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Time well spent: So wollen Facebook und Instagram die “psychische Gesundheit” der Nutzer schützen

Mark Zuckerberg legt jetzt wert drauf, dass seine Nutzer die Zeit bei Facebook und Instagram sinnvoll nutzen
Mark Zuckerberg legt jetzt wert drauf, dass seine Nutzer die Zeit bei Facebook und Instagram sinnvoll nutzen

Facebook hat sich das neue Motto "time well spent" auf die Fahnen geschrieben und will gegenüber seinen Nutzern das Gefühl vermitteln, sich um ihre digitale Gesundheit zu kümmern. Dazu signalisiert Facebooks Tochter Instagram ihren Nutzern bereits seit einigen Wochen, wenn sie in ihrer Timeline auf alte Postings stoßen. Nun gehen beide einen Schritt weiter und machen die Nutzungsdauer transparent.

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Insgesamt führen Facebook wie auch Instagram drei Funktionen ein, die dem Nutzer anzeigen sollen, wie viel und wofür er seine Zeit in den Netzwerken nutzt. So gibt das “Aktivitäten Dashboard” an, wie viel Zeit insgesamt in Facebook und Instagram investiert wurde – allerdings nur auf dem jeweiligen Endgerät. Dafür errechnet Facebook die durchschnittliche Zeit der vergangenen Woche als auch die tägliche.

In zweiter Funktion senden die Netzwerke eine Erinnerung, wenn ein Nutzer mehr Zeit auf den Plattformen verbringt als geplant. Die Planung kann jeder Nutzer individuell vornehmen. Als dritte Möglichkeit lassen sich innerhalb der Apps Push-Benachrichtigungen von Facebook und Instagram für einen gewissen Zeitraum stummschalten, sodass Nutzer nicht gestört werden.

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Facebook wirbt damit, die Funktionen auf Basis der eigenen Forschung in Zusammenarbeit mit externen Experten und Organisationen für “psychische Gesundheit” erarbeitet zu haben.

Das Motto “time well spent” haben sich die Facebook-Unternehmen seit einiger Zeit als neues Qualitätssiegel auf die Fahnen geschrieben, nachdem das Unternehmen jahrelang daran gesetzt hat, die Nutzungsdauer zu maximieren. Im Fokus stehe nun, die User Experience zu steigern. Entsprechend hatte Facebook auch den Algorithmus des Newsfeed überarbeitet, was für Unternehmen und Medienmarken einen Einbruch ihrer Reichweite zum Effekt hatte. Auch verkündete Facebook, im Nutzerinteresse lokale Nachrichtenangeboten eine höhere Priorität einzuräumen.

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Alle Kommentare

  1. Kann man auch einstellen dass man weniger CNN-Propaganda im Newsfeed zu sehen bekommt? Das würde die psychische Gesundheit der Nutzer am effektivsten schützen…

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