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Führungs-Exodus bei der FAZ-Vermarktung: Leitende Köpfe verlassen das Frankfurter Printhaus

FAZ-Männer vor Herausforderungen: Werbechef Ingo Müller und Geschäftsführer Thomas Lindner
FAZ-Männer vor Herausforderungen: Werbechef Ingo Müller und Geschäftsführer Thomas Lindner

Die Vermarktung der FAZ-Gruppe steht unter Druck. Gleich drei der wichtigsten Führungskräfte kehren dem Anzeigenverkauf des Frankfurter Printhauses den Rücken. In der Kritik steht vor allem Vermarktungs-Chef Ingo Müller. Der ehemalige Focus-Manager soll mit seinem eigenwilligen Führungsstil den Abgang der Top-Manager beflügelt haben. Zudem belasten auch Vertriebsprobleme beim publizistischen Flaggschiff FAZ die Vermarktungsorganisation.

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Es war für die Frankfurter Allgemeinen Zeitung ein Marketing-Gau. In einer ganzseitigen Anzeige hatte die Tageszeitung für ein Mini-Probe-Abo geworben. Werbewirksam stellte die FAZ den Lesern als Zugabe ein Treffen mit Verkehrsminister Andreas Scheuer in Aussicht. Dazu warb das Blatt mit einem Foto von Scheuer. Doch der CSU-Politiker wusste von der ganzen Aktion nichts. Es ging tatsächlich um eine öffentliche Führung beim Tag der offenen Tür des Ministeriums. Für die Bild-Zeitung ein „peinlicher“ Vorfall. Wortgewandt titelt das Springer-Flaggschiff Bild: “Die FAZ verSCHEUERT den Minister”.

Doch der Marketing-Ausrutscher ist für FAZ-Geschäftsführer Thomas Lindner derzeit nur eines der geringeren Probleme. Viel bedeutsamer ist der Ruck, der durch die Vermarktung der FAZ-Gruppe geht. Gleich drei wichtige Führungskräfte kehren dem Anzeigenverkauf den Rücken: Marcus Brendel, Leiter des wichtigen Digitalgeschäfts und Leiter Sales National, Jörg Meyer, Leiter des Stellenmarktes, sowie Kerry O’Donoghue. Sie zeichnet nicht nur für die anzeigenstarken Branchen Mode und Lifestyle verantwortlich. Als Chefin der Auslandsvermarktung gilt die Anzeigenverkäuferin als eine der tragende Säulen im Vermarktungsapparat der FAZ-Gruppe. Während es Brendel (geht angeblich zur Print-Vermarktung der Welt-Gruppe) und Meyer zu anderen Vermarktern zieht, sieht O`Donoghue ihre berufliche Zukunft außerhalb der Medienbranche – als Chefin eines Bed & Breakfast-Hotels in Frankreich.

Rückzug der Top-Verkäufer

Der Rückzug der drei Top-Verkäufer kommt für Lindner überraschend. Schlag auf Schlag hätten die drei Vermarkter-Spezialsten innerhalb nur weniger Wochen ihren Rückzug angetreten, berichtet ein FAZ-Insider. Weitere sechs Mitarbeiter hätten von sich aus gekündigt – darunter einige vor Ende ihrer Probezeit. In der Vermarktungsorganisation sorgt der Abgang der Führungsriege für große Unruhe. Wer in die wichtigen Positionen nachrückt, ist noch völlig unklar.

Als Verantwortlicher für den Führungs-Exodus wird hausintern ein Mann genannt: Ingo Müller. Der ehemalige Focus-Manager ist als Gesamtleiter Werbemärkte und Media Solutions für das bereichsübergreifende Marketing des Hauses sowie für die Vermarktung der FAZ, der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (FAS) und FAZ.net verantwortlich. Lindner hatte den früheren Burda-Manager im April 2014 nach Frankfurt geholt. Bei seinem Amtsantritt bekam der begeisterte Hobby-Koch und Dauerläufer viele Vorschuss-Lorbeeren mit auf den Weg. Der Branchentitel Horizont lobte ihn als einen „offensiven und toughen Vertreter seiner Zunft“. Doch Müllers forsches Auftreten sorgt für immer mehr Unmut in der FAZ-Vermarktung. Von Kontrollwahn ist die Rede, der den Unternehmensbereich lähmen würde. So berichten Mitarbeiter aus der FAZ-Vermarktung, dass sie in kürzester Zeit seitenweise Berichte über ihre Kundenbesuche abliefern müssten. Dies binde massiv Arbeitszeit, die besser in der Kundenakquisition investiert wäre. Auch fehle es Müller am notwendigen Fingerspitzengefühl, seine Mannschaft zu motivieren. So würde der in München geborene Betriebswirt die Kraftanstrengungen seiner Mitarbeiter in dem hart umkämpften Wettbewerbsumfeld nicht wertschätzen, meint ein FAZ-Mitarbeiter. Dies würde Arbeitswillen und Motivation von Müllers Mannschaft massiv schwächen.

