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“Hilfe! Wo ist unsere Kanzlerin?” Angela Merkel macht Urlaub und die Medien drehen durch

Angela Merkel und ihr Gatte Joachim Sauer 2015 im Urlaub in Italien
Angela Merkel und ihr Gatte Joachim Sauer 2015 im Urlaub in Italien

Wenn Deutsche mit ihren Traditionen brechen, scheint die Bundesrepublik kurz aus den Fugen zu geraten - insbesondere dann, wenn es die Kanzlerin ist. Mehr als zehn Jahre lang war es Tradition, dass Angela Merkel mit Ehemann Joachim Sauer gemeinsam zum Sommer-Urlaub nach Südtirol fährt. Fotos aus dem Sessellift inklusive. Dieses Jahr ist das anders. In den Medien kursieren bereits dunkelste Verschwörungstheorien.

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Deutschland sucht die Kanzlerin, oder besser: Einige Medien tun es. Zuletzt wurde Angela Merkel ganz offiziell in Begleitung ihres Ehemanns bei den Bayreuther Festspielen gesehen. Das war vor knapp einer Woche. Seitdem gab es von der Kanzlerin kein Lebenszeichen mehr. Bei ihrer Sommerpressekonferenz Ende Juli hatte Merkel noch verraten: “Ich will nicht verhehlen, dass ich mich freue, wenn ich jetzt ein paar Tage Urlaub habe und etwas länger schlafen kann”.

In den traditionellen Wanderurlaub nach Südtirol (wir erinnern uns an die zahllosen Fotos der Reporter vor Ort) ist Merkel jedenfalls nicht gefahren. Ihr Ehemann Sauer reiste mit einem seiner Söhne aus erster Ehe bereits ohne die Kanzlerin in das angestammte Hotel – im “gewohnten Wanderdress mit weißer Mütze und Kniebundhose”, wie die Bild-Zeitung aufmerksam bemerkte.

Und Merkel? “Hilfe! Wo ist unsere Kanzlerin?”, fragt der Kölner Express. Die Bild stellt erstaunt fest: “Sie ist nicht weg. Sie ist nur woanders als sonst. Und will auch nicht gefunden werden”. Über den Grund ihres “Versteckspiels” spekuliert das Blatt: “Ehekrise? Klinik-Aufenthalt? Geheim-Mission?”. Der Spiegel schreibt, die Kanzlerin wolle vielleicht “allen Merkel-muss-weg-Rufern mal demonstrieren, wie es in der Republik aussähe, wenn es nicht mehr MMW hieße, sondern: MIW.” Bei der Augsburger Allgemeine setzt man eher auf Naheliegenderes: “Vielleicht werkelt die Kanzlerin ja gerade in ihrer Datsche in der Uckermark und kocht Kartoffelsuppe auf Vorrat.”

Zur Sicherheit hat die Bild-Zeitung bei einem Verfassungsrechtler nachgefragt, ob die Kanzlerin überhaupt einfach so “abtauchen” darf. Schließlich wollen auch Merkels Öffentlichkeitsarbeiter nichts zur Aufklärung des Falles beitragen. Die Antwort: Ja, sie darf.

Der Münchner Merkur scheint der Lösung des Rätsels am nähesten zu sein: Denn noch am Dienstag wurde die Kanzlerin in München gesichtet – sie besuchte eine Vorstellung des Parsifal in der Staatsoper.

Vielleicht fährt sie von dort aus doch noch nach Südtirol in den Urlaub? Medien-Deutschland könnte aufatmen …

(rt)

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Alle Kommentare

    1. Noch mehr Verstrahlung?

      Vermutlich aber inspiziert sie ihren nächsten Wohnort in Paraguay.
      Es gehen ja vielfältige Gerüchte, daß da von deutschen Behörden vor etwa zwei Jahren aus ein “Grundstück” gekauft wurde.

      Auch hier vermisse ich die deutschen Journalisten “ohne Haltung”, aber mit Hartnäckigkeit.

      1. @RTE2018: Sind Sie sich sicher, dass Sie eine haben? Dafür hat Ben bestimmt eine tolle Verschwörungstheorie für den fluchtartigen Abgang der Kanzlerin parat, maßgeschneidert für besorgte Bürger, die schon immer wussten, dass es so kommen wird. Wir dürfen gespannt sein.

