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Medien-Woche: Haben Boulevardmedien eigentlich eine Verantwortung gegenüber Jan Ullrich?

“Die Medien-Woche” mit Stefan Winterbauer (MEEDIA) und Christian Meier (WELT)
"Die Medien-Woche" mit Stefan Winterbauer (MEEDIA) und Christian Meier (WELT)

In der aktuellen Ausgabe unseres Podcasts "Die Medien-Woche" sprechen Stefan Winterbauer (MEEDIA) und Christian Meier (WELT) über das Verhältnis der Boulevardmedien zu Jan Ullrich. Außerdem geht es um den Rauswurf des Verschwörungstheoretikers Alex Jones bei Facebook, YouTube iTunes & Co. und um die steigenden Digitalabos bei der New York Times und was deutsche Medien davon lernen können.

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Alle Kommentare

  1. Nun haften Sie auch gefälligst.

    🙂

    Im Ernst: man müßte für Behauptungen, die sich nicht einstellen oder bewahrheiten persönlich haften müssen. Das würde falsche Behauptungen, insbesondere die üblen absichtlich plazierten Falsch-Behauptungen womöglich deutlich reduzieren können.

    Die Unterscheidungskriterien sind klar: Bestätigung durch naturwissenschaftliche Beweisführung und Eintritt des Ereignisses. Andererseits: Ein in Überzeugung vorgetragenes Dafürhalten, welches sich als Blödsinn erweist: materielle Haftung bis zur Grenze der möglichen Pfändbarkeit.

    Enormes Vermögen könnte verteilt werden. Viele Wohnungen würden frei. Man würde Armenheime für notorische Großmäuler einrichten müssen.

    Jeder müßte sich an die Verbreitung von Tatsachen halten müssen und Meinungs- Inhalte deutlich als solche kenntlich machen, um nicht irgendwann ruiniert zu sein.

    1. Soviel zur Haftung, Abtlg. Behauptungen, Referat Prüfungen.
      Und nun zur Verantwortung. Auf geht’s.

  2. Wer die Berichterstattung um die Person Jan Ullrich verfolgt – und hier meine ich die Berichterstattung ab 2006 (Stichwort PUERTO) – dem muß eigentlich bekannt sein, daß Herr Ullrich mediales Freiwild ist und zur Schäbigkeit erklärt worden ist. Ein Privileg das sonst nur Donal Trump und Adolf Hitler genießen. Selbst Josef Stalin kam nie in diesen Genuß.

    2007 hat der Moderator Beckmann seinen Freund Jan in seiner Talk show nicht nur bloß gestellt, sondern regelrecht vorgeführt und wenig später veröffentlichte die BILD ein unbearbeitetes Interview von Ullrich, daß alle “Ähs” und alle Wortverhaspelungen von Herrn Ullrich unkorrigiert enthielt. Das war ehedem nicht einmal dem mutmaßlichen Vergewaltiger M. im gleichen Jahr passiert. Nach dem Freispruch ließ M. übrigens seinen Wikipedia-Eintrag und die google Suchergebnisse säubern. Von der Vergewaltigung ist nahezu keine Eintrag mehr zu finden. So ist auch der Artikel verschwunden in dem die BILD den Herrn M. indirekt zum Selbstmord auffordert. Der läßt sich bei BILD online nur noch per direktem Link aufrufen.

    Wer sich einmal die Mühe macht und sich chronologisch alle Artikel anzeigen läßt die FOCUS und BILD ab 2006 über Herrn Ullrich veröffentlichten, der kann nur zu der Erkenntnis gelangen, ja, Ullrich ist für die Presse “Freiwild”. Wobei ich hier FOCUS und BILD nur exemparisch nenne. Die Süddeutsche und andere sind inhaltlich auf gleichem Niveau. Die Verpackung ist allerdings anders.

    Ich habe Jan Ullrich nie verstanden warum er das per Gericht nicht unterbunden hat. Stattdessen gibt er der BILD noch immer “Exklusivinterviews”.

    1. Sorry, ich vergaß es:

      Nein, die Journaille hat keine Mitverantwortung. Das war schon nicht der Fall bei Jörg Kachelmann und genauswenig im Gladbecker Geiseldrama 1988.

      Jan Ullrich läßt doch alles brav mit sich geschehen. Ein Michael Ballack oder eine Sabine Christiansen hätten das sofort gerichtlich gestoppt. Beide haben heute Ruhe, weil beide alles gerichtlich sozusagen “niederknüppelten”, denn nichts hasst die Journaille mehr als verlorene Gerichtsprozesse.

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