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Haltungs-Schäden: Falsch verstandener Aktivismus der Medien kann gefährlich werden

Georg Restle, Redaktionsleiter und Moderator beim ARD-Politikmagazin “Monitor”
Georg Restle, Redaktionsleiter und Moderator beim ARD-Politikmagazin "Monitor"

Die Diskussion darüber, wie viel "Haltung" in den Journalismus gehört und was diese "Haltung" eigentlich ist, dauert an. Aktuell äußert sich Georg Restle, Leiter der "Monitor"-Redaktion der ARD, einmal mehr zum Thema und plädiert für einen "werteorientierten Journalismus". Das klingt erst einmal gut, ist aber gefährlich.

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Restle sagt im Interview mit der Zeitschrift journalist, einige Journalisten-Kollegen würden sich “regelrecht darin gefallen, die Tabubruch-Strategie der AfD journalistisch zu verlängern.” Restle weiter: “Ich teile die Kritik, dass mit der Übernahme von Begriffen wie ‘Flüchtlingsflut’ oder der überbordenden Berichterstattung über jeden einzelnen Fall von Ausländerkriminalität, rassistische Kampagnen der AfD verstärkt werden.“

Welches Medium aber operiert tatsächlich mit dem Begriff “Flüchtlingsflut” im Restle’schen Sinne? Ein Check bei Google fördert in erster Linie aktuelle Treffer zutage, die sich mit Restles Aussage im journalist-Interview befassen. Daneben gibt es noch Treffer in etwas dubioseren Blogs oder Abhandlungen darüber, dass man mit diesem Begriff eben nicht hantieren sollte. Möglich, dass etwas übersehen wurden aber zumindest aktuell scheint der Begriff “Flüchtlingsflut” doch eher nicht massiv in den Medien verwendet zu werden.

Dann sagt Restle noch etwas Bemerkenswertes und möglicherweise Bedenkliches: “Relevanz entscheidet sich in vielen Redaktionen nicht mehr danach, was viele betrifft, sondern danach, worüber viele reden.” War das jemals anders? Man könnte die Formulierung “worüber viele reden” auch ersetzen durch “was viele interessiert”. Schon immer waren es auch Einzelfälle, die für große Geschichten sorgten. Die eingeschlossene Fußballmannschaft in der Höhle in Thailand beispielsweise. Auch bei dieser Geschichte wurde debattiert, ob die Medien bei ihrer großflächigen Berichterstattung nicht das ganze Weltenleid vergessen und sich auf die emotionale Schicksalsstory im fernen Thailand stürzen. Dahinter steckt ein gehöriges Maß an Verblendung und auch Arroganz, dem Publikum diktieren zu können, was es zu interessieren hat. Das hat noch nie funktioniert, in Zeiten von Social Media funktioniert es heute erst recht nicht.

Genauso legitim, wie über das Höhlendrama zu berichten, ist es, schwere Verbrechen öffentlich zu machen, die per se meistens ja Einzelfälle sind und trotzdem in Summe für eine Entwicklung stehen könnten. Wenn Medien über Gewaltverbrechen, die von Asylbewerbern begangen werden, nicht mehr berichten, würden sie gerade dem Rechtspopulismus Vorschub leisten und die Vorwürfe einer “Lückenpresse” gleichsam real werden lassen.

Auch unser Podcast “Die Medien-Woche” befasst sich in der aktuellen Ausgabe mit der Diskussion um Haltung im Journalismus:

Mit Blick auf die Umtriebe der AfD ist Restle weit weniger großzügig, was das Weglassen betrifft: “Wenn es aber um den Schulterschluss von AfD-Kadern mit rechtsextremistischen Vereinigungen geht, gehört es zur journalistischen Pflicht, darüber aufzuklären.” Müsste der “Monitor”-Chef hier nicht konsequenterweise – wenn er seiner Logik folgt – auch die Auffassung vertreten, solche “Einzelfälle” nicht durch breite Berichterstattung aufzuspielen?

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Natürlich wäre das Unsinn! Jedem Medienmacher leuchtet ein, dass Verbindungen einer im Bundestag vertretenen Partei zu rechtsextremen Kreisen aufgedeckt und berichtet gehören. Aber eben auch Gewaltverbrechen, die von Leuten begangen werden, die in Deutschland Schutz vor Folter und Verfolgung suchen.

Restle sagt: “Ganz grundsätzlich glaube ich, dass Journalisten überhaupt wieder über einen werteorientierten Journalismus nachdenken sollten.” Man müsse nicht “jeden Mist” abbilden, nur weil er aus dem Mund eines Bundestagsabgeordneten oder Parteivorsitzenden kommt. Doch wer bestimmt, was “Mist” ist? Georg Restle? Die “Monitor”-Redaktion?

Vergangene Woche gab es eine Diskussion um einen taz-Text, der offen zum Aktivismus aufrief, eine “Anleitung zum Ungehorsam” mit Tipps, wie man Abschiebungen verhindern kann. Ob eine Abschiebung dabei legal oder im Fall von Gefährdern oder Gewalttätern für die Gesellschaft vielleicht sogar wünschenswert ist, wurde dabei ausgeblendet.

Die taz ist den Weg, den Georg Restle in seinem Interview vorgibt schon mal ein wenig weitergegangen. Dieser Pfad führt weg vom Journalismus, hin zu einem Aktivismus, der sich als Haltung tarnt. Natürlich soll und darf jeder Mensch und Journalist eine Haltung und Werte haben. Und es stimmt ja auch, dass reine Objektivität eine Illusion ist. Allein dadurch, dass Medien von Menschen gemacht werden, gibt es immer einen subjektiven Faktor. Es ist aber ein großer Unterschied, ob man den Vorsatz hat, neutral zu berichten und sich um eine gewisse Objektivität immerhin bemüht. Oder ob man den Vorsatz hat, die Meinung des Publikums in eine bestimmte Richtung zu lenken, da man selbst ja weiß (oder zu wissen glaubt), was wahr, schön und gut ist. Der letztere Pfad ist ein gefährlicher. Je mehr Medien und Medienmacher ihn beschreiten, desto mehr spielen sie den populistischen Kräften in die Hände, die sie eigentlich doch mit so viel Haltung bekämpfen wollen.

Der Chefredakteur der Washington Post, Martin Baron hat zur Frage, wie Medien mit Donald Trump umgehen sollen gesagt: “We’re not at war, we’re at work” (“Wir sind nicht im Krieg, wir sind bei der Arbeit”). Was für ein Unterschied zum, sagen wir, Chefredakteur des Spiegel, Klaus Brinkbäumer. Der hatte in einem Leitartikel offen zum Widerstand gegen US-Präsident Donald Trump aufgerufen: “Der US-Präsident wird zur Gefahr – Deutschland muss den Widerstand vorbereiten.” Wer zeigt hier Haltung? Wer missversteht seine Rolle als Journalist?

Die richtige Antwort auf Trumps “alternative Fakten” sollte nicht Aktivismus sein, sondern Fakten.