      2. @Šuhaj: Stimmt, wo ist eigentlich Klaus? Und E Ekat? Sind die beiden der Hitze zum Opfer gefallen oder gar gemeinsam mit der Kanzlerin untergetaucht? Gibt es Hinweise, die auf einen Putsch hindeuten oder müssen wir uns einfach damit abfinden, dass den beiden Meedia als Forum zu bunt und vielfältig ist? Fragen über Fragen.

      3. Klaus und E Eklat versuchen gerade, eine Beziehung zwischen Hitze und Zuwanderung herzustellen, so nach dem Motto: „Die Flüchtlinge lassen jetzt auch noch ihr Wetter nachziehen …“

  1. “Unsere” Kanzlerin?
    Verflucht nochmal, das sicher nicht!
    Hoffentlich bleibt sie für immer weg.

    1. Ja, das ist so eine Sache mit dem besitzergreifenden “unsere”. Ich hab die Dame ja auch nicht gewählt, nicht mal indirekt. Aber die Nationalmannschaft ist ja auch “unsere”, ohne dass ich an der Auswahl des Kaders beteiligt gewesen wäre. Schade eigentlich, sonst wäre es in Russland natürlich besser gelaufen 😉

  2. Die Tante hat ein kleines Plätzchen gefunden mit offenbar genetisch völlig verkümmerten aber völkischen Ureinwohnern, ohne Sexuelle Angriffe, Messerstechereien, Schlägereien der von ihr herbeigerufenen Fachkräften und Kulturbereicherern.
    Kein Wunder, das sie das nicht verraten will.
    Immerhin ein letztes Fleckchen in dem sie gerne leben will.

    1. Scheint bei Ihnen ums Eck ja ein echter Brennpunkt zu sein: permanente Messerstechereien, sexuelle Angriffe und Schlägereien nicht mehr nur im Bierzelt und von echten Fachkräften sowie Kultur eh weit und breit keine Spur. Bleibt eigentlich nur eins: Auswandern in ein sicheres Drittland. Wünsche viel Erfolg mit dem Asylantrag!

      1. Ja also, ick als alta Berlina sehe da ja mal überhaupt keen Problem, wa! Allet nur Fantasie von denen da aus de rechte Ecke. Dat sinn allet nur so Heulsusen, die von nücht ne Ahnung haben, wa!

      2. @Lothar Stefan Bach: Keine Frage, in Berlin gibt es Kriminalität aller Arten …. aber nicht erst seit gestern. Das durfte ich auch während meiner Zeit dort von Anfang bis Mitte der 90er-Jahre kennenlernen. Der Kanzlerin brauchen wir dieses Großstadt-Phänomen nun nicht gerade in die Schuhe schieben. Eher schon Probleme wie wachsende soziale Spannungen, Unterversorgung bei Pflegepersonal und Kinderbetreuung, Wucher auf dem Wohnungsmarkt, Verarschung durch die Autokonzerne …

  3. Drauf geschissen wo die ist.
    Interessiert keine Sau…
    Man sollte die Medien verbieten und das Internet abschalten.
    Dann ist es wieder wie früher..
    oh wie schön..

  4. Damals bei BILD unter Redaktionsdirektor Günter Prinz wäre das “Verschwinden des Kanzlers” noch ein Kündigungsgrund gewesen, lieber Julian Reichelt

    1. der wird es schon wissen (hoffe ich zumindest für ihn). Aber er darf es wohl nicht schreiben…

  5. Was soll an der Frage nach dem Urlaubsort der Kanzlerin denn Ungewöhnlich sein? Und es ist sicher keine Frage, bei der sie den Schutz der ihr wohlgesonnenen Journalisten braucht. Aber das ist schon lange reflexhaft…

  6. Ätzende Kommentare im Forum (ebenso in den Medien).
    Übrigens ich mag die Frau auch nicht, aber wie es im Leben so ist – es ist wohl eine Familiensache.
    Da bietet es sich mal an für alle den Ball flach zu halten.
    Forum bitte schließen.

    1. Jawoll. Insubordination gegenüber der Größten Führerin aller Zeiten.
      Da muss demokratisch die Zensur her.

      1. Werter Herr Suhaj, Sie betreiben hier unter mindestens zwei Namen unentwegt das, was Sie gerne anderen vorwerfen: ohne Argumente zu polemisieren.

