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Nach Özil-Rücktritt: Twitter-Nutzer teilen unter #MeTwo ihre Rassismus-Erfahrungen im Alltag

Twitter-Nutzer Ali Can hat auf Twitter dazu aufgerufen, rassistische Erfahrungen unter dem Hashtag #MeTwo zu teilen
Twitter-Nutzer Ali Can hat auf Twitter dazu aufgerufen, rassistische Erfahrungen unter dem Hashtag #MeTwo zu teilen

Mesut Özil hat nach seinem Rücktritt aus der Fußball-Nationalmannschaft eine Rassismus-Debatte in Deutschland losgetreten - die nun auch im Netz ein Zuhause findet: Unter dem Schlagwort #MeTwo teilen Twitter-Nutzer ihre Erfahrungen mit Vorurteilen in Deutschland. Sie machen auf den immer noch vorhandenen Alltagsrassismus hierzulande aufmerksam.

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#MeTwo, angelehnt an den Sexismus-Hashtag “MeToo”, der seit Oktober 2017 im Zuge des Weinstein-Skandals verbreitet wird, hat seinen Ursprung bei Ali Can. Er kämpft als Gründer der “Hotline für besorgte Bürger” selbst gegen Vorurteile und Rassismus in Deutschland. Im Zuge des Özil-Rücktritts forderte er auf der Online-Plattform “Perspective Daily” eine grundlegende Debatte darüber: “Es wird Zeit für ein #MeToo der Menschen mit Migrationshintergrund, die sich tagtäglich diskriminiert sehen”, schreibt Can.

Kurze Zeit später startete er die Aktion #MeTwo. Die “Zwei” (“Two”) soll dafür stehen, dass Menschen mehr sind als nur eine Identität. “Ich fühle mich in Deutschland zu Hause. Habe hier Freunde, gehe hier arbeiten. Und gleichzeitig kann ich mich auch zu einer anderen Kultur oder zu einem anderen Land verbunden fühlen”, sagt Can in einem Video auf Twitter. Er forderte die Nutzer auf, unter dem Hashtag ihre negativen Erfahrungen mit Diskriminierung zu teilen.

Es dauerte etwas bis die Twitter-Community dem Aufruf folgte. Doch zwei Tage nach dem Video haben sich bereits über 7.700 Tweets unter dem Schlagwort gefunden.

Die Nutzer berichten von ihren Erfahrungen mit Vorurteilen und plumpen, rassistischen Beleidigungen im Alltag. Sie erzählen – zum Teil üble – Geschichten von der Schule, dem Job, der Wohnungssuche und dem Rassismus auf der Straße, der zeigt, dass Diskriminierung bei weitem nicht nur im rechten Milieu angesiedelt ist.

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“Affenlaute” und Beleidigungen

“Danke, Özil”, twittert Can abschließend, “dass du uns die Tür geöffnet hast, über Rassismus zu sprechen.”

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Alle Kommentare

  1. Ist halt doof, wenn die gesamte Menschheit schlechte Erfahrungen macht und daraus lernen will.
    Wer sich für jeden Vergewaltiger und Islamisten einsetzt, der schadet letztlich denen, die normal sind – die Erkenntnis dürfte auch nicht neu sein.
    Und dann natürlich noch das religionssensible Opferabo…also danke Özil, dass du dich für einen islamistischen Despoten einsetzt, nachdem du dich in Deutschland dumm und dämlich verdient hast.

    1. Wer sich für jeden Rechtspopulisten und Nazi einsetzt, der schadet letztlich denen, die normal sind – die Erkenntnis dürfte auch nicht neu sein. Und dann natürlich noch das Opferabo von AfD und anderen rechts-versifften Dummschätzern, die sofort beleidigt sind und sich als arme Opfer fühlen, wenn man ihnen widerspricht. Danke, Angelo, dass du dich für rechte Despoten einsetzt, nachdem du es in Deutschland vermutlich zu nichts gebracht hast.

  2. Es dürfte wohl niemanden geben, der „sich für jeden Vergewaltiger und Islamisten einsetzt“! Die Menschen, die sich für Flüchtlinge und Vertriebene einsetzen, wissen um die Tatsache, dass nicht jede(r) von ihnen Vergewaltiger und Islamist ist – im Gegensatz zu Ihnen. Letztlich ist Ihre ganze restliche Replik wertlos. Zudem spielte Özil die letzten Jahre in Spanien und in England, weshalb er sich kaum „in Deutschland dumm und dämlich verdient“ haben kann.

  3. Wenn eine(r) ein Land in einer Nationalmannschaft vertritt – das ist eine Ehre! – dann sollte er/sie auch dazu stehen. Oder es eben sein lassen. Fussballspielen kann man auch woanders, wenn man denn so gut ist, wie man glaubt.

    Das hat nichts mit Rassismus zu tun. Punkt.

    Was würde der Erdogan denn sagen, wenn einer in seiner Nationmannschaft (egal, welche Sportart) sich zu Merkel oder Macron oder welchem Land auch immer als Nationalität in Social Media öffentlich zuordnen würde????

