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Quartalsbilanz: Die New York Times verbucht 109.000 neue Digitalabonnenten in 91 Tagen

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Die Beschäftigung mit der turbulenten Trump-Präsidentschaft bleibt für die New York Times ein lukratives Geschäft. Der Mutterkonzern des US-Traditionsblattes kann dank anhaltend großer Abonnentenzuwächse der Digitalangebote steigende Umsätze und Erlöse verbuchen – und erneut die Wall Street-Schätzungen überbieten. Im abgelaufen zweiten Geschäftsquartal konnte die New York Times Company den operativen Gewinn um mehr als 50 Prozent steigern.

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Donald Trump und die New York Times: “Fake News”-Vorwurf versus vielfach prämierten Qualitätsjournalismus – das ist ein konstantes Hin und Her
der bisher 18 monatigen Präsidentschaft des Ex-Reality-Stars.

Erst eine Woche ist es her, dass New York Times-Herausgeber A. G. Sulzberger warnte, dass Donald Trump mit seinen verbalen Angriffen auf Medienvertreter die Sicherheit von Journalisten gefährde. Kritische Reporter bezeichnete der US-Präsident wiederholt sogar als “Volksfeinde”.

Operativer Gewinn legt um 51 Prozent zu

Gleichzeitig scheinen beide von der eigenartigen Wechselbeziehung zu profitieren, wie die Geschäftsentwicklung der New York Times Company seit Beginn der Trump-Präsidentschaft dokumentiert. Gleich viermal in Folge konnte der Mutterkonzern der 167 Jahre alten Traditionszeitung zuletzt die Erwartungen  der Wall Street überbieten – so auch heute.

Vor Handelsstart an der Wall Street legte die New York Times Company ihr neues Zahlenwerk für das abgelaufene Juni-Quartal  vor. Von Anfang April bis Ende Juni legten die Umsätze um 2 Prozent auf 414,6 Millionen Dollar zu. Die Analysten hatten durchschnittlich mit Erlösen in Höhe von 411 Millionen Dollar gerechnet.

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Auch die Gewinnentwicklung lag über den Konsensschätzungen: Statt eines Gewinns je Aktie in Höhe von 13 Cent konnte die NYT tatsächlich einen Gewinn je Anteilsschein von 17 Cent ausweisen, der einem operativen Gewinn von 40 Millionen Dollar und damit einer Steigerung von 51 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal entspricht. Netto legte das Konzernergebnis von  15,6 auf 23,6 Millionen Dollar zu.

109.000 neue Digitalabonnenten gewonnen

Treiber der Geschäftsdynamik ist der anhaltende Digital-Boom. So konnte die “Gray Lady” im zweiten Quartal in der Gesamtheit (Print und Online) um vier Prozent höhere Abo-Umsätze ausweisen – digital wuchsen die Abo-Erlöse allerdings bereits um 20 Prozent.

In den 91 Tagen von Anfang April bis Ende Juni  konnte die NYT 109.000 neue Digitalabonnenten hinzugewinnen. Insgesamt bringt es die New York Times damit bereits auf 2,9 Millionen Digital Only-Abonnenten bzw. 3,8 Millionen Abonnenten inklusive der Printausgabe.

An der Wall Street verlor die Aktie der New York Times Company nach Gewinnmitnahmen im frühen Handel um knapp 5 Prozent, liegt seit Jahresbeginn jedoch weiterhin um 26 Prozent vorne.

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