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Ja, die Bild ist im Kampagnen-Modus gegen Mesut Özil. Aber…

Mesut Özil (l.) beschuldigt Medien der rechten Propaganda und Julian Reichtelts Bild ist schnell als Schuldige gefunden
Mesut Özil (l.) beschuldigt Medien der rechten Propaganda und Julian Reichtelts Bild ist schnell als Schuldige gefunden

Ex-Nationalspieler Mesut Özil hat sich in einem der drei Akte seiner Rücktrittserklärung explizit den Medien und ihrem Umgang mit ihm, seiner Leistung und seinem Foto mit dem türkischen Staatspräsidenten Erdogan gewidmet. Ohne konkrete Namen zu nennen, wirft er ihnen Hetze und Rassismus vor. Für viele Beobachter ist der Hauptschuldige schnell gefunden: Springers Bild. Das ist zu kurz gegriffen. Auch wenn der Kampagnenbegriff nicht unbegründet ist, trifft die Zeitung zumindest einen wahren Kern. Eine Analyse.

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Wollte Mesut Özil nach seinem umstrittenen Foto mit dem türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan im Mai dieses Jahres und der Weltmeisterschaft, in der er von Kritik begleitet worden war, sein wochenlanges Schweigen endlich brechen, blieben ihm eigentlich nur zwei Möglichkeiten: ein Interview in der Zeit, die viele Prominente für ihre Krisenkommunikation wählen, oder eine Erklärung auf den eigenen Kanälen im Netz. Er entschied sich für letzteres – was womöglich eine weitere, falsche Entscheidung war. Seine Rücktrittserklärung war Bestandteil einer Generalabrechnung in drei Akten, in denen er Sponsoren, Medien und dem DFB teils schwerwiegende Vorwürfe machte.

So hätten “gewisse Zeitungen” seinen “Hintergrund” und sein Foto mit dem türkischen Präsidenten für “rechte Propaganda” benutzt. Es sei nicht seine sportliche Leistung, sondern seine türkische Abstammung sowie seine Erziehung kritisiert worden. Das ist harter Tobak, für den Beobachter und Analysten nun eine Schuldige identifizieren: die Bild. Doch das ist zu kurz gegriffen.

Ja, die Bild hat bei Mesut Özil kein Blatt vor den Mund genommen, war alles andere als zimperlich im Umgang mit ihm. Aber: Sie war damit nicht allein. Die Frage danach, wie DFB, Politik, Gesellschaft mit dem von der Erdogan-Partei AKP einen Tag vor der WM-Kader-Bekanntgabe verbreiteten Foto, das Mesut Özil, Spielerkollegen Gündogan und den Präsidenten zeigen, umgehen sollen, bewegte nahezu alle Medien. Viele äußerten sich – zurecht – kritisch, verurteilten das Verhalten, forderten eine Erklärung des Spielers, der sich konsequent ausschwieg. Das Foto sollte Özil die gesamte WM verfolgen und nachgetragen werden. Auch, aber nicht nur von Bild.

So war es der TV-Sender ProSieben, der sich nach dem verlorenen Spiel gegen Südkorea sogar für einen Tweet entschuldigen musste, in dem er über Özil herzog und kurzerhand seinen Rücktritt forderte. Wenn Deutschland schlecht performt hatte, kramten Redakteure vieler Redaktionen gleich Fotos von Mesut Özil heraus, um ihre Artikel entsprechend zu bebildern. Darunter auch die FAZwas einen Redakteur des Blattes nicht davon abhielt, der Bild vorzuwerfen, monatelang an der “Ausbürgerung” Özils gearbeitet zu haben.