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Alle Kommentare

  1. Ich dachte immer, Restle ist einer von den Guten und auf der richtigen, moralischen Seite. Aber dann hat er unseren Präsidenten Erdogan übel angegriffen und die PKK-Terroristen verteidigt. Da habe ich begriffen, was für ein gefährlicher Rassist und Hetzer dieser Restle in Wahrheit ist.

      1. @Ben
        Quatsch, sondern konsequente Werteorientierung nach ARD-Verständnis. Kann eben nicht jeder die kaputte Weltsicht der ARD teilen.

  2. …was Restle sagt – überspitzt heißt dass für mich, das doofe Volk über die Medien erziehen und somit manipulieren.

  3. Allein die Überschrift:

    “Falsch verstandener Aktivismus der Medien kann gefährlich werden”

    zeigt doch, daß die Macher solcher Beiträge nicht merken, daß sie nicht nur das Problem sind, sondern sich auch jeder Einsicht verweigern.

    Mein Gott, wievielen solchen Beiträgen habe ich (und Dutzende andere) das bisher schon im Web hinterherkommentiert?
    Bisher ohne jegliche fühlbare Reaktion.
    Ist die Blase, in der der Journalismus steckt, wirklich so undurchdringlich?

    Wäre es nicht sinnvoller den kompletten aktuellen Journalismus stillzulegen und austrocknen zu lassen und parallel eine zweite Schiene neu aufzubauen?
    Nur mit Mitgliedern und Sympathisanten der AfD?
    Also Leuten, die nicht aus linksdrehenden Ideologieanstalten kommen, aber dafür überdurchschnittliche Bildungswerte und Leistungsbereitschaft aufweisen?

    Ich sehe bei den jetzigen Leuten einfach keine Sanierungsmöglichkeit mehr.

    1. Danke Ben. Selten so gelacht: “Überdurchschnittliche Bildungswerte bei Sympathisanten der AfD”. Einfach köstlich.

      1. Ja, Burschi…so sind die Statistiken.
        Die höchsten Abschlüsse in den Mintfächern, überdurchschnittliches Einkommen und Allgemeinbildung, die prozentual höchste Zahl an Homosexuellen und die zweithöchste (nach den Grünen) mit Migrationshintergrund.
        Kein einziges ehemaliges NSDAP-Mitglied im Vorstand.

        Jedes miese Klischee, das die tatsächlich Abgehängten über die vermeintlich Abgehängten losgelassen haben, stimmt nicht.
        Nie, nirgends.

        Und jeder, der anfängt, das zu peilen, landet zwangsläufig bei der AfD.

        Aber manche eben nie.
        Die landen dann in linken Bullshit-Jobs, geben sich gegenseitig Diplome, Doktortitel oder Medienpreise.

      2. Ja, Benni, da musste ich angesichts der Montags-Krakeeler in Dresden auch herzlich lachen. Ein Zitat von vielen: „Wir brauchen hier keine jungen Tunesier, die Asylheime anzünden.”

        Tunesier, die Asylheime anzünden! Die „überdurchschnittliche[n] Bildungswerte“ sind dort gar nicht zu überhören …

      3. … und zu übersehen; man beachte nur die ausgewählt geschmackvolle Bekleidung aus dem modischen DDR-Gruselkabinett, die auf „überdurchschnittliche Bildungswerte“ schließen lässt.

    2. Ronald: “Ein Zitat von vielen: ‘Wir brauchen hier keine jungen Tunesier, die Asylheime anzünden. Tunesier, die Asylheime anzünden! Die ‘überdurchschnittliche[n] Bildungswerte’ sind dort gar nicht zu überhören …”

      Ahh, Intellektual-Ronald hält sich heute für besonders schlau!

      Anis Amri. Schonmal gehört, den Namen? Der hat genau das gemacht, bevor er in Deutschland Asyl beantragte und dann den Weihnachtsmarkt in Berlin mit seinem neuen LKW belieferte.

      Aus Wikipedia: “Amri gab fälschlich 1994 als sein Geburtsjahr an, so galt er als minderjähriger unbegleiteter Flüchtling. Er kam zunächst in die katholische Stiftung Instituto Giovanna Romeo Sava in Belpasso, wo er eine öffentliche Schule besuchte. Dort terrorisierte er laut La Stampa seine Mitschüler und war gewalttätig. Amri und vier weitere tunesische Flüchtlinge protestierten gegen angeblich schlechtes Essen, zu geringe Zuteilung von Zigaretten, Alkohol und Telefonkarten und die lange Dauer des Asylverfahrens. Am 22. Oktober 2011 legten die fünf in Räumen des Heims Feuer und verprügelten einen Erzieher. Es entstand ein Sachschaden von etwa 30.000 Euro. Der damals 19-jährige Amri wurde wegen Körperverletzung und Brandstiftung zu vier Jahren Haft verurteilt und in Catania inhaftiert”

      1. EIN Fall gegenüber wie vielen, in denen braun-blaue und rechtsextreme Bessermenschen die Täter waren?

        Wenn RTE2018 so schlau ist, wie er hier tut, kann er das ja auch mal recherchieren. Und das Posten des Ergebnisses nicht vergessen!

      2. Das Zitat stammt vom Dezember 2014, bevor der Fall Amri in die Schlagzeilen kam. Von einem Tunesier, der Asylheime anzündet, konnte also damals noch lange nicht die Rede sein, dafür aber sehr wohl schon von Neonazis und deren Sympathisanten, die das taten!

      3. Ha, getriggerter Suhaj, ich bin noch viel schlauer. Daher weiß ich auch dass es dazu Statistiken von der Feuerwehr gibt. So Allah will, lasse ich Sie an meinem Wissen teilhaben:

        2015-2016 insgesamt 1248 “Brandereignisse in Flüchtlingsunterkünften”
        davon
        87x Ursache unbekannt
        99x Technischer Defekt
        203x Essen-Schwelbrand durch Bewohner verursacht
        859x Inbrandsetzung, aber nicht wegen Essen kochen
        …und davon jeweils
        375x Verursacher Bewohner
        301x Verursacher Dritte
        183x Verursacher unbekannt

        Von den aufgeklärten Bränden waren also die Bewohner selber doppelt so oft am Feuer schuld wie Dritte.

        Quelle: Weiß nicht, ob man hier Links posten darf. Aber suchen Sie mal “INURI” und “Brandstatistik Flüchtlingsunterkünfte” im Internet, dann finden Sie die Tabelle vielleicht sogar selber, wenn Sie sich ganz viel Mühe geben.

      4. 2017: 264 Angriffe auf Flüchtlingsheime, davon 251 durch rechtsextreme Täter, in 13 Fällen könne eine politische Motivation noch nicht ausgeschlossen werden. Unter den 264 Angriffen: Propagandastraftaten (84), Sachbeschädigungen (65) und Gewaltdelikte (39), darunter 16 Brandstiftungen und zwei Sprengstoffanschläge. (Quelle: BKA)

        Tätliche Angriffe auf Einzelpersonen (Geflüchtete) 2017: 1713 Fälle, darunter 23 Brandanschläge (!) und 1364 sonstige Übergriffe wie Sprengstoffanschläge (!), Steinwürfe, Schüsse (!), aber auch Hakenkreuz-Schmierereien, andere Formen von Volksverhetzung und weitere Hass-Propaganda. (Quelle: Pro Asyl)

      5. Danke, getriggerter RTE2018, aber: „87x Ursache unbekannt, 301x Verursacher Dritte, 183x Verursacher unbekannt“. Was ist damit?

