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“Less than zero respect”: Til Schweiger boykottiert Bunte nach Escort-Enthüllung, bis “euer ekelhafter Chefredakteur” abtritt

Zoff wegen Escort-Artikel: Til Schweiger geht auf Facebook Bunte-Vize-Chefin Tanja May und den Chefredakteur an
Zoff wegen Escort-Artikel: Til Schweiger geht auf Facebook Bunte-Vize-Chefin Tanja May und den Chefredakteur an

Das Medien-Drama um Jan Ullrich und Til Schweiger geht weiter. Bunte berichtet in der aktuellen Ausgabe, dass sich der Schauspieler und der Ex-Radprofi möglicherweise um ein Escort-Girl gestritten haben könnten. Til Schweiger kommentiert dies in der ihm eigenen Art auf Facebook und kündigt an, die Bunte künftig zu boykottieren: "Ich werde nie wieder mit Euch sprechen - erst wieder, wenn Euer ekelhafter Chefredakteur, der so einen Dreck durchwinkt, seinen Hut nehmen muss."

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Bunte-Chefredakteur ist seit dem Ausscheiden von Patricia Riekel Robert Pölzer. Auch die Autorin des Artikels, die stellvertretende Bunte-Chefredakteurin Tanja May, wurd von Til Schweiger in seinem Facebook-Posting mit einer angedeuteten Beleidigung”gewürdigt”. Diese Stelle hat der Schauspieler mittlerweile aus seinem Posting entfernt. Optisch garniert ist Schweigers Wut-Posting mit Boxhandschuhen. Juristisch vorgehen will Schweiger gegen den Bunte-Text aber offenbar nicht. Er beginnt mit den Worten: “Da dies ein freies Land ist, wo jeder das Recht hat Scheisse zu erzählen, nehme ich diesen Dreck zur Kenntnis!”

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Hintergrund: Jan Ullrich war auf das benachbarte Anwesen Til Schweigers auf Mallorca eingedrungen und musste eine Nacht in Haft auf der Insel verbringen. Hinterher thematisierten Schweiger und Ullrich Sucht-Probleme des Rad-Profis in der Bild-Zeitung.

Update: Til Schweiger hat eine angedeutete Beleidigung gegen die Bunte-Vize-Chefin Tanja May zwischenzeitlich gelöscht, der Text wurde entsprechend angepasst.

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Alle Kommentare

  1. Wie schön, unter der Rubrik “mehr zum Thema” wird mir vorgeschlagen:
    “Til Schweiger zum Fall Wedel: Wir müssen Missbrauchsopfern zuhören”

    #metoo #promiboxen #verf……s…………..habenauchgefühle #boycottnicktschiller #resist

    Was kommt als nächstes? Macht Ulle eine Haaranalyse in der Entzugsklinik?

  2. Das gehört doch zum grundlegenden Handwerkszeug des deutschen “Qualitätsjournalismus”, dass man Behauptungen als Vermutungen ausspricht und mit einem Fragezeichen garniert.
    Da fehlte eigentlich nur noch die Behauptung, dass die Mehrheit der Deutschen, Amerikaner, Briten, etc. es genauso sehen.
    Mal abwarten, ob der journalistische Pöbel jetzt wieder von einem Angriff auf die Pressefreiheit schwadroniert.
    Aber vielleicht bringt es ihm noch nen Strafbefehl wegen Beleidigung ein, aber vielleicht ist auch nur eine “ekelhafte” Claudia Roth strafbewehrt.

  3. Wenn Til Schweiger nicht klagen möchte, dann dürfte er gelent haben, dass in Klageverfahren bei den Pressekammern nur die Rechtanwälte die Gewinner sind. Im Fll von Till Schweiger die Kanzlei Nesselhauf und die Anwälte der Beklagten.

    Allerdings hat Til Schweiger offenbar immer noch nicht begriffen, dass er mit seinen verbalen Angriffen gegen die Macher von BUNTE sich auf das gleiche Niveau dieser Boulevard-Macher begeben hat und damit nicht besser, nicht glaubwürdiger – geschwiege denn ein besseres Vorbind – ist.

  4. Der Mann hat fertig. Keiner seiner Filme wird je wieder ein Erfolg. Über seine letzten Tatorte und Schlagzeilen lacht das ganze Land.
    Für das Dschungelcamp oder Big Brother könnte es aber noch reichen.

      1. Die Tatorte mit ihm habe ich nicht gesehen.

        Aber ich mag seine Filme mit und von ihm.

        “Der bewegte Mann”, “Traumschiff Surprise”, “Honig im Kopf”, “Männerpension”…..für mich Sternstunden des immer magerer werdenden deutschen Kinos.

        Weshalb ich mich aber mit den Taten und Sprüchen eines Menschen, der für Geld sagt, was andere ihm auf den Zettel schreiben, auseinandersetzen soll, verstehe ich nicht.
        Seine Aussagen zu jedwedem Thema sind für mich von geringerer Relevanz wie die meines Friseurs; weil, den kenne ich auch persönlich.

        Zumal Schweiger in öffentlichen Auftritten (die ohne Drehbuch) doch ziemlich basic rüberkommt.

        Vielleicht sollte er bei seinen Leisten bleiben und auch der Journalismus muß uns nicht mit Aussagen von Leuten nur deshalb quälen, weil man sie aus der Glotze her kennt.

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