Özil hat Recht. In einem Punkt. Die Medien sind, was die Analyse der sportlichen Leistung angeht, unfair mit ihm umgegangen. Nach Jahren des Erfolges, nachdem er sich 2014 vor dem Brandenburger Tor als Weltmeister feiern ließ, ist Özil zur Symbolfigur für die miserable WM 2018 der deutschen Mannschaft geworden. Die Grenzen zwischen dem Sportlichen und dem Politischen wurden aufgehoben. Das liegt nicht nur an den Medien, sondern auch an Özil selbst. Und freilich auch daran, dass der DFB zugelassen hat, dass mitunter Funktionäre ihn zum Bauernopfer machten.

Und es ist richtig zu sagen, dass Bild ihren Teil zu einer Kampagne beigetragen hat. Sie war dabei lauter, härter als andere, weil bei Bild grundsätzlich alles in großen Lettern transportiert wird. Nicht alles war sauber. Bild druckte dabei Widersprüche, ohne es zu merken, griff auf Gast-Autoren bzw. Kolumnisten für besonders krawallige, teils schwachsinnige Ansichten und Meinungen zurück. Dass Bild im Rahmen seiner WM-Berichterstattung ohnehin keine glückliche Figur abgegeben hat, hatte MEEDIA bereits verdeutlicht. 

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Wenn die Bild nun behauptet, selbst nie die Forderung nach einem Rauswurf Özils aus der Nationalmannschaft gefordert zu haben, dann muss man zumindest protokollieren, dass sie die Frage danach gestellt hat. Und dass zumindest auch mal Konsequenzen gefordert worden sind. Was Kritiker hierbei vergessen haben: Im selben Atemzug wurde auch vor Konsequenzen gewarnt. Bild war nicht nur unsachlich. Aber selbst wenn: Was wäre angesichts des Fotos falsch daran gewesen, deutlich Konsequenzen in Form eines Rauswurfs aus der Mannschaft zu fordern? Für das Spiel der Nationalmannschaft wäre diese Stimmung sicherlich nicht förderlich gewesen. Wohl aber legitim.

Innerhalb des Axel-Springer-Hauses zeigt man sich nun genervt davon, dass Kritiker “nicht über Seite 1 hinausblättern” würden und ihre Kritik hauptsächlich an Titelseiten fest machen. Selbst wenn das stimmen würde, wäre das im Falle einer Kaufzeitung mehr als gerechtfertigt. Die Titelseite der Bild ist ihr mächtigstes Werkzeug. Die Redakteure wissen das.

Das mediale Problem jedoch liegt woanders. Es mag en vogue sein, der Bild nach Jahren der Mäßigung wieder das Bedienen rassistischer Ressentiments vorzuwerfen (vor allem im Umgang mit der Flüchtlingsfrage nicht gänzlich ohne Grund). Ohne Frage hat Bild Özil zum Buhmann der WM erklärt, und die Frage ist durchaus berechtigt, ob nicht ein stückweit Diskriminierung eines Einzelnen darin steckt. Für die Unterstellung rassistischer Motivation oder rechter Propaganda eignet sich der Fall Özil allerdings nicht (Migrationsforscher Özkan Ezli hat in der SZ sehr anschaulich erklärt, wo der Unterschied liegt).

Dass Özil seine Wurzeln und die Verbindung in das Land, aus dem seine Vorfahren stammen, nicht vergessen und ehren will, ist sein Recht. Es hatte ihn zur interkulturellen Leitfigur gemacht. Dabei ist nicht die Nähe zur Türkei das Problem, sondern zum Despoten Erdogan, der gewiss nicht für die gesamte Türkei steht. Die Ausführungen Özils (oder seiner Berater) es sei ihm darum gegangen, auch dem höchsten Amt der Türkei Respekt zu zollen, sind ebensowenig Problem. Es ist seine Unglaubwürdigkeit. Denn in diesem Fall hätte er Erdogan aber unter keinen Umständen treffen sollen. “Der Skandal, um den es eigentlich geht, ist in Vergessenheit geraten”, schrieb Bild-Chef Julian Reichelt am Dienstag in einem Kommentar. “Ein Deutscher macht Wahlkampfwerbung für einen türkischen Alleinherrscher…”. Daran ist nichts falsch, nichts rassistisch oder Hetze. Das ist ein Fakt.