        Kleiner Tipp: Die Feuerwehr ermittelt nur die Brandursachen, die Ermittlung der Täter ist Sache der Polizei, weshalb die Übersicht wenig hilfreich ist!

      6. Suhaj: “Ursache unbekannt” bedeutet dass die Brandursache nicht bekannt ist weil sie nicht herausgefunden werden konnte. Sowas soll es tatsächlich geben. Könnten Brandstifter-Nazis gewesen sein, oder noch mehr Maghrebis die zu blöd zum unfallfrei Essen kochen sind oder aber wie unser Freund Anis Amri aus Frust irgendwas angezündet haben.

        Damit irgendwas von der Polizei als “Brandstiftung” eingestuft wird, braucht es übrigens Vorsatz. Blödheit alleine reicht nicht. Schon mal gehört? Die über 200 Essenkoch-Brände zum Beispiel verschwinden dann sofort aus der Statistik, aber das wäre doch sehr schade, weil uns ganz allgemein interessiert wieso es so oft im Asylheim brennt, so ganz ohne Alman-Gutmensch-Hintergedanken, oder etwa nicht?

      7. Mich als Mensch mit „Alman-Gutmensch-Hintergedanken“ interessiert weniger, wer sich beim Kochen mal in den Finger schnippelt oder auch mal einen Brand verursacht. Kann übrigens bei jedem mal vorkommen, wenn man in der Küche nicht aufpasst! Einer macht die Herdplatte aus, jemand anders denkt später, die muss noch ausgemacht werden, guckt nicht genau auf die Schalterposition und macht sie erneut aus, aber dabei wieder an. Zum Beispiel.

        Mich interessieren eben genau solche Zahlen, wie sie Ronald genannt hat. Danke dafür! Denn schließlich ging es hier ja mal darum, wie viele BRANDSTIFTUNGEN von rechts-braunen Bessermenschen es gibt. Und Unfälle und Blödheit reichen dazu tatsächlich nicht aus, wie der getriggerte RTE2018 ja selbst sagt!

      8. Na Suhaj, zu aufgeregt zum Schlafen wegen Konfro mit der Realität? Almans sind zwar an Vielem Schuld, aber nicht an hohlen Nafris wie Amri die ihre eigenen Zimmer anzünden und im Maghreb bleiben sollten weil sie hier nur Schaden anrichten.

        Dass die Bewohner von Asylheimen mehr Brände selbst verursachen als irgendwelche anderen Leute ist schwer zu schlucken, nicht wahr? Das würde ja bedeuten, dass es noch mehr “Flüchtlinge” gibt die blöd sind oder böse! Kann aber doch nicht sein weil Anis Amri war ein Einzelfall! Ein ganz tragischer Einzelfall! Jetzt schnell Lichterkette mit AWO und Grüner Jugend “gegen Rechts” machen!

    3. [quote] Wäre es nicht sinnvoller den kompletten aktuellen Journalismus stillzulegen und austrocknen zu lassen und parallel eine zweite Schiene neu aufzubauen?
      Nur mit Mitgliedern und Sympathisanten der AfD? [/quote]

      Das wäre dann wohl endlich Meinungsfreiheit und Objektivität ganz nach Ihrem Geschmack, Herr Göbbels?

  4. „Werteorientierter Journalismus“ heißt doch nichts anderes als Merkel nach dem Mund zu reden.

  5. Auch das Wort “Ausländer” hat angeblich schon diskriminierende Funktion habe und sollte daher in verantwortungsbewussten Medien nicht mehr verwendet wird – das hörte ich heute in einer Berliner Hörfunkdiskussion von einem Experten.

    Wie ist denn dazu die Meinung im Forum? Und wie ist die Meinung von Restle?

    1. Das kommt doch nur von den Gutmenschen und Volksverrätern der Lügenpresse.

      Geimeinsamkeiten der Worte bitte gugeln.
      Und auch nachsehen, wer dafür und für die Verbreitung der Resultate verantwortlich war.

      Nicht alle sind blöd im Staat.

      1. Wenn man manche Kommentare hier liest, liegt der Schluss sehr nahe, dass doch alle blöd im Staat sind, aber zum Glück weiß man, dass die Kommentatoren nur eine kleine Minderheit von höchstens 17 Prozent bilden. Das Wort „Volksverräter“ (aus Ihrem Munde nicht verwunderlich!) steht Ihnen also in diesem Zusammenhang übrigens auch sehr gut!

  6. “werteorientierter” Journalismus?
    Grundsätzlich schließt sich heutzutage seriöser Journalismus und ARD Journaille kategorisch aus.
    Und die “Werte” welche die ARD Journaille sozusagen auch als verlängerter Arm der AfD vertritt, die die Wertediskussion gegen den massiven Widerstand der ARD Journaille initiiert hat, sind sicher keine Werte von Rechtstaatlichkeit, allgemeinem gesellschaftlichen Konsens und Demokratie. Kampagnenjournalismus von und für extreme gesellschaftlichen Randgruppen haben in einem staatlichen Zwangsginanzierungssystem nichts zu suchen.
    Dieser journalistische ARD-Pöbel ist schlicht bemitleidenswert.

  7. Restle ist ein weißer Mann in Führungsposition.
    Nach Lesart der Ideologie der Genossen in der ARD ist das allein doch schon ein rassistischer und diskriminierender Zustand, der beseitigt werden muss.

  8. Die Haltungspresse mag ruhig weiter in dem Wahn leben, sie hätte noch “Deutungshoheit”. Eure kotzige Arroganz ist die beste Waffe gegen euch, in Murrica ebenso wie in EUdSSR

    Arme Irre

  9. „Jedem Medienmacher leuchtet ein, dass Verbindungen einer im Bundestag vertretenen Partei zu rechtsextremen Kreisen aufgedeckt und berichtet gehören.“
    Ok, kann man vielleicht so sehen. Und da ist Restle ja auch kräftig dabei, auch wenn es dabei bisweilen lediglich um Funktionäre der dritten Reihe, Fraktionsmitarbeiter oder sogar nur Teilnehmer an irgendwelchen Demos geht. Was ist aber eigentlich mit Verbindungen einer im BT vertretenen Partei zu linksextremen Kreisen, die z. B. in Hamburg oder Frankfurt ganze Stadtteile in Schutt und Asche legen?

    Fazit: Wer lange in eine Richtung segelt, wie z. B. Restle oder TAZ, der hat natürlich das derzeit bei etwa 17 Prozent liegende Potential an Rechtspopulisten unwiderruflich verloren. Rudert man dann wieder zurück, verliert man auch noch den Rest. Die Glaubwürdigkeit ist eh schon dahin, oder?

