankengut zwischen jeder Zeile hervor. Oder täusche ich mich in diesem Punkt total?

      6. Unseren ‘Umgangston’ müssen Sie schon konkretisieren bzw zitieren, Schwabenpfeil. Aber sicher können Sie uns ohnehin als totalitär einstufen, weil wir es RADIKAL ablehnen, dass Foren geschlossen werden. Dergestalt Rabulisitik ist uns noch gut aus DDR-Tagen bekannt.

      7. Beim Wort “Gedankengut” breche ich jede Diskussion ab.
        Erfahrungsgemäß ging es danach nie weiter.

        Und ob mir jemand aus dem Täterlager was glaubt oder nicht, geht mir mittlerweile am Allerwertesten vorbei.
        Ich will keine Kompromisse mehr.
        Die Zeit dafür ist abgelaufen.

      8. @Schwabenpfeil: Haben Sie irgendetwas zur Sache zu sagen, oder wollen Sie heute einfach mal nur beleidigt sein?

      9. @Ben: Könnte es sein, dass es sich bei Ben und ARO um ein und dieselbe Person handelt, die hier vorgaukelt, für mehrere zu sprechen? Sind Sie vielleicht auch gleichzeitig Klaus und RTE2018? Aber egal, mit Ihrem Begriff “Täterlager” verraten Sie bereits Ihre Zugehörigkeit zu einem komplett verspulten Pegida-Lager, das nicht in der Lage ist, berechtigte Kritik an politischen Sachverhalten (ACHTUNG: dies war eine ausdrückliche Zustimmung zu einzelnen Ihrer Standpunkte, keine Ironie) auf sinnvolle, faire Weise vorzutragen. Stattdessen Schwarz und Weiß, Gutmenschen und Bessermenschen, Rechte und Linke, Nazis und Bahnhofsklatscher. Wissen Sie was: Diese Art der Diskussion führt zu nichts, aber auch gar nichts, ausschließlich zu Konfrontation und zu einem Auseinandertriften verschiedener Bevölkerungsgruppen. Wenn dies ernsthaft Ihre Absicht ist, können Sie Ihren Dreck gerne weiter in dieser Form verbreiten. Sie brauchen aber nicht glauben, damit außerhalb Ihres überschaubaren Dunstkreises auch nur ansatzweise ernst genommen zu werden. Damit können Sie gerade mal Ihre diversen Alter Egos befriedigen.

      10. Sie liegen komplett daneben mit Ihrer haltlosen Unterstellung, die nur eine weitere Schippe Stigma sein möchte, Schwabenpfeil. Haben Sie denn wirklich nicht mehr zu bieten?

      11. @Schwabenpfeil: Meine diversen “Alter Egos”? Sie sind ja völlig paranoid. Wenn Sie so weitermachen, dann entwickeln Sie noch eine ernsthafte psychische Störung. Ist es das wirklich wert, nur um das Eingeständnis für Sie selbst hinauszuzögern, dass Merkels Zuwanderungspolitik seit 2015 ein totales Desaster war und auf ganzer Linie gescheitert ist?

  8. Auch PEGIDA-Demonstranten haben ein Recht am eigenen Bild. Und die Polizei darf bei Straftaten oder anderen Verstößen gegen das Gesetz natürlich auch gegen Journalisten ermitteln. PUNKT. Da sollen die ZDF-Kollegen jetzt nicht einhämmern. Sie haben sich einfach falsch verhalten!

  9. Es ist bereits seit Monaten eine nahezu reine Pegida-Veranstaltung. Die Sockenpuppen bekommen immer mal wieder Antworten auf ihren immergleichen reichspropagandistischen Schlagwortmüll. Aber natürlich passiert nichts, nicht einmal im winzigsten Detail, denn es ist eindeutig Partei-Propaganda, nicht einzelne Bürger, die an einem konstruktiven Austausch von Meinungen interessiert sind, neue Informationen abwägen oder sonst irgendwie erkennen ließen, einen Erkenntnisgewinn anzustreben. Und “MEEDIA GmbH & Co. KG – Ein Unternehmen der Handelsblatt Media Group GmbH & Co. KG” ist nicht Willens, das einzustellen.

    1. Bin mir nicht sicher, ob das direkte Partei-Propaganda ist oder eben doch das Nachgeplapper von Partei-Propaganda durch einzelne Bürger. Aber egal wie, diese Beiträge sollten meiner Meinung nach weder unterbunden, noch unkommentiert stehen gelassen werden. Das würde in der Tat kein so tolles Licht auf Meedia und seine Nutzer werfen. Ich plädiere für eine Meinungsvielfalt und einen offenen Austausch darüber, möglichst mit Anstand und ohne dümmliche (Partei-)Parolen. Ganz im Sinne einer gesprächsbereiten Demokratie. Alles andere führt uns einen Schritt weiter auf den Abgrund zu.

  10. Nach allem, was man mittlerweile über die Funktionsweise solcher Kampagnen weiß, reicht es für viele schon aus, ständig mit denselben Bildern getriggert zu werden. Gegendarstellungen erreichen nichts. es geht darum, die Pseudorealität einer relevanten Masse nicht durch Manipulationstechniken in ein Spiegelbild rechtsextremen Unsinns verwandeln zu lassen. Ganz im Sinne der Demokratie, von der diese Herrschaften genau solange etwas halten bzw. schwafeln, wie sie ihre Grundregeln zu ihrer Einschränkung / Überwindung ausnutzen können. Ungarn, USA, Türkei, Österreich, Brexit liefen alle nach diesem Muster

    Mir ist klar, dass eine Diskussion nicht unterbunden werden sollte, aber eindeutige Propaganda, die nach den immergleichen Mustern arbeitet und sich darüberhinaus durch Aggression und Beleidigungen auszeichnet, erfüllt für mich eindeutig alle Punkte aus dem Lehrbuch der “Reconquista”-Trolle. Ihr Kriterium “Meinungsvielfalt und einen offenen Austausch darüber, möglichst mit Anstand und ohne dümmliche (Partei-)Parolen” ist eben gerade nicht erfüllt.