Ja, die Bild hat Mesut Özil zum Ziel einer Kampagne gemacht. Aber aus einer wichtigen Grundüberzeugung heraus. Sie ist hart, sie ist zugespitzt. Aber legitim. Denn wenn Özil nicht erkennt, was er dort tut oder es eingestehen will, dann muss man es ihm deutlich machen. Hätte er von vorn herein alle Karten offengelegt, hätte es eine Kampagne womöglich nicht gegeben. Genauso wenig, wenn sich der DFB in dieser heiklen Angelegenheit nicht dermaßen passiv verhalten hätte, in dem er Özils Schweigen wie auch der Medienkampagne tatenlos zusah.

Das bedeutet nicht, dass es nicht auch ein Rassismus-Problem in Deutschland gibt. Wenn Özil jedoch den Verdacht der rechten Propaganda in den Raum stellt, muss die Frage erlaubt sein, was er bezweckt. Es ist nicht Springers Boulevardhaubitze, die Özil als “Ziegenficker” bezeichnet oder ihm hinterherruft, das Land zu verlassen. Es ist auch weniger die Aufgabe einer Zeitung als es die des DFB gewesen wäre, sich schützend vor den nun Ex-Nationalspieler zu stellen. Vielmehr konzentriert sich Bild auf eine Ebene und einen Kern, der von der Rassismus-Debatte überschattet wird: Einem nicht wegzuredenden und offensichtlichem (individuellem) Identifikationsproblem Özils.

Freilich: Teile der Berichterstattung von Bild sind überzogen. Die fast schon verteidigende “Analyse” zu Özils Abrechnung in der am Vortag veröffentlichten Titelgeschichte fördert mit Schlagworten wie “Jammer-Rücktritt” nicht gerade den konstruktiven Diskurs. Auch das heutige Verhalten, in der Bild die Worte eines “entfernten Verwandten” Özils (für den Özil immer ein Türke bleibe, etc.) gleich der ganzen Familie in den Mund legt, ist alles andere als sauber und mag eine gewisse Stimmung verursachen. Letztere Geschichte bildet aber auch ab, was in der Türkei gerade passiert ist. Auf einer Plakatwand wird statt Özil, dem Weltkicker, nun der Erdogan-Freund Özil gezeigt. Er ist eben nicht nur Opfer. Er ist auch ein Mittäter in Erdogans hochtouriger Propaganda-Maschine. Das missachtet im Übrigen – bis auf wenige Ausnahmen – derzeit auch die Politik und spielt dem Machthaber im Wahlkampf überraschend leicht in die Karten.

Die überschnelle Reaktion auf den Rassismus-Vorwurf bringt die politische Elite aus dem Konzept. Plötzlich steht eine Claudia Roth vor dem Mikro des Deutschlandfunk und erklärt, dass die politische Auffassung (nicht die parteipolitische) kein Maßstab für Integration und Zusammenleben sei. Dass ausgerechnet Katarina Barley (SPD), die Justizministerin die Rassismusvorwürfe Özils gegen den DFB, gegen die Medien, unreflektiert wiederholt und weiterverbreitet, dass die Berliner Staatssekretärin Sawsan Chebli Özils Abgang aus der Nationalmannschaft ein “Armutszeugnis” nennt und fragt, wann “wir endlich dazugehören” grenzt an politischer Instrumentalisierung. Dabei ist nur die Frage, wer hier wen instrumentalisiert. Die FAZ beschreibt das als “Verfolgungswahn und Verantwortungslosigkeit”. In der Affäre um Mesut Özil gibt es viele Schuldige und viele, die Verantwortung für Fehlverhalten tragen, aber eben nicht den einen Täter und das eine Opfer.