In der Branche kursieren Gerüchte, dass Müller auf der Kippe stehe. Erste Namen für die Nachfolge machen bereits die Runde – darunter der ehemalige Gruner + Jahr-Manager Peider Bach, der zuletzt für die Stuttgarter Motorpresse tätig war. Doch Lindner weist solche Personalspekulationen vehement zurück. „Ingo Müller genießt den absoluten Rückhalt und die Zufriedenheit der FAZ-Geschäftsführung. Gerüchte über angebliche Gespräche mit Nachfolgekandidaten sind völlig haltlos“, erklärt eine Firmensprecherin. Im gleichen Atemzug bestätigt sie den Abgang mehrerer Führungskräfte. „Es ist richtig, dass Jörg Meyer, Kerry O’Donoghue sowie Marcus Brendel die FAZ verlassen. Meyer und Brendel haben Angebote von anderen Vermarktern angenommen. Kerry O’Donoghue verlässt die Medienbranche zum Jahreswechsel“, so die Sprecherin. Zu weiteren Personalabgängen betont sie: „Die FAZ befindet sich wie alle Medienhäuser in einer Transformationsphase, bei der es personell immer Fluktuation gibt. Diese ist bei der FAZ insgesamt und im Vermarktungsbereich nicht höher als im Marktschnitt.“

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Schwieriger Anzeigenverkauf

Der Abgang der führenden Köpfe in der FAZ-Vermarktung könnte für den Verlag kaum ungelegener kommen: Denn für den Anzeigenverkauf wird es immer schwieriger, die Produkte der Gruppe zu vermarkten. Dazu gehört vor allem die FAZ-Woche. Geschäftsführer Thomas Lindner hatte das Magazin im April 2016 auf den Markt gebracht, um damit den Startschuss für seine Print-Offensive zu geben. Trotz hoher Marketing-Aufwendungen kommt die Zeitschrift bei der jüngeren Zielgruppe nicht an. So sank im 2. Quartal 2018 die verkaufte Auflage um knapp 5 Prozent auf 50.683 Exemplare. Betrachtet man allerdings die hart verkaufte Auflage (Abo + EV), so zeigt sich hier ein kleiner Hoffnungsschimmer. Sie kletterte leicht auf etwas mehr als 24.160 Stück. Im vergleichbaren Vorjahreszeitraum waren es 23.750 Stück. Doch angesichts dieser geringen Auflagenhöhe haben die Vermarkter ihre Probleme, ausreichend Anzeigenkunden zu locken.

Denn die Werbetreibenden wollen ihre Marketinggelder lieber in das Hauptprodukt FAZ schichten, heißt es. Doch auch hier wird durch die weiter rückläufige FAZ-Auflage das Geschäft für die Anzeigenvermarkter immer beschwerlicher. So sank die verkaufte Auflage der FAZ im 2.Quartal 2018 um 1,15 Prozent auf 237.780 Stück. Besonders die hart verkaufte Auflage lässt deutlich Federn. Die Zahl der Print-Abos sank im 2. Quartal 2018 gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum um 3,3 Prozent auf 170.562 Stück, der Einzelverkauf um 5,17 Prozent auf 28.492 Stück. Die FAZ-Vermarkter haben deshalb zunehmend Probleme, die Auflage der Qualitätszeitung als Verkaufsargument ins Feld zu führen. FAZ Quarterly, die zweite Magazin-Neugründung neben FAZ Woche, soll unter Ertragsschwächen leiden. Von 100.000 Euro Verlust pro Ausgabe ist hausintern die Rede. Zur Auflagen und Wirtschaftlichkeit des Produkts macht der Verlag auf MEEDIA-Anfrage keine Angaben. „Es ist unumstritten, dass die Printvermarktung aktuell nicht einfach ist. Mit den Titeln FAZ-Woche und FAZ Quarterly steht die F.A.Z. vor den gleichen Herausforderungen wie alle Verlagshäuser. Wir sind zuversichtlich, dass unsere Magazine sich am Markt behaupten“, erklärt eine Verlagssprecherin.