  4. Mir gefällt der Zusammenhang nicht! Der deutsche Rassismus gegen Türken ist viel schlimmer als angeblicher “sexueller Missbrauch” von Schauspielerinnen, die immer kurze Röcke anhaben um interessante Rollen zu bekommen.

  5. Die deutsche Linke ist dermaßen verblödet, dass es Blasen schlägt. Jetzt wird ein Erdogan-Fanboy, der Deutschlands EM-Bewerbung torpedieren soll, als Held des Alltags hochstilisiert. Die Verblödung kennt keine Grenzen mehr…

  6. Kurden, Armenier usw. können ein Hohen-Lied davon singen: Die Türken sind echte Menschenfreunde und Anti-Rassisten. Demokraten, nicht zu vergessen. Gut, dass Sie ihr Wissen und ihre Erfahrungen nun einbringen, Deutschland zu ändern. Danke Mezut!

    1. Der angebliche Völkermord an den Armeniern ist eine Lüge! Es gab damals nur Sicherheitsmaßnahmen – und die waren nötig weil die Armenier das Osmanische Reich im Krieg verraten hatten!

  7. Die Hysterie der Snowflakes wird immer extremer. Eine schlechte Erfahrungen gemacht und Deutschland ist durchsetzt von Rassisten. Das hat hat schon Chebli Niveau, erbärmlich. Wenn meine ausländischen und deutschen Freunde, Bekannte und Arbeitskollegen über reale negative Erfahrungen mit Muslimen schreiben würden, wird das als “Rassismus” und “islamophob” bezeichnet werden. Es sind die typischen linken doppelten Standards.

    1. Die „Arbeitskollegen“? Der Kommentar ist vom Freitag, 10.37 Uhr. Heute frei oder gerade Kaffeepause? Privat surfen am Arbeitsplatz? Oder doch eher arbeitslos? Und spricht er hier gar eher von sich? Bei dem Kampfnamen nicht verwunderlich, aber das sind typisch rechte Standards.

      1. Hahaha, nicht jeder hat einen 9 to 5 Beamtenjob, wie die Linksgrünen Herrenmenschen. Zu RTE2018, bitte weiterposten. Egal, was. Danke dafür!

      2. Ups, Schulze, die ganzen angeblich in der AfD vorhandenen Akademiker mit einem „9 to 5 Beamtenjob“ sind also auch „Linksgrüne[n[ Herrenmenschen“? Das würde ich denen mal sagen, kommt bestimmt gut!

  8. Je mehr Kommentare hier erscheinen, desto mehr kommt die Bestätigung: Ja, es gibt Rassismus in Deutschland! Und wie! Und getroffen Hunde bellen …

    1. Ich stimme dem zu es gibt leider Rassismus in Deutschland, aber leider auch in jedem anderen Land. Ich lebe und arbeite in einem Viertel, dass hauptsächlich von Türken bewohnt wird. Ich fühle mich auch sehr wohl, habe viele Freunde mit Migrationshintergrund, musste aber auch feststellen, dass diese genauso von Vorurteilen geleitet werden wie BioDeutsche auch. Kein Deut besser. Was allerdings besonders nervt ist irgendeine Kritik an dem Verhalten eines Türken und man ist Nazi. Das ist bei anderen Nationen nicht so ausgeprägt. Wenn ich mich bei jeder Bemerkung über mich Scheiss Deutsche oder Kartoffel oder Nazi aufregen würde hätte ich viel zu tun. Es gibt halt dumme Menschen überall und die müssen dass auch laut kundtun. Das kann man glaub ich nicht ändern.

      1. Wer hier von „BioDeutsche“ im Unterschied zu, ja, was eigentlich?, spricht, der hat sich eigentlich schon selbst als Nazi eingeordnet. Ansonsten überprüfen Sie mal dringend Ihre Wortwahl. Es gibt nämlich auch so etwas wie Nazi-Sprache!

    2. Die Opferhaltung der Herrenmenschen aus dem Nahen Osten und der Linksgrünen Dihmmis ist unerträglich. Rassismus gibt es nur von Deutschen, natürlich nie andersrum. Ronald muss das Wissen, weil er Ronald ist. Jeder der das anders sieht, oder auf die nachgewiesenen täglichen Messerattacken, Vergewaltigungen, Gewalttaten von den mehrheitlichen ausländischen Mitbürgern hinweist, ist ein Nazi.

      1. Sie sind eine bemerkenswerte Kartoffel. Roh und trotzdem schon ganz weich. Kommt wohl vom vielen PI-News lesen.

        Wenn Sie stattdessen mal z.B. Noah Sow lesen würden, dann würden Sie vielleicht begreifen, wie Ihr Rassismus funktioniert.

      2. Die Antwort von der Dschihadscharia ist ja so etwas von vorhersehbar, dass ich oben neben „getroffenen Hunde bellen“ (und der Müller/Meiner/Schulz muss natürlich anbeißen!) auch schon gleich eine Antwort hätte einstellen können. Und die hätte gelautet: Mimimimi!

  9. Bin am Wochenende von Alman-Linken als “Faschist” beschimpft worden weil ich gesagt habe dass es gut ist dass Erdogan die PKK-Terroristen in Türkei, Syrien und Irak bombardiert und tötet. #MeTwo

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