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Apple-Keynote: Gerüchte um neue MacBooks und Apple Watches verdichten sich

Bereits mehr als zehn Jahre auf dem Markt: Apples MacBook Air Foto: © Apple
Bereits mehr als zehn Jahre auf dem Markt: Apples MacBook Air Foto: © Apple

Wenn Tim Cook in rund drei Wochen die jubelnde Apple-Gemeinde zur mit Spannung erwarteten Keynote begrüßt, dürften mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit die neuen Smartphones des wertvollsten Konzerns der Welt im Fokus stehen. Doch es dürfte auch schmückendes Beiwerk geben: Neue Apple Watches erscheinen wahrscheinlich, und auch neue MacBooks werden noch in diesem Jahr erwartet.

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Das Warten auf neue MacBooks gleicht einer halben Ewigkeit. Dreieinhalb Jahre ist es bereits her, dass Apple mit dem 12 Zoll großen MacBook sein mutmaßliches Zukunftsmodell vorgestellt hatte, das weniger als 1 Kilo wiegt, nur noch mit einem Anschluss (USB-Type-C)  daherkommt, dafür aber mit einem Startpreis von 1499 Euro so viel kostet wie ein Highend-Modell. Nennenswerte Updates ließen indes Jahr für Jahr auf sich warten.

Ebenfalls in Wartestellung befindet sich Apple mit seinem mit Abstand erschwinglichsten Laptop: Das inzwischen vor mehr als zehn Jahren vorgestellte MacBook Air, das bis heute als eine der größten Innovationen in der 42-jährigen Historie des Tech-Pioniers gilt. Fast schien es, als würde Apple sein Einstiegsmodell langsam auslaufen lassen, zu marginal erschienen die Upgrades in den vergangenen drei Jahren, die sich auf (leicht) verbesserte Prozessoren beschränkten (2017, 2015).

Mac-Sparte führt ein Schattendasein

Die Vernachlässigung hat Folgen. Apples älteste Konzernsparte entwickelt sich von allen Unternehmenssegmenten mit Abstand am schwächsten. Im zweiten Kalenderquartal 2018 konnte Apple  nur noch 3,7 Millionen MacBooks oder Macs verkaufen – ein happiges Minus von 13 Prozent. Tatsächlich sind die Absätze gar auf den schwächsten Stand seit sieben Jahren gefallen.

Entsprechend scheinen Upgrades überfällig. Der gut vernetzte Tech-Analyst Ming-Chi Kuo hatte bereits zu Jahresbeginn prognostiziert, dass Apples Einsteigermodell, das MacBook Air, nach Jahren in 2018 erneuert werden dürfte. Geworden ist daraus bis heute nichts, doch nun verdichten sich die Anzeichen.

Bloomberg: Updates für MacBook und MacBook noch 2018

Nach einem neuen Bericht von Bloomberg soll Apple noch in diesem Jahr ein Nachfolgemodell für das in die Jahre gekommene MacBook Air präsentieren. Erstmals soll das Einsteigermodell mit einem Retina Display ausgestattet werden und weiterhin mit einer Bildschirmdiagonale von 13 Zoll, aber dünneren Rändern angeboten werden.

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Ob das MacBook Air in der Neuausführung mit dem MacBook verschmilzt, geht aus dem Bericht ebenso wenig hervor wie eine mögliche Bepreisung. Bloomberg berichtet weiter, dass Apple eine neue Version seines Einstiegs-Computers, den Mac mini, launchen dürfte. Ob Apple die neuen Macs ebenfalls in der auf die neuen iPhones zugeschnittenen September-Keynote präsentiert, bleibt offen; in der Vergangenheit hatte Apple neue MacBooks oder Macs in einer gesonderten Keynote  fünf oder sechs Wochen später im Oktober präsentiert

Neue Apple Watches im September wahrscheinlich

Startklar in der vierten Generation erscheint dagegen im September Apples jüngste Produktkategorie, die vor vier Jahren vorgestellte Apple Watch, die seit Frühjahr 2015 im Handel erhältlich ist.  Im vergangenen Jahr hatte der Tech-Pionier die dritte Generation seiner Smartwatch präsentiert, die erstmals mit LTE-Chip ausgeliefert wurde und damit endlich Unabhängigkeit vom iPhone erlangte, aber weiterhin im gleichen Design daherkam wie die Vorgängergeneration und das Original-Modell aus dem Jahr 2015.

Glaubt man  Ming-Chi Kuo, dürfte die Apple Watch in der vierten Auflage in diesem Jahr durchaus kleinere Designänderungen erhalten – nämlich mit dünneren Rändern und dadurch einer um 15 Prozent größeren Bildschirmdiagonale in 1,57 und 1,78 Zoll daherkommen, dabei jedoch den gewohnten Formfaktor beibehalten.

Drei neue Modelle in zwei Größen erwartet

Tatsächlich werfen die neuen Apple Watches bereits ihre Schatten voraus: Dem französischen Apple-Blog Consomac sind Einträge zu gleich sechs Neuzulassungen bei der eurasischen Behörde Eurasian Economic Commission (EEC) aufgefallen, die traditionell einem Launch vorausgehen.

Nach Einschätzung des Apple-Blogs 9to5Mac deuten die Registrierungen der Apple Watch-Modell-Nummern A1977, A1978, A1975, A1976, A2007 and A2008 auf sechs neue Geräte hin, die sich auf die bekannten Größen von 38 und 42 Millimetern verteilen dürften (jeweils drei Modelle). Bestätigten sich die Gerüchte, dürfte die vierte Apple Watch-Generation bereits in rund drei Wochen zu sehen sein.

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