Probleme im Vertrieb

Belastet wird das Verlagsflaggschiff FAZ zudem durch Vertriebsprobleme, die die Vermarktungs-Mitarbeiter bemängeln. So häufe sich die Zahl frustrierter Leser, die ihre Tageszeitung nicht oder nicht rechtzeitig erhalten würden, verlauten hausinterne Stimmen. Angeblich soll es sich um einige tausende Reklamationen handeln, die der ehemalige Spiegel-Manager Stefan Buhr als FAZ-Vertriebschef in den Griff bekommen muss. Grund hierfür sind offenbar IT-Probleme. „Die FAZ steht vor dem Austausch der technischen Systeme unter anderem im Lesermarkt. Dieser Austausch ist derzeit in Vorbereitung. Bisher kam es dabei nicht zu größeren technischen Problemen. Es kann jedoch an der ein oder anderen Stelle – wie bei jeder Systemumstellung – zu einzelnen Reklamationen kommen“, erklärt hierzu eine Firmensprecherin.

Damit steht FAZ-Geschäftsführer Thomas Lindner vor großen Herausforderungen. Denn nach dem Verkauf der beiden Regionalzeitungen Frankfurter Rundschau und Frankfurter Neuen Presse an den Verleger Dirk Ippen und MDV-Mediengruppe der Familie Rempel durch den FAZ-Eigentümer Fazit-Stiftung, steht der Verlag der Frankfurter Allgemeinen Zeitung quasi als Monolith da und damit unter Beobachtung der Herausgeber. Die Fazit-Stiftung hat ein klares Ziel ausgegeben. Sie fokussiere sich mit der FAZ „auf eine klare nationale Strategie“.

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Alle Kommentare

  1. Neue Idee: FAZ kann ja Advertorials an die Merkel-Regierung verkaufen. Ach nein, machen die ja schon längst. Nennt sich bei denen “Leitartikel”.

  2. Hallo Herr Lipinski,
    ich lese aus dem Artikel heraus, daß dort drei wichtige Leute gehen, weil die FAZ-Gruppe absatzmäßig im freien Fall ist und Ingo Müllers Führungsstil nur als Anlaß/Vorwand dafür dient.

    Dann haben wir doch eher das Problem der mangelnden Aktzeptanz der FAZ-Produkte beim (ehemaligen) Konsumenten statt eines Personalproblems, oder nicht?

    Und das von Natur aus eitle Führungskräfte, die eher noch als der Leser Einblick in die zu erwartende Entwicklung haben, sich ungern als treibende Konkursmasse auf dem Arbeitsmarkt wiedersehen möchten.

    Also brennt bei der FAZ schon der Dachstuhl.

      1. Zwingt Sie irgendjemand, „freiwillig“ solche Artikel zu lesen, für den Sie, da online und ohne Zahlschranke verfügbar, noch nicht einmal „freiwillig Geld“ zahlen müssen, oder haben Sie den nur ausgesucht, um hier Polemik gegen die FAZ zu betreiben?

      2. Nächste Woche kocht die Autorin was schön Feministisches mit dem aufgefangenen Menstruationsblut – oder sie malt ein Bild damit. Das bento-Logo vielleicht? Oder ein Porträt von Hillary Clinton?

      3. Wie schon anderweitig gesagt, RTE2018: Wenn der Verfasser einer Antwort auf einen Kommentar mit dem intellektuellen Niveau des Vorredners nicht mithalten kann, aber trotzdem unbedingt das letzte Wort behalten will, bleiben nur noch Häme und Polemik übrig. Und mit jeder weiteren Antwort sinkt das Niveau unweigerlich. Ihre folgende Antwort wird das bestätigen.

      4. Wi haben soo viele Sommer-Geschmacksrichtungen! Und Sie haben sich für “bitter” und “salzig” entschieden. Wirklich traurig, genau wie bei den Grünen.