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Alle Kommentare

  1. Das alles stimmt. Ist wohlfeil niedergeschrieben. Aber es bleiben diese drei Aspekte: Özil hat einfach schlecht gespielt, nicht nur bei der WM. Özil ist unverbesserlich rechthaberisch: Ich, Ich, Ich . . . und vollkommen unkritisch zu seinem Foto vom Mai, auf dem er den Despoten, Autokraten Erdogan, der jeden einsperren lässt, der ihm nicht nach dem Munde redet, seinen Präsident nennt – in der FAZ hat Redakteur Herman erkärt, was das bedeutet – , Punkt drei: Özil wird nicht rassistisch verfolgt, er selbst pflegt mit Erdogan eben diesen Rassismus.

    1. Wo hat Özil denn noch schlecht gespielt? Verfolgen Sie alle Spiele der Premier League? Özil spielte in der Nationalmannschaft tatsächlich auffällig abwesend, seit dieses Foto aufgetaucht ist. Aber falls Sie darauf hinauswollen, dass wir nur deshalb ausgeschieden sind, weil Özil mitgespielt hat, dann fällt mir z. B. ein Spieler ein, der mindestens genauso uninspiriert gespielt hat: Thomas Müller. Und das seit Langem! Aber an ihm zu kratzen, ist für viele ja schon so etwas wie Majestätsbeleidigung.

      1. Özil war bester Mann bei der WM für die Mannschaft! Die meisten Torschussvorlagen! Und Erdogan lässt nur Terroristen und Kriminelle einsperren. So viel Rassismus gegen Türken, echt traurig.

      2. Zumindest verfolge ich die (Online-)Berichterstattung in Daily Mail, Guardian, Telegraph. Da wird Özil vorgeworfen, nur noch in jedem dritten Spiel gute Leistungen bei Arsenal zu zeigen und insbesondere in wichtigen Sielen abzutauchen.

        Ich habe Özil im Alter von 17 zu ersten Mal spielen sehen. Ein Fußballer mit hoher Spielintelligenz. In den letzten Jahren viel mir auf, daß er nur noch überzeugte, wenn es in der gesamten Mannschaft gut lief. Die Vertragsverlängerung bei Arsenal habe ich nicht nachvollziehen können.

      3. Was bist Du denn Du für einer? Andere ständig abkanzeln aber selbst akkurat dieselben Behauptungen zu anderen Namen absondern. Und dann behaupten “Und Erdogan lässt nur Terroristen und Kriminelle einsperren. So viel Rassismus gegen Türken, echt traurig.” Traurig finde ich, dass Türken zweimal wählen dürfen – einmal wählen sie Erdogan und dann können sie bei uns auch noch überall Einfluß nehmen. Sind die Deutschen eigentlich bekloppt. Und müssen uns dann noch als Rassismus gegen Türken abkanzeln lassen. Eine Frechheit sondersgleichen!

  2. wow- dass ist mal in der ganzen Aufgeregtheit mal ein Beitrag, der journalistisch absolut sauber ist – distanziert, instrumentelle Analyse, unparteiisch (endlich mal, dass man die politische Einordnung eines Journalisten nicht schon nach zwei Sätzen weiss …), keine Ergriffenheitslyrik – Mut zu faktischem.

    Danke.

    1. Bild geht es nur um eines: Auflage machen, den Redakteuren ist es egal, ob sie einen “Promi” auf den Thron heben, oder in die Hölle schicken. Hauptsache die Auflage stimmt. Die meisten lesen nur die Titelseite. Damit wird Stimmung und Auflage gemacht. Das später auf den Innenseiten Schlagzeilen relativiert werden, ist nur eine Absicherung.

      Ob Fußballer oder Ex-Bundespräsident. Egal – hinterher kann die Redaktion im Innenteil oder später vielleicht ja die Schlagzeilen auf dem Titel entschärfen. Ein Ethikseminar – auch für Schlagzeilen-Macher wäre insbesondere für die Bildredaktion eine lohnenswerte Weiterbildung.

