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Donald Trump twittert gegen NBA-Superstar LeBron James – doch sogar Ehefrau Melania geht auf Distanz zum US-Präsidenten

Exzessiver Twitter-Nutzer: US-Präsident Donald Trump
Exzessiver Twitter-Nutzer: US-Präsident Donald Trump

Wieder Wochenende, wieder Zeit, sich mit Dingen abseits des Arbeitsalltags zu beschäftigen. Bei US-Präsident Trump ist die thematische Verschiebung oft genug auf Twitter zu beobachten – so auch am Samstag. Trump teilte gestern gegen den erfolgreichsten US-Basketballer der letzten Jahre aus - LeBron James. Und nicht nur ihn. Auch CNN-Moderator Don Lemon watschte Trump ab. Die Attacke kam nicht nur in den sozialen Medien schlecht an, sondern offenbar auch bei Ehefrau Melania. Die verteidigte James, weil er zuvor eine Schule für benachteiligte Kinder eröffnet hat.

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Die Fehde zwischen Donald Trump und LeBron James hat eine Vorgeschichte. Im vergangenen September bezeichnete NBA-Megastar LeBron James den US- Präsidenten auf Twitter einen “Penner” –  und sammelte dafür schnell mehr als eine Million Likes ein.

Der US-Präsident hat sich zuvor einen Schlagabtausch mit James’ NBA-Kollegen Stephen Curry geliefert, der  erklärt hatte, er wolle einer Einladung ins Weiße Haus zur Ehrung der Meisterschaft der Golden State Warriors erst gar nicht folgen.

Die abschätzige Äußerung hat Trump offenkundig nicht vergessen – vor allem nicht, nachdem LeBron James, der im Wahlkampf 2016 offen Hillary Clinton unterstützte, am Freitag Trump in einem Interview mit Don Lemon bei CNN erneut kritisierte. 

“Er benutzt den Sport, um zu spalten”, erklärte der 33- jährige Basektball-Superstar, der in der kommenden Saison für die LA Lakers aufläuft und gerade mit der Errichtung einer Schule für benachteiligte Kinder in Akron, Ohio, für jede Menge positive Schlagzeilen gesorgt hatte.

Bei Donald Trump jedoch kam in erster Linie die Kritik an. Also lästerte der US-Präsident in einer seiner berühmten Twitter-Attacken am Samstagmorgen: “Lebron wurde gerade vom dümmsten Mann des Fernsehens, Don Lemon, interviewt. Er hat LeBron smart aussehen lassen, was nicht leicht ist”, twitterte Trump.

Zum Ende fügte der 72-Jährige noch hinzu: “Ich mag Mike!” – und machte damit deutlich, dass err die Chicago Bulls-Legende Michael Jordan für den größeren Basketballer hält als LeBron James, der bislang drei NBA-Titel gewann und viermal zum wertvollsten Spieler der Saison gewählt wurde.

In den sozialen Medien kam Trump mit seinem Tweet  erwartungsgemäß nicht gut weg. Don Lemon konterte: “Wer ist der wirkliche Dummkopf? Jemand, der Kinder in Klassenräume schickt oder in Käfige?”

Auch der republikanische Präsidentschaftsbewerber John Kasich kritisierte Trump.

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Zahlreiche Nutzer, darunter Barack Obamas früherer Cheffotograf des Weißen Hauses, Pete Souza, warfen dem US-Präsidenten unterdessen (versteckten) Rassismus vor, weil er zwei farbige Amerikaner in einem Tweet beleidigte.

Und mehr noch: Sogar Donald Trumps Ehefrau Melania machte deutlich, dass sie mit dem präsidialen Tweet so offenbar nicht einverstanden war: Die First Lady lobte James’ soziales Engagement und ließ über ihre Publizistin verbreiten, sie könne sich vorstellen, James’ gerade eröffnete Schule zu besuchen.

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