  10. Ich verstehe nicht wie man das zusammen bekommt:

    reine Objektivität = Illusion
    gewisse Objektivität = journalistische Ziel

    Wenn man Objektivität als Illusion erkannt hat, dann kann man doch nicht wollen,
    dass Journalisten einer Illusion nachjagen.

    Objektivität wird dadurch hergestellt, dass es für den Leser, Hörer, Zuschauer transperent ist welches Objekt berichtet.

    Der Journalist der glaubt er müsste alle Subjektivität vermeiden, hält ersten seine Rezipenten für Dumm, denn er glaubt diese seinen nicht fähig das selber zu machen, und zweitens betrügt er sie, denn alles was er an Subketivität rausstreicht ist wieder eine subjektive Entscheidung.

    An den Kommentaren hier und den Medien die oft konsumiert werden sieht man doch, dass die Leute keinen objektiven Journalismus haben wollen, sondern meinungsstarken Journalismus der ihre Ansicht entweder vertritt oder gegen den sie sich auflenen können.

    Den vermeintlichen Objektivitätsanspruch auf diesen Artikel angewannt bedeutet doch: Dass der Artikel sich darauf beschränken sollte wiederzugeben was Restle gesagt hat (am besten einfach ein Link) und dann könnte der Artikel weg.

  11. Der Denkansatz ist falsch.

    “reine Objektivität = Illusion
    gewisse Objektivität = journalistische Ziel”

    sollte ersetzt werden durch

    “reine Objektivität = journalistisches Ziel
    gewisse Objektivität = in der Praxis erreichtes Maximum”

    Jeder Maurer versucht seine Mauer so gerade wie möglich hochzuziehen, auch wenn keine seiner Mauern je einer Prüfung mit dem Elektronenmikroskop standhalten würde.
    Ein Maurer aber, der glaubt, seine Berufung würde darin liegen, die ihm aufgetragenen Mauern nach eigenem Gutdünken schief zu setzen, bekäme nur einen Tritt in den Hintern vom Bauherrn.

    Und das zu Recht.

    Journalisten sind Dienstleister; Nachrichtenüberträger.
    Wer sich für einen kreativen Menschen hält, sollte die Branche wechseln.
    Wie beim Kellnern:
    Nur Tragen; nicht dran probieren!
    Und schon gar nicht nach eigenem Geschmack nachwürzen!

    1. “reine Objektivität = Illusion
      gewisse Objektivität = journalistische Ziel”

      habe ich etwas verkürzt aus dem Text exzerpiert:

      “Und es stimmt ja auch, dass reine Objektivität eine Illusion ist. Allein dadurch, dass Medien von Menschen gemacht werden, gibt es immer einen subjektiven Faktor. Es ist aber ein großer Unterschied, ob man den Vorsatz hat, neutral zu berichten und sich um eine gewisse Objektivität immerhin bemüht.”

      Objektivität ist eine Illusion:
      Karl-Heinz ist bei einem Unfall gestorben. Ist für dich eine wichtige Information, wenn er dein Bruder ist, wenn er jedoch ein wild fremder ist aus der anderen Seite von Deutschland, dann wahrscheinlich nicht.
      Das zeigt, die Relevanz einer Information ist subjektiv. Wenn ein Journalist aus der Unedlichkeit der Informationen einige heraussucht und zu einem Artikel verarbeitet, kann er seine eigene Haltung nicht herausdividieren.

      Daher teile ich die Ansicht “Journalisten sind Dienstleister; Nachrichtenüberträger.” nicht. Da helfen auch keine Vergleiche mit Mauern oder Kellnern.

      Fakt ist doch du und ich kommentieren gerade unter einem Artikel der meinungstark ist, der eine Haltung hat, der zwar behaupte Journalisten sollten nicht zuviel Haltung zeigen, aber selber eine Haltung vertritt. Das zeigt doch – wenn ich das mal so verallgemeinern darf – dass Artikel die Haltungen vertreten dem Leser schmecken.

      1. Man muß es begrüßen, daß Journalisten sich endlich dazu bekennen, Haltung transportieren zu wollen. Aber hatten wir nicht ohnehin geahnt, daß es Journalisten schon lange um die Verbreitung bestimmter Sichtweisen – nunmehr: Haltung – geht?

        In anderen Sparten wird so etwas als Missionierung bezeichnet. Das macht den Kern des Unbehagens aus. Der Journalist als Missionar. Lernt man dergleichen auf der Nannen- Schule?

        Nicht jede Haltung, nicht jede Meinung ist mit jedem Gesellschaftssystem kompatibel.

        Bestimmte Haltungen, bestimmte Meinungen sind Gesellschaftssystemen zuzuordnen, denen eine Ideologie zugrunde liegt.

        Demokratie gehört nicht hierunter.

        Demokratie ist im Gegenteil auf die Verbreitung möglichst vieler Ansichten, Meinungen angewiesen, um dem Betrachter – dem Souverän – die Möglichkeit zu verschaffen, sich selber ein Bild verschaffen zu können.

        Journalistischen Missionare scheinen bei ihren mühsamen Bildungsbemühungen für das Volk eine Abkürzung zu bevorzugen, und sich gleich selber berufen zu fühlen, diese Abkürzungen zur Wirkung zu bringen.

        Agitation.

        Lupenreine Anti- Demokraten.

        Ob eine Bevorzugung bestimmter Meinungen bei gleichzeitiger Bekämpfung aller abweichenden Sichtweisen noch etwas mit Demokratie zu tun haben kann, das ist bei uns längst entschieden, wir sind über diesen Point of no Return hinaus.

        Die abweichende Sichtweise wird nicht nur nicht gefordert oder wenigstens geduldet, wie es unbedingt notwendig wäre, sondern sie wird unterdrückt, bekämpft und diffamiert.

        Um jetzt zu steigern, noch einen drauflegen zu können wird diese Vorgehensweise nun als ein Zeichen für Haltung ausgegeben. Der Totalitarismus tritt zutage.

        Man kann es sich ersparen: die Geschichte ist voll von Meinungsmachern, die eine “Haltung” vertraten. Lenin, Hitler, Goebbels, Mao, Mussolini, und deren viele kleine Gefolge-Ideologen. Die sich heute freilich besser in Szene setzen, weil sie ihre Haltung bisher verborgen haben, nicht offen kommunizierten. Das macht die Sache viel einfacher, der heute verfügbare Leim ist viel klebriger.

        Die Geschichte ist voll davon, daß die Massen solchen “Haltungen” auch Folge leisteten. Auch hierbei hat sich – wie auch – nix geändert.

        Ich begrüße, daß Missionare Farbe bekennen, Agiteure aus der Kulisse hervortreten.

      2. @E Ekat
        Ich stimme dir zu:
        “Demokratie ist im Gegenteil auf die Verbreitung möglichst vieler Ansichten, Meinungen angewiesen, um dem Betrachter – dem Souverän – die Möglichkeit zu verschaffen, sich selber ein Bild verschaffen zu können.”

        Ja genau deswegen ist doch Journalismus mit Haltung notwendig.