      1. @Edmund

        Sie träumen, nicht nur im Bezug auf die BILD

        “Nichts hat uns ganz nachweislich wirtschaftlich in der Reichweite so sehr geschadet wie unsere klare, menschliche, empathische Haltung in der Flüchtlingskrise”, sagte der “Bild.de”-Chefredakteur bei der Konferenz “Formate des Politischen” in Berlin. Dennoch habe das Blatt an dieser Linie festgehalten.

        Praktisch alle Massenmedien in Deutschland werden politisch gesteuert, neustes Beispiel, der Juncker Auftritt beim NATO-Gipfel. Lesen sie dazu die Daily-Mail Berichte und schauen sie die Videos, sie werden ihren Glauben verlieren.

      2. Herr Berenfeld hat völlig recht, Klausi!

        Ich erinnere mich da z. B. an diese „Welcome“-Aktion dieses Schmierblatts, mit der auch Fußballvereine ein Willkommen an die Flüchtlinge zeigen sollten. Als der Verein FC St. Pauli dabei nicht mitmachen wollte, weil ihm die Aktion ausgerechnet von diesem Blatt als zu bigott erschien, erfolgte von der Bild eine gnadenlose Hetze gegen diesen Verein! Womit der FC St. Pauli im Nachhinein noch zusätzlich bestätigt bekam, weshalb er nicht mitmachen wollte.

        Aber, Klausi, musst du hier wieder gleich mit „alle Massenmedien in Deutschland werden politisch gesteuert“ kommen? Zu lange bei PI.News gewesen? Dieses Schmierblatt hat aus eigenem Antrieb an dieser „empathische[n] Haltung in der Flüchtlingskrise“ festgehalten – und ist inzwischen ja bekanntlich seit Längerem aus eigenen Stücken wieder davon abgerückt. Sinkende Auflagen machen’s möglich!

      3. Es ist doch bekannt, wieviele Transatlantiker in den Redaktionsstuben sitzen. Das überhaupt zu leugnen ist völlig grotesk und typisch Eliten Ronald. Josef Joffe der Hrsg. der Zeit ist glaube ich in 7 transatlantischen ElitenVereinen drin. Die Leute brauchen keine Anweisung mehr, die haben sich alle selber konditioniert. Udo Ulfkotte hat das ja schön beschrieben, wie das bei der FAZ ablief. Kann mich an keine Klage der FAZ gg. Ulfkotte erinnern.

        Wer gerne wissen möchte, in welchem Verein der Journalist sitzt, dem empfehle ich die Browser Extention Cahoots.

        http://cahoots.pw/

        Cahoots zeigt dir Verbindungen von Journalisten zu Vereinen, Organisationen und Unternehmen. Das hilft dir dabei einzuschätzen, durch welche Interessen ein Artikel geleitet sein könnte.

      4. @Scharia Schulz

        Die Chefredakteure der Mainstreammedien treffen sich nach wie vor regelmässig im Kanzleramt und stimmen die Linie ab.

        Und das sind nur die Sachen, die nicht im Geheimen ablaufen.

        In jeder Zeitung gibt es nur wenige Personen, die entscheiden was ins Blatt kommt bzw. was nicht.

        Schon um zu verhindern, dass z.B. die Stasi versucht diese Leute zu kontrollieren haben die westlichen Geheimdienste seit bestehen der BRD systematisch Medienleute “betreut”

        Wenn man sich die ganzen (teilweise) nazibelasteten Medienmogule der Nachkriegszeit ansieht ist auch offensichtlich, dass sich ausländische Geheimdienste in diesen Häusern Mitbestimmung gesichert haben.

      5. Der Klaus weiß schon wieder etwas, das nur er weiß: „Die Chefredakteure der Mainstreammedien treffen sich nach wie vor regelmässig im Kanzleramt und stimmen die Linie ab.“

        Donnerwetter, Klaus, nicht nur als Trikotwäscher und Schuhputzer in der Nationalmannschaft aktiv, sondern auch noch als, ja was eigentlich, im Kanzleramt aktiv! Was kommt denn als Nächstes? Servicekraft bei den Grünen? Postverteiler bei der Linken? Wir sind gespannt!