  3. Ausführliche Berichte sind schon wichtig. Das weiß ich aus meiner Zeit bei der Bundeswehr.

  4. Keine Angst – die Stuttgart 21 Gegner sammeln gerade 50.000€ für eine ganzseitige “Werbung” in der FAZ-Print. Das verschafft etwas Luft.

    1. Es wird immer ein Bedarf an Journalismus geben.
      Er ist Teil der Arbeitsteilung in jedem Staat.
      Der ein backt Brot, der andere fährt den Bus und der Journalist berichtet darüber.
      Ob ein Journalist von seinem Tun leben kann, hängt, genau wie beim Bäcker oder beim Busfahrer von seiner Leistung und der damit verbundenen Reputation ab.

      Und da graust es heutigen Medienkonsumenten wie eine Sau, wie dieser Berufsstand mit seiner eigenen Reputation umgegangen ist.

      Die Digitalisierung ist nur ein zeitgleicher Nebeneffekt, der an dem grundsätzlichen Bedarf an Information nichts ändert.
      Nur an dessen Produktionsstruktur, die dadurch wesentlich verschlankt und ohne Papier, Druck und diverse Aushilfsstellen in Anzeigenannahme und Vertrieb auskommt.

      Es ist der fehlende Wahrheitsgehalt des heutigen Mainstreamjournalismus, die offen zur Schau getragene Bereitschaft zur Lüge (“Haltung”), die ihn unattraktiv und damit überflüssig macht.

      Denn wenn man die Reichweiten von Blogs wie dem Hadmut Danischs, Don Alphonso oder Michael Klonovsky ansieht, die als Alleinunterhalter mit Klickzahlen in der Größenordnung des Focus zB. daherkommen, kann man sehen, wohin die Reise geht.

      Bei denen ist das A und O die Reputation, die sie sich durch konstant gute Arbeit über Jahre erarbeitet haben.

      Man hört nur denen zu, denen man glaubt.
      Man glaubt nur denen, die nicht vorsätzlich und offenkundig lügen.
      Und:
      Wer einmal gelogen hat, dem glaubt man nicht mehr. Nie mehr.

      BTW:
      Ich habe bei Hadmut Danischs Artikeln in diesem Jahr mehr Ergänzungen und kenntlich gemachte Korrekturen gelesen, als in der FAZ in meinem ganzen Leben.
      Und auch dort mehr Zustandsbeschreibungen von Sachverhalten, die nicht mit einem amtlichen Fazit enden, welches ich einfach schlucken soll, sondern mir stattdessen die Möglichkeit geben, mir ein eigenes Urteil zu bilden.

      Das, und nichts anderes, ist Journalismus.
      Und ausgerechnet dem verwehrt man einen Presseausweis in Deutschland.

  5. “So häufe sich die Zahl frustrierter Leser, die ihre Tageszeitung nicht oder nicht rechtzeitig erhalten würden, verlauten hausinterne Stimmen. Angeblich soll es sich um einige tausende Reklamationen handeln,..”. Verstehe ich nicht. Es gibt auch bei mir durchaus Probleme, so habe ich heute versehentlich die SZ (“Alpenprawda”) statt der FAZ bekommen, aber das sind doch Probleme des lokalen, üblicherweise an die Lokalzeitung angegliederten Verteilers, oder?

    1. Tja. Die NZZ kommt mit der Post. Also mittags, nicht wie früher die FAZ um fünf Uhr morgens.

      Das macht bei der NZZ nicht viel aus. Die kann man auch einen oder sogar zwei Tage später noch gut lesen, die mutiert nicht sofort zu Fisch-Einwickelpapier.

      Dafür kann ich die NZZ problemlos für eine Woche Urlaub in mein (deutsches) Hotel umleiten lassen. Sie kommt dort genau so an.

    2. Vollkommen richtig, das ist Sache von Vertriebsfirmen, die völlig ausgelagert und unabhängig von den eigentlichen Redaktionen arbeiten! Ich habe selbst schon selbstständig für einen solchen Zeitungsvertrieb gearbeitet. Aber die Qualität von den Meedia-Artikeln lässt leider immer mehr zu wünschen übrig, wenn Vertriebsprobleme nun schon für einen „Führungs–Exodus“ herhalten müssen.