      3. Über Objektivität kann man nicht streiten. Ein bisschen Theorie wäre besser. Journalismus ist einer der Sektoren, in denen eine Gesellschaft ihre Selbstbeobachtung organisiert. Im Mittelalter war das die Kirche, seit der Frz. Rev. die Presse. Immer wechselten sich dabei Zeiten ab, in denen es Mainstream gab, und Zeiten des Widerstreits (der “Vorwärts” des späten 19. Jh., der “Stürmer” der 1920er, die “TAZ” der 1980er, jetzt “Russia Today”). Solche Entwicklungen weisen also immer nur auf die Beendigung eines gesellschaftlichen Grundkonsenses über Selbstorganisation abweichender Politikpositionen hin. Also Interessen, nicht Meinung! Das ist das eigentliche Problem.

    2. Wenn Nazis im Bundestag ein- und ausgehen, bis zu dem Punkt, dass ihnen wegen ihrer Gesinnung der Hausausweis entzogen wird, sind das berichtenswerte Fakten.

      Ob die sich selbst nicht als Nazi bezeichnen, weil sie keine Knobelbecher und SA-Uniform tragen, oder ob andere das aufgrund ihrer Worte, Handlungen und Verbindungen für sie übernehmen müssen, spielt dabei keine Rolle.

      (Wenn sie nicht wissen, welche Worte und Handlungen Faschisten kennzeichnen, lesen sie besser mal wieder Fachliteratur statt Echokammer.)

      Was sie sich unter Objektivität vorstellen wäre am obigen Beispiel dagegen sowas wie: Ein Mensch im Bundestag hat Ansichten, die andere Menschen ablehnen. Das hat nicht nur keine “Würze”, da fehlt sämtlicher Kontext. Ohne den existiert nicht mal mehr eine sinnvolle Nachricht. Da ist es nur folgerichtig, dass sie, wie sie weiter oben schreiben, die Ersetzung der gesamten Presse durch AfD-Propaganda für erstrebenswert halten: alle schrieben – unter Zwang – nur noch positive “Wahrheiten” über ihren Nazi-Laden oder schrieben eben gar nicht mehr. Ein schöneres Beispiel für eine waschechte Nazi-Haltung kann man sich ja kaum ausdenken .

      Lustig ist ja insbesondere der Versuch, das so lauthals von Rechts eingeforderte “in der Praxis erreichte Maximum” an “Objektivität” in Presseorganen und Kommentaren Rechtsextremer finden zu wollen. Der ständige Hinweis auf “die anderen”, die auch nicht besser seien, beinhaltet leider implizit immer auch eine Bewertung von sich selbst.

      Dass @meedia ihrem endlosen Propagandageschreibsel unter x Pseudonymen noch immer freies Spiel lässt, naja.

      1. “Nazis”
        “Gesinnung”
        “Nazi”
        “Knobelbecher”
        “SA-Uniform”
        “Faschisten”
        “AfD-Propaganda”
        “Nazi-Laden”
        “Nazi-Haltung”
        “Propagandageschreibsel”

        ….untergebracht auf 24 Zeilen.
        Kann man so jemanden als Gesprächspartner noch ernst nehmen?

      2. Wer aus einem Kommentar nur das herauszulesen imstande ist, was ihm/ihr gefällt bzw. missfällt, werte(r) Ben, kann man als „Gesprächspartner“ mindestens ebenso wenig ernst nehmen. Wobei sich uns angesichts Ihrer gesammelten Kommentare hier zusätzlich der Eindruck aufdrängt, dass es bei Ihnen um das Bild eines Menschen handelt, der sowieso nicht an Gesprächspartnern interessiert ist. Es sei denn, dass diese aus der eigenen sumpfigen Ecke kommen, und in die Sie versuchen, andere Menschen hineinzulocken.

        Argumente Ihrerseits finden wir hier jedoch nicht!

      3. “Nazi” war viermal genannt und “Propaganda” doppelt, daher müssen wir die Mehrfachnennungen leider abziehen.

        Trotzdem noch 6 Gutmenschenpunkte verdient, gar nicht schlecht für 24 Zeilen.

  12. Wieder der übliche link-reaktionäre Unsinn:
    “Die Realität hat sich unseren politischen Überzeugungen unterzuordnen.
    Fakten, die dem widersprechen sind irrelevant und werden nicht veröffentlicht!”

    Aufgabe der Medien ist es, die deutsche Restbevölkerung zu islamophilen links-gläubigen Gutmenschen umzuerziehen… wer sich widersetzt ist dumm, böse, der Feind und muss mit allen Mitteln bekämpft, ggf. vernichtet werden!

    Totaler Krieg, kürzester Krieg!

    Kennen wir die Melodie? Ja, genau wie damals!

    “Bernd” weiß das… er ist nur zu feige etwas dagegen zu unternehmen… die blaue Pille ist ja viel einfacher zu Schlucken!

  13. Der Artikel krankt gleich an mehreren Stellen.

    Auch wenn der Begriff „Flüchtlingsflut“ derzeit tatsächlich selten vorkommen mag, sind Synonyme wie „Flüchtlingswelle“ und das nicht auszurottende „Flüchtlingskrise“ präsenter, als es zu wünschen wäre. Sich im Beitrag nur auf das Wort „Flüchtlingsflut“ zu konzentrieren, um Kritik an Restlé zu üben, ist doch etwas zu klein gedacht.

    Beim „Schulterschluss von AfD-Kadern mit rechtsextremistischen Vereinigungen“ handelt es sich leider nicht um „Einzelfälle“, die laut Autor Winterbauer von Restlé eigentlich doch zu unterschlagen sind, sondern um den Regelfall. Entsprechende Berichte gibt es genug, doch der Autor scheint sich jedoch nicht die Mühe gemacht zu haben, diese zu recherchieren. Auch nicht die Tatsache übrigens, wie viele zum Teil hohe AfD-Politker in juristische Verfahren involviert sind!

    So ist der Artikel eindeutig als „Kommentar“ zu kennzeichnen, denn „der Vorsatz […], die Meinung des Publikums in eine bestimmte Richtung zu lenken, da man selbst ja weiß (oder zu wissen glaubt), was wahr, schön und gut ist“, die Autor Winterbauer bei Restlé kritisiert, triff hier eindeutig auf ihn selbst zu!

    1. Da muss man differenzieren. Die heldenhafte islamische FSA und die Weißhelme und ihre Familien, die von Schlächter Assad aus Syrien vertrieben wurden, sind echte Flüchtlinge. Unser Präsident Erdogan wird einige dieser Helden in den ehemaligen Kurdengebieten in Nordsyrien ansiedeln, nachdem die von PKK-Terroristen gesäubert worden sind. Den Rest nehmt ja ihr Almans, was sehr menschlich ist für ein sonst so rassistisches Land.

      Die unzivilisierten Maghrebbiner sind aber keine Flüchtlinge, sondern fast nur, wie es euer Lederhosen-Alman-Kleinpräsident gesagt hat: “Asyltouristen”. Ich kann immer noch nicht begreifen wieso die nicht sofort zurückgeschickt werden. Merkel und die anderen Grünen sind so dumm. Der Maghreb hat auch uns immer nur Probleme gemacht als es osmanische Provinzen waren. Das wird nochmal tausend Jahre dauern denen Kultur zu bringen!

