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“Hatten zu keiner Zeit einen Sponsoring-Vertrag mit Özil”: Vodafone räumt mit falscher Berichterstattung über Werbe-Clip auf

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Vodafone hat über Twitter auf die Artikel über die abgesagte Ausstrahlung eines bereits abgedrehten Werbevideos mit Mesut Özil reagiert. Die Mobilfunker bestätigten die Story, widersprachen jedoch einer Vielzahl von Medienberichten, die dem Kicker zudem ein Sponsorenverhältnis mit dem britischen Telekommunikationsriesen andichteten.

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Ausgangspunkt war ein Stück der Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung über die Marke Özil (Paid), das unter anderem berichtete, dass sich Vodafone dazu entschlossen habe, einen bereits vor der WM produzierten Web-Clip mit dem Spielmacher des FC Arsenal nicht zu veröffentlichen. Begründung des Mobilfunkers: “Mit der Kam­pa­gne hät­ten wir in der mas­si­ven Dis­kus­si­on im Netz nicht mehr durch­drin­gen kön­nen.”

Der Werbefilm, in dem neben Özil selbst auch dessen Hund Balboa eine wichtige Hauptrolle spielte, sollte ausschließlich über die Social-Media-Kanäle des Kickers ausgespielt werden.

Zahlreiche deutsche Medien nahmen am Wochenende die Meldung auf, bezeichneten Vodafone in ihrer Berichterstattung jedoch teilweise als Sponsor des Fußballers. Ein Text des SID mit entrsprechender Überschrift landete unter anderem bei Welt-Online und T-Online . Eine Ente. Via Twitter räumten die  Mobilfunker mit dieser Fake News mittlerweile auf.

So veröffentlichte Vodafone am Sonntag gleich fünf Tweets in der Sache. Darin heißt es, dass Vodafone keinen Sponsoren-Vertrag mit Mesut Özil beende, da es nie einen Sponsoren-Vertrag mit ihm gegeben hätte. Es hätte sich lediglich um einen einzelnen Videoclip gehandelt, der über die Social-Media-Kanäle von Mesut Özil ausgestrahlt werden sollte. Die Ausstrahlung dieses Clips sei abgesagt worden und zwar “gütlich”, also im Einvernehmen mit Özils Management, wie Vodafone auf Twitter schreibt.

Als Begründung nannte Vodafone wie schon gegenüber der FAS die “zu diesem Zeitpunkt aufkommenden massiven Diskussionen”, die es erschwert hätten, mit den geplanten Social-Media-Beiträgen im Netz durchzudringen.

Im letzten Tweet des fünfteiligen Statements betont Vodafone, dass die Entscheidung rein kommerzieller Natur gewesen sei und positionierten sich zudem gegen Rassismus.

Nach Aussagen von Vodafone stellt sich der Sachverhalt also etwas anders dar, als beispielsweise im Fall von Daimler oder Adidas, die tatsächlich ein Sponsorenverhältnis zu Mesut Özil pflegen.

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