    1. @neB: Auf der Seite einiger Trolle vielleicht nicht. Zumindest kann sich aber der neutrale, schweigende Leser ein vielfältigers Bild machen, wenn es Kommentare zum Troll-Kommentar gibt. Außerdem liegt es einfach nicht in meiner Natur, jeden Blödsinn unkommentiert stehenzulassen.

      1. Das “vielfältige” Bild ist nun seit einigen Jahren zu sehen. Ich denke, Sie unterschätzen, wie viele, noch immer den Einfluss dieser Propagandaformen. Ab einer kritischen Masse kann die ganze Kultur aus purem Konformitätsverhalten heraus kippen, da fehlt nur noch der richtige “Schock” (deswegen soll ja auch am besten jedes Verbrechen eines “Anderen” in die Tagesschau).

        Mir ist nicht nachvollziehbar, dass Leute, die sich nicht mal mehr an die einfachsten Regeln des Anstands (sowie der Logik und der Diskussionsformen) gebunden fühlen, mit ihren Beleidigungen gegenüber jeglicher Form von “Anderen” alles vollschmieren, obwohl bei fast allen Medienseiten genau das den angeblichen Hausregeln widerspricht.

        Moderation, so sie überhaupt stattfindet ist meist stumm und intransparent. Soll sich doch der dumme Leser genötigt sehen, jeden Tag dieselben Antworten auf dieselben Textbausteine und Beleidigungen zu liefern, damit die Mehrheitssimulation der Rechtsextremen nicht gelingt. Das ist eine sehr arrogante, kurzsichtige und dumme Haltung.

        Ich unterstelle Medien da, nachdem inzwischen einiges an Leaks, Studien usw. zum Thema publiziert wurde, irgendwas zwischen Ignoranz, Gier und politischer Programmatik. Sich die eigenen Existenzgrundlagen sehenden Auges zerstören zu lassen ist eine ziemlich idiotische Haltung, aber gut, mit “unseren” Unternehmen konnten Rechtsextreme immer.

      2. Aktuell darf aus purem Konformitätsverhalten keines der Verbrechen der “Anderen” in die Tagesschau.

        Uns ist nachvollziehbar, dass Leute, die außer Stande sind die einfachsten Regeln des Anstands (sowie der Logik und der Diskussionsformen) zu beherrschen, mit ihren Beleidigungen und Denunziationen gegenüber jeglicher Form von Nonkonformismus alles voll schmieren, weil genau das adäquater Ausdruck ihrer Unfähigkeit und ihres Hasses ist.

      3. Es darf, wenn es relevant ist, z.B. der Anschlag in Berlin. Die Tagesschau (nicht, dass ich in einem anderen Kontext keine, aber ganz andere Kritik an ihr üben würde) veröffentlicht es ja auch nur dann, dass Rechtsextreme Bürger bedrohen und tätlich angreifen, wenn es sich um Amtsträger handelt.

  11. Linksextreme Hetzer mit Presseausweis sehen sich im antifaschistischen Kampf von Polizeimaßnahmen behindert. Wie üblich.
    Vielleicht sollte man weniger bewußtseinsverändernde Substanzen konsumieren oder vom hohen Ross heruntersteigen.
    Im übrigen hätte man beim ZDF die Proteste sicher nicht gezeigt, sondern das Filmmaterial staatsfunkmäßig den üblichen Genossen von Antifa und Gewerkschaften durchgereicht.
    Ständig das Gejammere von Spaltern und Menschenfeinden.

    1. >den üblichen Genossen von Antifa und Gewerkschaften durchgereicht

      Davon kann man ausgehen, die Verbindungen sind ja bekannt und auch die Terror-Methoden der Antifa (Hausbesuche etc.)

  12. Auf dem Video ist zu sehen, wie ein Teilnehmer der Demonstration der islam- und fremdenfeindlichen Pegida-Bewegung verlangt, nicht gefilmt zu werden. Er beschimpft den Kameramann und fordert ihn lautstark auf, mit ihm zu den Polizeibeamten zu gehen, die in der Nähe stehen. Später wird das TV-Team von Beamten überprüft.

    Was bedeutet schon einem ZDF Dilettant schon das Recht am eigenen Bild.
    Man steht ja über dem beitragszahlenden Pack.
    Mal abwarten was der Datenschutzbeauftragte dazu sagt?

  13. Die Moralelite ist extrem beleidigt, wenn sie mit der Realität konfrontiert wird.

    Es stellt sich – für sie – ganz schockierend heraus, dass Leute nicht sehr zufrieden damit sind, für ihre immer dreister werdene eigene Verarschung im Sinne der Regierungspropaganda jeden Monat üppige Zwangsbeiträge zahlen zu müssen.

  14. Faszinierend, welches massive Medienecho auch in überregionalen Medien ein LKA-Angestellter mit seinem Freizeitverhalten erzeugt.

    Wenn ein illegaler Einwanderer aus Somalia einen Arzt absticht, ist das offenbar viel weniger relevant.

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