      Von den Pakistanis und Afghanen und Schwarzafrikanern will ich gar nicht erst anfangen zu reden. Aussichtslos.

      1. Sie benutzen ja völlig unkrititisch das Wort “Flüchtlinge” für alle möglichen Migranten.

      2. Ich habe im Gegensatz zu Ihrer Lesart, RTE2018, das Wort Flüchtlinge überhaupt nicht benutzt, sondern mich inhaltlich auf den im Beitrag verwendeten Begriff „Flüchtlingsflut“ bezogen. Ihre Kritik sollte sich also auf den Autor des Beitrags und nicht auf mich beziehen.

        Tipp: erst lesen, dann verstehen; falls nicht verstanden, nochmals lesen; falls dann verstanden, gegebenenfalls kommentieren; falls immer noch nicht verstanden, Kommentar unterlassen!

      3. Ronald: “Ich habe gar nicht über ‘Flüchtlinge’ geschrieben sondern über ‘Flüchtlingsflut’! Das ist etwas ganz anderes!”

        Ihren schlauen Tipp sollten Sie erstmal selber befolgen.

      4. „Oft ist das Denken schwer, indes,
        das Schreiben geht auch ohne es.“ (Wilhelm Busch)

        Handeln Sie danach, werte(r) RTE2018? Sie haben nämlich falsch zitiert! Ronald schrieb: „Ich habe im Gegensatz zu Ihrer Lesart, RTE2018, das Wort Flüchtlinge überhaupt nicht benutzt, sondern mich inhaltlich auf den im Beitrag verwendeten Begriff ‚Flüchtlingsflut‘ bezogen.“

        Sie zitieren ihn mit: „Ich habe gar nicht über ‘Flüchtlinge’ geschrieben sondern über ‘Flüchtlingsflut’! Das ist etwas ganz anderes!“

        Merken Sie was? Falls nicht, empfehlen wir hier dringend erneut die Lektüre (und das Verständnis!) von Ronalds Tipp: „erst lesen, dann verstehen; falls nicht verstanden, nochmals lesen; falls dann verstanden, gegebenenfalls kommentieren; falls immer noch nicht verstanden, Kommentar unterlassen!“

      5. Na, BMF, und woraus besteht wohl eine “Flüchtlingsflut”? Ronald ist offensichtlich nicht der einzige Alman mit Lese- und Denkschwierigkeiten hier?

      6. RTL1954 (oder sollte man besser sagen: Klausi):

        „Oft ist das Denken schwer, indes,
        das Schreiben geht auch ohne es.“ (Wilhelm Busch)

    2. Rührend, wie der Roland hier seine Agenda durchzuziehen trachtet. Ob er tatsächlich nicht weiß, daß die AfD nicht wegen, und auch nicht trotz ihres Programms oder ihrer vermuteten Ränder gewählt wird. Dergleichen spielt womöglich überhaupt keine Rolle.

      Seehofer ahnt dies bereits.

      Flüchtlinge? es handelt sich um Angelockte, die als gräßlich mißbrauchte Statisten jenen zu Diensten sind, die sich lediglich gut fühlen wollen.

      Dafür werden nun ganze Landstriche in Afrika um ihr Jungvolk gebracht. Wer glaubt allen Ernstes, daß diese Entwurzelten dann hier jemals werden Fuß fassen können, sich gar wohl fühlen werden in einem Land, in dem zur Erbauung der kranken wohltätigen Inländer gehört, die eigenen Mitbürger zu diffamieren. Da wird das große Werte-Vakuum sichtbar, an dem bisher schon jede Integration ganz einfach scheitern mußte.

      Es bleibt den rührenden Rolands nur die Schadensbegrenzung zugunsten ihres totalitären Ansatzes, in dem allerdings die Angelockten nicht zu den Gewinnern zählen werden.

      Die Rolands werden selbst dann verlieren, wenn sie gewinnen würden, um dann von den durch sie Verführten zur Rechenschaft gezogen werden, falls der Honig einmal nicht mehr fließt.

      Aber das alles weiß ein Roland eigentlich. Dafür hat er dann den Plan B.

      1. Frage an F.erkelat ebenso wie an RTE2018: Was hat das, bitteschön, konkret mit meiner Kritik am Beitrag und an dessen Autor zu tun?

        Tipp, auch wie an RTE2018: erst lesen, dann verstehen; falls nicht verstanden, nochmals lesen; falls dann verstanden, gegebenenfalls kommentieren; falls immer noch nicht verstanden, Kommentar unterlassen! Und übrigens: Auch wenn F.erkelat mir das Gegenteil unterstellt (Wie kommt er/sie überhaupt dazu?), weiß ich sehr wohl, „daß die AfD nicht wegen, und auch nicht trotz ihres Programms oder ihrer vermuteten Ränder gewählt wird. Dergleichen spielt womöglich überhaupt keine Rolle.“

        Aber, wie gesagt, was hat das und der Rest Ihres F.erkelats mit meiner Kritik zu tun?

      2. Ja, die Rolands dieser Welt sind die wahren Abgehängten.

        Linksindoktriniert, aber intellektuell nie in der Lage, den Gedanken ihrer Eltern zu folgen, drängen sie in die Geisteswissenschaften, wo man, so wie sie glauben, auch ohne Schwitzen und Büffeln zu Ruhm, Ehre und Knete kommt. Nur durch Labern.
        Dann bekommen Sie irgendein Diplom mit Sozio-irgendwas oder Irgendwasmitmedien und glauben dann, die Welt hätte auf sie gewartet.
        Weil sie aber so viele sind, die da talentfrei Jobs machen möchten, die die Rotgrünen in erforderlicher Zahl gar nicht aus dem Boden stampfen können, fallen sie irgendwann hinten runter. Die Taschen voller Bullshit-Bildungsabschlüsse, aber sogar unfähig, ihren Lebensunterhalt mit Erdbeerpflücken selbst verdienen zu können.
        Danach gibts dann nur noch Endlager Hartz4, welches demütigenderweise von denen erwirtschaftet wird, denen man sich haushoch überlegen fühlte.

        Und um nicht im eigenen Elend zu ertrinken, fangen sie dann an, nach vermeintlich noch Abgehängteren zu suchen, als sie selbst es sind.
        Und da geht ihr Blick reflexartig und zwangsläufigerweise nach rechts, denn links von ihnen ist nur noch die blanke Wand.

        Und so versucht sich das akademische Prekariat dadurch zu überhöhen, in dem es harmlose Bürger, die nur für ihre Rechte kämpfen, zu Nazis erklärt. Ganze Bevölkerungsschichten werden mit Generalverdacht überzogen, damit die armselige eigene Existenz nur ein wenig besser erscheint.

        Es hilft aber nichts. Sie bleiben unten und allein, während Volk, Pegida, AfD und wie alle ihre Haßobjekte sonst so heißen, solidarisch sind und ein Ziel haben.
        Ein Ziel, in dem Rolands kein Zuhause haben.

