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Pinterest: Börsengang Mitte nächsten Jahres angestrebt, Umsatz-Milliarde im Visier

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Der Nächste, bitte: Nachdem sich Smartphone-Hersteller Xiaomi Anfang Juli mit einem milliardenschweren IPO an die Hongkonger Börse geschleppt hat, richtet sich der Fokus auf die nächsten Kapitalmarktkandidaten aus dem Internetsektor. Airbnb und Uber könnten im nächsten Jahr debütieren, aber auch die Fotoplattform Pinterest scheint nach Jahren im Schatten von Instagram plötzlich börsenreif.

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Es war stiller geworden um Pinterest. Es gab einmal eine Zeit, da galt der 2010 von Ben Silbermann gegründete Social Media-Dienst neben Instagram als die nächste große Bilder-Plattform. Acht Jahre später ist klar, wer das Rennen gemacht hat: Instagram ist als Facebook-Tochter längst zum Wachstumstreiber des Social Media-Pioniers geworden, der als ein eigenständiges Unternehmen mehr 100 Milliarden Dollar wert wäre.

Pinterest hingehen hat sich als Ideenplattform umpositioniert, die Nutzern dabei helfen will “kleine und große Projekte im Alltag umzusetzen” – von Rezept- oder Einrichtungsideen bis zu Inspirationen für den Kurztrip. Mehr als 200 Millionen Mitglieder nutzen Pinterest mindestens einmal im Monat – 70 Prozent davon sind Frauen. 40 Prozent der Mitglieder verfügen über ein Haushaltseinkommen von über 100.000 Dollar pro Jahr.

Börsengang Mitte 2019 angestrebt

Für Marken könnte die zahlungskräftige Zielgruppe offenbar attraktiver kaum sein, wie der Zuwachs von Pinterests Werbeeinnahmen dokumentiert. Wie der Finanzinformationssender CNBC berichtet, dürfte Pinterest seine Werbeerlöse in diesem Jahr nämlich auf eine Milliarde Dollar verdoppeln.

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In diesen Dimensionen wird Pinterest schließlich auch für die Wall Street interessant. Entsprechend scheint der lang ersehnte Börsengang in kommenden Jahr nun in greifbare Nähe zu rücken: CNBC nennt mit Verweis auf mit dem Vorgang vertraute Personen einen möglichen IPO-Termin Mitte 2019 – also mutmaßlich noch im Juni (und damit vor dem schwächeren Sommerhandel).

2019 Jahr der Internet-IPOs?

Die Frage bleibt indes, welche Bewertung das seit Jahren hoch gewettete Internet-Unternehmen aus San Francisco dabei anstreben kann. Bereits Anfang 2015 wurde Pinterest in einer Finanzierungsrunde mit 11 Milliarden Dollar bewertet, im vergangenen Juni waren es 12,3 Milliarden Dollar. Am Sekundärmarkt konnte die Ideenplattform unterdessen bereits 13 bis 15 Milliarden Dollar aufrufen.

Viel mehr dürften zeichnungswillige Anleger allerdings kaum bereit sein zu bezahlen: Snap wird aktuell an der Wall Street mit 16 Milliarden Dollar bewertet, dürfte in diesem Jahr aber mehr als eine Milliarde Dollar an Umsätzen einfahren. Neben Pinterest können mit Airbnb und Uber im nächsten Jahr zwei noch deutlich höher bewertete Internet-Unternehme an der Börse debütieren.

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