      1. Etwas Niveauvolleres fällt dem Klausi nicht ein?

        Antwort: Nein, dazu ist er unfähig. Niveau kennt er nur als die Hautcreme.

    3. PS: Zwischen diesen Vertriebsfirmen und den eigentlichen Zeitungen bzw. deren Redaktionen stehen übrigens auch noch die jeweiligen Druckereien, ein Fakt, der beim Vertrieb auch nicht zu vernachlässigen ist.

  6. Die FAZ war über Jahrzehnte “meine” Zeitung!! Durch die stetig fortschreitende, auf Frau Merkel zugeschnittene, Einseitigkeit möchte man nur noch von “Regierungsblatt” sprechen. Ein umfassendes Lagebild wird hier schon lange nicht mehr geliefert. Beispielsweise kommt die AfD als neue demokratische Kraft im Land mit 17% Wählerzustimmung kaum vor. Es sei denn, dass sich ein Skandal entwickeln liesse um ihr zu schaden. So bleibt nur noch das Internet als vollständiges Informationsmedium. Warum haben Sie es soweit kommen lassen? Im übrigen kann man nur darüber lachen, dass der Vertrieb daran Schuld haben soll “Kröten” an den Mann zu bringen. Der Bürger ist einfach nicht so dumm..

    1. Einige schon.
      Und die quaken hier den ganzen Laden zu.

      Das Thema ist doch aber eigentlich durch.
      Wenn ich bei einer Zeitung, die mir Neues vermitteln will, schon vorher genau weiß, was hinterher drinsteht, brauche ich sie nicht mehr kaufen.

      Und wenn eine neue, dynamische politische Kraft in Deutschland komplett unterschlagen oder sogar demagogisch bekämpft wird und ich ansonsten PC-Proporz- Berichte über Menstruationstassen lesen muß, dann ist die einstige eherne Säule des deutschen Journalismus zum wertlosen Drecksblatt verkommen.

      1. Armer Ben, der gezwungen wird, „ansonsten PC-Proporz- Berichte über Menstruationstassen“ zu lesen, und dann daraus schließt, dass „die einstige eherne Säule des deutschen Journalismus zum wertlosen Drecksblatt verkommen“ ist. Das ist fast wie jemand, dem die Lottozahlen nicht gefallen, und der daraufhin die ganze Mathematik infrage stellt. Oder wie jemand, dem das Braune in seiner Unterhose nicht gefällt, das er gezwungen ist wahrzunehmen, und daraufhin die Unterwäscheindustrie abschaffen will.

    2. Mit prognostizierten (!) 17 Prozent, das ist ein Unterschied zu den aktuellen 12,6 auf Bundesebene! Aber erfreuen Sie sich wenigstens daran, dass Sie „einfach nicht so dumm“ sind.

  7. Ob die politische “Zuverlässigkeit” der ehemaligen FAz Mitarbeiter schon ausreicht um in den journalistischen Bodensatz des correctiv-Auffangbeckens für “Journalisten” ohne Leser aufgenommen zu werden?
    Die FAZ hat sich in den letzten Monaten sehr redlich bemüht zur linksversifften Propagandapresse aufzuschließen.
    Die Mühe sollte honoriert werden.
    Einfach mal beim selbsternannten Recherchenetzwerk für Wahrheit anklopfen!

    1. Ich glaube tatsächlich, daß sich einige Führungskräfte mit Hinblick auf einen späteren lukrativen Job im Propagandabereich haben ködern lassen, die eigene Firma jetzt frontal vor die Wand zu setzen, wenn es nur den Plänen der derzeitigen Regierung betreffs der Umvolkung und der Abwehr von Störfaktoren in Form z.B. der AfD oder Pegida entgegenkommt.

      Dieses Verhalten einschließlich der Wechsel bestimmter Personalien in bestimmte “Organisationen” sieht man doch derzeit an allen Ecken und Kanten.

      Sicher kein Zufall.

      1. Man wünscht sich immer öfter, dass die „Umvolkung“ Nazis wie Sie betreffen möge! Und jammern Sie jetzt nicht herum, als „Nazi“ bezeichnet zu werden. „Sicher kein Zufall“: Wer trotz Naziursprungs ein solches Wort verwendet, darf (oder muss!) auch als solcher bezeichnet werden.

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