        Zügeln Sie sich, bitte. Bleiben Sie sachlich, höflich, cool. Fixieren Sie sich nicht auf Leute, die Sie im wirklichen Leben (zum Glück?) nie kennenlernen werden. Ohnehin werden Sie niemanden bekehren. Weil jeder sein fertiges Weltbild hat.

      2. Auch wenn es Ihnen suspekt vorkommen mag, antworte ich nochmals für Šuhaj: Was soll, bitte schon, am Kommentar vom Muttersöhnchen („Jawoll. Insubordination gegenüber der Größten Führerin aller Zeiten. Da muss demokratisch die Zensur her.“) auch nur das geringste mit Argumenten zu tun haben, auf die man eingehen könnte? Bei so viel Dummheit hilft nur Polemik, Satire und Sarkasmus!

        Wenden Sie also Ihre Energien mal solchen Kommentatoren zu, aber wahrscheinlich sind Sie eher am Jammern, dass man Leuten wie Ihnen zu widersprechen wagt, und sei es „nur“ durch (völlig berechtigte!) Kommentare von Šuhaj!

      3. Stimmt Ronald. “GröFaz” als Name für Merkel geht gar nicht. Größter Führer aller Zeiten ist ja wohl eindeutig unser Präsident Erdogan.

        Aber wenn Erdogan sie lässt und genug Geld von ihr bekommt, dann kann eure Merkel vielleicht “MeKaz” spielen: Menschlichste Kanzlerin aller Zeiten! 😀

      4. Okay, RTE2018, das ist der erste Kommentar von Ihnen, den ich hier lese, der ein wenig Substanz hat!

        Gehe völlig d’accord damit, dass Erdoğan (nicht die landestypischen Sonderzeichen vorrätig?) Gelder erhält, die flüchtende Menschen zurückhalten sollen. Diese Gelder zahlen allerdings nicht Frau Merkel! Und ich stelle außerdem klar, dass ich gegen (Ihren?) Präsidenten Erdoğan bin, dem Sie offensichtlich anhängen. Das geht in Richtung Faschismus, was er im Lande anstellt. Und dagegen habe ich was!

      5. Okay, RTE2018, das ist der erste Kommentar von Ihnen, den ich hier lese, der ein wenig Substanz hat!

        Gehe völlig d’accord damit, dass Erdoğan (nicht die landestypischen Sonderzeichen vorrätig?) Gelder erhält, die flüchtende Menschen zurückhalten sollen. Diese Gelder zahlt allerdings nicht Frau Merkel! Und ich stelle außerdem klar, dass ich gegen (Ihren?) Präsidenten Erdoğan bin, dem Sie offensichtlich anhängen. Das geht in Richtung Faschismus, was er im Lande anstellt. Und dagegen habe ich was!

        Und bringen Sie jetzt bloß nicht das Özil-Foto mit ihm ins Spiel; das ist so etwas von ausgelutscht, dass ich es nicht mehr hören kann!

      6. Fängt Ihr Transkind an zu weinen wenn ich “Özil-Foto” schreibe? An dem Foto sehen Sie wie sich unser Präsident Erdogan um Menschen aus seinem Volk kümmert. Deshalb wird er geliebt und respektiert. Almans kennen das gar nicht mehr von ihrem Anführer und hassen es wenn sie sehen wie ein anderer es macht. So traurig!

        Merkel hasst ihr eigenes Volk und ihr eigenes Land, genau wie die Almans, die sie wählen. Sie hat keine Ehre und sie ist kein Führer. Zum Glück passt Erdogan auch auf uns hier auf.

        PS: Dass Merkel nicht ihr eigenes Geld verteilt, wissen wir übrigens. Wir nehmen es trotzdem gern. Zum Dank hier ein yumuşak ge (können Almans doch eh nicht richtig aussprechen) extra für Sie: ğ

  7. Immerhin kann die Möchtegern-Hofpresse das Verschwinden dieser regierungsunwilligen Person zu Symphatieberichterstattung nutzen. Der Wähler merkt gar nicht erst, wenn sie weg ist und nicht wiederkäme. So tief kann man als Regierungschef also sinken, dass die Abwesenheit im Unbekannten Symphatien hervorrufen soll.

    1. Schreiben Sie für die „Heute-Show“ oder für „Extra 3“? Das könnte dort fast so original bringen.

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