  3. >Ja, die Bild hat bei Mesut Özil kein Blatt vor den Mund genommen, war alles andere als zimperlich im Umgang mit ihm.

    Wer das glaubt kann sich ja mal einen richtigen “Rant” aus der “guten?! alten BILD Zeit” von EX BILD-Chefredakteur Peter Bartels bei PI-News durchlesen (“Der Özil-Orkan – Das Schweigen der Belämmerten”)

    Ich halte die Schreibe von Bartels auch aus der Zeit gefallen, aber es zeigt gut wie lächerlich die Vorwürfe gegen die aktuelle BILD sind.

    Fakt ist, spätestens mit Diekmann hat die BILD übersteigerten Wert darauf gelegt, mögliche Gefühle der Türken nicht mehr zu verletzen. Es gab ne klare Strategie, türkische Migranten zu BILD Lesern zu machen.

    1. Au ja, PI-News, darauf haben wir hier alle gewartet! Das passt zum Klaus, von dort wird er bestätigt und fühlt sich nicht mehr so allein. Aber zur „Strategie“: Wenn die Auflage seit Langem im Sinkflug ist, will man halt niemanden vergraulen.

      1. Ronald,

        will den Lesern wieder vorschreiben, was eine seriöse Quelle ist. Während der Öffentlich rechtliche Staatsfunk erst 3 Tage nach den Massenvergewaltigungen von KÖLN, HAMBURG, STUTTGART etc. berichtet hat, hat PI-News und Dailymail unmittelbar nach den Schweren Vergewaltigungen der Nafri Flüchtlinge berichtet. Nur mal so zur Info. Die Bild ist einfach ein opportunistisches Schmierblatt. Die Hetzjagd und Bloßstellung der Patrioten auf Facebook ist unvergessen. Meine Vermutung ist, dass die gute Friede Springer Ihrer Busenfreudin Frau Merkel unterstützen wollte und deshalb das Propaganda gefahren hat. Der Leser hat der Bild nicht verziehen.

        “Die Freiheit der Presse im Westen, wobei die viel besser ist als
        anderswo, ist letztlich die Freiheit von 200 reichen Leuten ihre Meinung zu veröffentlichen. Scholl-Latour

      2. PI-News, ein privat betriebenes Weblog (!), dessen Autoren anonym veröffentlichen und das weder über ein Impressum noch über eine Datenschutzerklärung verfügt, obwohl beides vorgeschrieben ist, IST keine seriöse Quelle! Punkt, Ausrufezeichen.

        Dass Sie diese Schmierseiten als eine solche bezeichnen, spricht gegen Ihren Realitätssinn, aber das muss nicht wundern, denn das haben Sie hier schon oft genug bewiesen!

  4. Hier mal ganz aktuell die türkische Antwort auf all die wortreichen Relativierungen mehrheitlich grünroter Blindgänger in deutschen Redaktionen bzgl. “tägliches Aushandeln des Zusammmenlebens”:

    https://www.youtube.com/watch?v=KdYg_gwlUxI

    Linksaktivismus & türkischer Faschismus unisono: Deutschland, du mieses Stück… Da wächst zusammen, was zusammen gehört.

  5. Ich wiederhole mich.
    Auch bei BILD wird dieser Fehler gemacht, den ich inzwischen für fatal halte:
    Der Fehler liegt schon bei der unzutreffenden Verwendung des Begriffes Integration. Warum soll sich denn die deutsche Gesellschaft um die Integration eines HIER Geborenen bemühen? Schule war doch schön, Aufstieg in die Fußballwelt extrem erfolgreich, was will er eigentlich? Jetzt beschwert er sich also… Weil er es eventuell selbst verbockt hat? Die wirklich hier Angekommenen sind die Assimilierten. Aber von denen hört man nix, die fragt auch keiner. Die sind einfach still und oft im verborgenen Landsleute und leisten etwas für dieses Land ohne großes Geschrei. Vor denen ziehe ich meinen Hut, M.Ö. ist Geschichte.