        Deutschland ist voll von solchen menschlichen Ruinen, was sich auch an der enormen Suizidrate in diesem Milieu zeigt.

        Ich antworte auf Störfeuer aus der Ecke nicht mehr.
        Es sind Leute, die eigentlich nur um ihr Überleben kämpfen und dabei auch vor dem Tourette-Syndrom nicht halt machen.

      3. Eine bemerkenswerte Art, werte(r) Ben, auf die sachliche und fundierte Kritik am Beitrag oben auf der Seite und auf dessen Autor von Ronald einzugehen! Dürfen wir Sie erst einmal fragen, ob Sie diese überhaupt gelesen (und verstanden!) haben? Den Anschein hat es nämlich nicht!

        Da Sie hier wieder einmal mit pseudo-soziologisch-psychologischen Mitteln versuchen, hier jemanden zu diffamieren, dürfen wir dies doch sicher auch einmal wagen?

        Rechtsindoktriniert, dazu intellektuell nie in der Lage, über seinen Gartenzwerghorizont hinaus zu denken, drängen Sie in die Kommentarspalten, wo man, so wie Sie glauben, auch ohne Nachdenken zu Ruhm und Ehre unter seinesgleichen kommt. Nur durch Labern.

        Sie bekommen nie etwas auf die Reihe gebracht und glauben dennoch, die Welt hätte auf sie gewartet. Die Taschen frei von Bildungsabschlüssen jeder Art, sogar unfähig, Ihren Lebensunterhalt mit Erdbeerpflücken selbst verdienen zu können, sind Sie neidisch auf alle, die höher stehen als Sie. Für Sie „gibts dann nur noch Endlager Hartz4, welches demütigenderweise von denen erwirtschaftet wird, denen man sich haushoch überlegen fühlte“ und die man in den Kommentaren dann diffamiert.

        Um nicht im eigenen Elend zu ertrinken, fangen Sie dann an, nach den vermeintlich Schuldigen für Ihre Misere zu suchen. Und da geht ihr Blick reflexartig und zwangsläufigerweise nach links, denn rechts von Ihnen ist nur noch der Abgrund, da die Erde in Ihren Augen ja eine Scheibe ist.

        Und so versucht sich das moralische, ethische und zivilisatorische Prekariat dadurch zu überhöhen, indem es harmlose Bürger, die hier nur kommentieren und Ihnen zu widersprechen wagen, zu diffamieren. Dass man Sie als Nazi erklärt, weil all Ihre Verhaltensweisen auf einen Menschen mit starken Autoritätsproblemen schliessen lassen, mag Ihnen nicht schmecken, aber das Wort Nazi lässt sich nun einmal nicht durch „rosa Punkte“ oder ein anderes Wort ersetzen.

        Ganze Bevölkerungsschichten werden von Ihnen mit dem Generalverdacht überzogen, „links-grün-versifft“ oder gar „linksextrem“ zu sein oder der „Antifa“ anzugehören, damit die armselige eigene Existenz nur ein wenig besser erscheint. Und man sich nicht mit berechtigter Kritik auseinandersetzen muss!

        Es hilft aber nichts. Sie bleiben unten und allein, während „das Volk“, als dessen Teil Sie sich ja so gern bezeichnen, nur einen kleinen Teil das wahren Volks ausmacht. Da helfen dann auch Pegida, AfD und alle Ihre Hasskommentar-Kollegen nichts. (Ost)deutschland ist voll von solchen menschlichen Ruinen, was sich auch an der enormen Abwanderungs- und Suizidrate in diesem Milieu zeigt.

        Eigentlich wollten wir auf solche Störfeuer aus Ihrer Ecke nicht mehr antworten, weil jede Substanz fehlt, auf die einzugehen sich intellektuell lohnen würde. Es sind Kommentare von Leuten, die schon längst abgehängt wurden, Angst vor allem und jedem haben und eigentlich nur um ihr Überleben kämpfen. Dabei haben sie psychische Krankheiten entwickelt, unter denen Geltungssucht und das Tourette-Syndrom noch die harmloseren darstellen, die sich aber bis hin zu akuter Megalomanie und völligem Realitätsverlust ausdehnen können.

        Leute wie die Bens wissen, dass sie kein Zuhause mehr in dieser Welt haben. Darum muss das Leben wenigstens am Ende noch einen Sinn bekommen, und wenn es nur der ist, Hass zwischen Menschen zu säen.

  14. „“rassistische Kampagnen der AfD” Hat es nie gegeben, wird es nie geben !“

    Mein Gott, Klaus, das ist ja fast so goldig wie Ben weiter oben mit den überdurchschnittlichen Bildungswerten bei AfD-Sympathisanten!

      1. E Ekat: Über meinen Namen macht sich unser superschlauer Alman-Ronald der Heilige gar nicht lustig. Hab ich irgendwas falschgemacht?

      2. Kommt noch, RTL1933, kommt noch! Aber erst werde ich herausfinden, wessen Sockenpuppe du bist. Die vom Klausi vielleicht? Und hat der Eklat neuerdings das l vergessen?

    1. Wenn auch längst nicht alles hier Kommentierte in seinem Sinn ist, hat er aber doch Rückkopplung darüber, daß sein Beitrag wahrgenommen und darüber diskutiert wird.

      Ist doch mehr wert, als wenn man so ins Blaue postet und nichts mehr hört.

  15. Es wäre schön, wenn Journalisten über Fakten berichten und die Leser das dann sofort “richtig” einordnen können. So einfach ist es leider nicht. Für einen AfD-Anhänger haben viele Nachrichten einen ganz anderen Stellenwert, als für einen Linken-Wähler. Beide können die Nachricht vielleicht gar nicht einordnen. Beide ziehen vielleicht ganz andere Schlüsse daraus, als ein Journalist vermitteln wollte. Viele machen es sich auch sehr einfach und ordnen eine Nachricht einfach in ihre aktuelle Weltsicht – ohne sie zu überprüfen. Populisten nutzen das für sich. Und darin liegt die Gefahr. Viele Journalisten und leider auch die meisten Politiker übersehen das geflissentlich und hoffen auf bessere Zeiten – bis es zu spät ist.

  16. “Viele machen es sich auch sehr einfach und ordnen eine Nachricht einfach in ihre aktuelle Weltsicht – ohne sie zu überprüfen. Populisten nutzen das für sich. Und darin liegt die Gefahr. Viele Journalisten und leider auch die meisten Politiker übersehen das geflissentlich und hoffen auf bessere Zeiten – bis es zu spät ist.”

    Wer findet den Fehler?

    Kleine Hilfe:
    Es wurde etwas vertauscht…

  17. Danke für den recht ausgewogenen Beitrag von Herrn Winterbauer.
    Ich finde, man muss aber noch deutlicher werden. Was Restle treibt, hat nicht mehr viel mit Journalismus zu tun, sondern ist stets sehr einseitige, politische Agitation. Das was gerne “Haltung zeigen” genannt wird, ist nichts anderes als dauernd die eigene Gesinnung und Meinung heraushängen zu lassen. Damit wird der geneigte Zuschauer der ÖRR, der eigentlich interessiert an Fakten und Hintergrundinformationen eingeschaltet hat, permanent belästigt und an der eigenen Meinungsbildung behindert und gestört.
    Die “Werte”, die Restle beschwört, sind keineswegs die Werte der bürgerlichen Mehrheitsgesellschaft, darüber sollte man sich nicht täuschen lassen.
    Da in den Sendungen regelmäßig Teile der Fakten unterschlagen, andere Teile aufgebauscht, andere Teile sinnverdreht werden, handelt es sich bei diesem sog. Journalismus um einseitige Manipulation der Zuschauer zu politischen Zwecken.
    Restle missbraucht dazu seine Stellung als Moderator – ähnlich wie manche eigentlich zur Neutralität verpflichteten SPD-Politiker ihre Ministerämter missbrauchen -, um wie eh und je den verhassten politischen Gegner zu bekämpfen: und das ist heute wie gestern das bürgerliche, konservative, sowie nationalkonservative Lager.
    Sehr ärgerlich ist, dass dieser unerträgliche Missstand in den ÖRR noch unter Androhung von Repressionen von uns zwangsfinanziert wird, und Leute wie Restle so von den Menschen die er diffamiert, verunmöglicht und ausgrenzt auch noch zwangsweise reichlich subventioniert wird – allerdings geht der Krug nur solange zum Brunnen, bis er bricht.

    1. Dieser Kommentar zeigt, dass die die “Neutralität” einfordern, einfach keine andere Meinung ertragen können.

      1. … und dazu noch selbst diejenigen sind, die am lautesten „Meinungsfreiheit!” rufen, wenn sie auch nur einen Hauch von Kritik zu verspüren meinen, eine Meinungsfreiheit jedoch, die sie anderen mitnichten zuerkennen.

      2. Ach, Klaus hat eine Journalistenschule besucht? Oder woher nimmt er/sie die Definition, was Journalismus ist?

        Lassen Sie mich raten: Journalismus ist das, was Sie davon zu wissen meinen. Und das scheint nichts, aber auch gar nichts zu sein!

        Wieder einmal ein schwaches Bild vom Klaus!

      3. Ronald hat einen Propaganda-Lehrgang besucht und kennt die Definition von Propaganda daher ganz genau 😉

      4. Fällt Ihnen wirklich nichts besseres als Entgegnung ein als immer wieder zu behaupten dass ich nur ein Zweitaccount von einem anderen Nutzer bin, den Sie nicht leiden können?

    2. Sehe ich auch so, Herr Schmidt.

      Allerdings sind nur noch Gewohnheitstiere und intellektuell Abgehängte Kunden der ÖR.

      So sehr das abgepresste Geld schmerzt; großer Schaden wird nicht mehr angerichtet.
      Die, die jetzt noch den polemischen Attacken der Rundfunkanstalten nachlaufen, werden sich auf dem Absatz herumdrehen, wenn sich auch der Wind dreht.

      Wichtig sind nur die Wechselwähler, die sich durch Argumente statt Propaganda überzeugen lassen.
      Und die sind nun fast alle bei der AfD.
      Und durch den Einzug dieser Partei in den Bundestag und deren brillante Arbeit und Reden werden es immer mehr, die nicht nur mit dieser Partei liebäugeln, sondern sie jetzt auch wählen, da mittlerweile alle Ankündigungen und Warnungen in der Realität mit Schrecken übertroffen wurden.

      Und das alles nicht wegen, sondern trotz Journalisten “mit Haltung”.

      1. Ja, klar Ben, es „sind nur noch Gewohnheitstiere und intellektuell Abgehängte Kunden der ÖR”. Damit meinen Sie sicherlich auch sich selbst, denn wie kommt es sonst, dass ausgerechnet Sie beim „Tatort“-Artikel hier auf meedia.de ganz oben als erste(r) kommentieren? Außerdem sind weitere Kommentare von Ihnen hier unter dem Artikel über die ZDF-Panne., über „Extra 3“ und unter vielen, vielen weiteren zu lesen, die sich mit den „ÖR“ befassen! „Gewohnheitstiere und intellektuell Abgehängte“? Seltsam, nicht?

        „Und durch den Einzug dieser Partei in den Bundestag und deren brillante Arbeit und Reden werden es immer mehr, die nicht nur mit dieser Partei liebäugeln, sondern sie jetzt auch wählen, da mittlerweile alle Ankündigungen und Warnungen in der Realität mit Schrecken übertroffen wurden.“ Ich weiß zwar nicht, von welcher „Realität“ Sie sprechen (heutzutage scheint es ja mehr denn ja davon zu geben), aber so ganz scheint das auch nicht hinzuhauen, wenn man aktuelle Prognosen betrachtet. Und was die Wechselwähler betrifft, bieten Leute wie Sie hier allerbestes Anschauungsmaterial dafür, in welche Richtung diese Gesellschaft mit Leuten wie Ihnen nehmen wird, wenn sie an der Macht wären: Einschüchterung und Diffamierung Andersdenkender, Hass und Hetze gegen fast alles und jeden und Schlimmeres. Weiter so, so vergrault man diese für immer!

        Die „brillante Arbeit und Reden“ der AfD hingegen sorgen oft eher für unfreiwillige Komik. Davon abgesehen, dass sie meist völlig am Thema vorbeigehen, was wiederum auch nicht einer gewissen Komik entbehrt. Wer will schon tagtäglich Reden über Flüchtlinge aus dieser Ecke hören, wenn als Themen ganz andere Dinge auf dem Tisch liegen!

        Es wird also noch eine ganze, ganze Weile dauern, bis „sich auch der Wind dreht“!

  18. Lieber Autor,
    “Was viele interessiert” ist in den angesprochenen “Zeiten von Social Media” eben nicht einfach gleichzusetzen mit “Worüber viele reden” – jedenfalls nicht, wenn mit “reden” das Posten in Social Media gemeint ist. Das ist ja gerade die Crux: Dass einige wenige, die besonders aktiv in Facebook, Twitter & Co. aktiv sind, die “öffentliche Debatte” mit koordinierten Kampagnen, Fake-Accounts und Robot verzerren und hier eine Agenda setzen, die mit der Lebenswirklichkeit vieler Bürger nichts mehr gemein hat.
    Es gibt natürlich kein Maß, was die Öffentlichkeit “wirklich” bewegt. Journalisten sind jedenfalls gefordert, sich auch außerhalb der sozialen Medien zu vergewissern, welche Themen relevant sind.
    “Haltung” wird im Zusammenhang mit “neutraler Berichterstattung” manchmal auch missbraucht als Ausrede für mangelnde Recherche bzw. fehlende Faktenchecks. Aber wie hat es ein Dozent der Sheffield University so schön formuliert: “If someone says it’s raining, and another person says it’s dry, it’s not your job to quote them both. Your job is to look out the fucking window and find out which is true.” – https://twitter.com/klujypop/status/1020558341699878912?lang=de

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