    1. Richtig, das Problem sind linke Kräfte, die Migranten vermitteln sie können wirklich dazugehören UND einfach so weiterleben wie in ihrer alten Heimat.

      Deutschland ist eins der ganz wenigen Ländern wo Ausländer nicht institutionell diskriminiert werden, man kann also auch als Ausländer wunderbar hier leben.

  6. “Plötzlich steht eine Claudia Roth vor dem Mikro des Deutschlandfunk und erklärt, dass die politische Auffassung (nicht die parteipolitische) kein Maßstab für Integration und Zusammenleben sei.”
    Krass.
    So dämlich muss man erstmal werden, um in ihrer Funktion sowas aus dem Hirn tropfen zu lassen. Völlig schizophren dieses Subjekt.

  7. Die Lösung: zukünftig nur noch Ausländer in die “*Es_schaft*”, dann verbietet sich sich für solche stumpfsinnigen Hetzer wie Barley, Roth oder Özyl auch jegliche Kritik und im bunten Führerstaat kann die Bereicherung wieder hochleben.

  8. Ich hätte so ein hasserfülltes Gebrabbel von Dumpfbacken, aber nicht von Akademikern, erwartet. Özil ist zu bemitleiden.

    Zum Fussball 2018:
    Man wundert sich doch, warum “das Gerüst der Mannschaft” GEGEN Özil spielte !
    Aus Bayern hieß i.Ü. schon VOR der Bennenung des 23er Teams, diesen und jenen Spieler keinesfalls mitzunehmen, einschl. Özil (mit der 3er-Statistik: es agiere nur in jedem 3. Spiel künstlerisch auf dem Platz — bis hin zur Frage zur
    Auswahl seiner Freundinnen, etc.) — das kann man ja schön alles nachlesen !

    Man fragt sich auch:
    Was hat der Sportminister bzgl der Mannschaftsaufstellung “vorgegeben” ?
    War es schlau, fast nur “ausgebrannte” Bayernspieler mit nach Russland zu nehmen, die “unermüdlich” unzählige Werbekampagnen abdrehten und in den Beinen müde (nach 30 Min. wadenkrampfig) waren.

    Die einen geben ihren guten Namen für “Scheiße her, die man bewirbt””.
    … und drehen anschließend den Spieß um …
    wenn Özil sein Gesicht in die Kamera hält, bei Erdogan.

    Zur Erinnerung:
    Es gibt Autohersteller, die vergasen nicht nur die deutsche Menscheit mit ihren Giftgasen. Einige davon Sponsoren von deutschen Fussballmanschaften !
    .. und haben Abgastests (“wissenschaftlich”, wann bricht der Kandidat endgültig zusammen ?) an Bürgern gemacht !

    PS: jeder 5. Tote in Krankenhäusern stirbt NICHT an seiner eigentlichen Krankheit oder krankenhausbedingten Keimen oder einer Lungenentzündung,
    sondern daran, dass er nach schweren Eingriffe nicht regenerieren kann,
    weil die KH weder Luftfilteranlagen, noch Klimaanlagen haben,
    und anstattdessen zum Lüften die Fenster öffnen.

    PPS: und die Straßen neben den KH haben eine 8ooo-fache unzulässig überhöhte Russ-Belastung, welche mit dem Lufzug ins Krankenzimmer (und die Lungen der Patienten) gelangt.

    Ansonsten denke ich, Erdogan rettet und hilft Milionen Flüchtlingen.
    Aha, aus Geldgier ?
    Nö, die bekommt er aus der EU in seinen Tresor geblasen.
    Und Deutschland bedankt sich mit Extradank: Gewehr- und Panzer-Geschenken !

    ? bekommt Özil nicht einmal ein DFB-Abschiedsspiel ???
    ?

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