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Focus erfolgreich mit “Früher in Rente”, stern fällt mit “Schicksalstage der Republik” auf Jahres-Tief

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Auch in Woche 26 zündeten die Cover zur politischen Lage in Deutschland nicht: Der Spiegel blieb im Einzelhandel mit "Endzeit" unter seinem Normalniveau, der stern fiel mit "Schicksalstage der Republik" sogar auf ein neues Jahres-Tief. Klar über seine Durchschnittszahlen sprang im neuesten Cover-Check einzig der Focus - mit dem Service-Titel "Früher in Rente".

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“Die perfekte Finanzstrategie in acht Schritten” versprach der Focus auf seinem Titel und “Wie Sie ohne Geldsorgen Ihren Ruhestand vorziehen und genießen”. Ein Thema mit hoher Anziehungskraft – auch unter den potenziellen Focus-Käufern. 76.370 griffen in Supermärkten, Kiosken, Tankstellen und bei sonstigen Pressehändlern zu – klar mehr als im Durchschnitt der jüngsten 12 Monate (65.200) und im Durchschnitt der jüngsten drei Monate (60.200). Im Vergleich zur Vorwoche ging es laut IVW sogar um mehr als 23.000 Einzelverkäufe nach oben. Zusammen mit den Abos, Lesezirkeln, Bordexemplaren und sonstigen Verkäufen erreichte der Focus 26/2018 eine verkaufte Auflage von 431.795, darunter 36.765 ePaper.

Der stern hingegen fiel auf ein neues Jahres-Tief. Zwar verkaufte er sich mit 136.080 Exemplaren im Einzelhandel trotzdem fast doppelt so gut wie der Focus, doch im Vergleich zum Normalniveau der jüngsten 12 Monate (156.100) und der jüngsten drei Monate (146.000) sah es für die Ausgabe mit Merkel, Seehofer, dem Bundesadler und der Zeile “Schicksalstage der Republik” nicht gut aus. Noch weniger Exemplare setzte das Magazin zuletzt im Dezember 2017 ab. Insgesamt lag die verkaufte Auflage der Ausgabe 26 bei 522.571 Exemplaren, inklusive 21.697 ePaper.

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Unter dem Soll blieb auch Der Spiegel – ebenfalls mit einer Titelstory zum Streit zwischen CDU und CSU, bzw. Angela Merkel und Horst Seehofer um die Migrationspolitik. “Endzeit” war der kurze Titel der Ausgabe 26/2018, dazu gab es die Merkel-Raute als Sanduhr. 174.967 griffen im Einzelhandel zu. Immerhin ein paar mehr als in der Vorwoche, aber weniger als im aktuellen 3-Monats-Durchschnitt von 178.400 und erst recht weniger als im 12-Monats-Durchschnitt von 191.500 Einzelverkäufen. Auch hier der Blick auf den Gesamtverkauf: Er lag zusammen mit 66.105 ePapern bei 694.376 Exemplaren.

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Alle Kommentare

      1. Wie er das geschafft hat, kann man vielleicht in neu aufgetauchten Tagebüchern nachlesen, die exklusiv in einem anderen Magazin abgedruckt werden…

      2. Qualitätspresse halt.

        Eine Frage an Herrn Schröder aber vielleicht noch:

        Wie, glauben Sie, wird die Entwicklung weitergehen?
        Streng genommen sind doch fast alle dieser Printerzeugnisse kurz vor der Insolvenzverschleppung.

        Aber trotz wütendster Beiträge der Leser in den Kommentarspalten, so sie überhaupt noch geöffnet sind, und erheblichen Abokündigungen gibts da kein Besinnen in den Redaktionen.

        Wird die Presse vielleicht absichtlich einer, dem Volk verhassten Regierungspolitik geopfert?
        Weil man sie nach dem Erreichen des großen Ziels, der Zerschlagung der Nationalstaaten und der Gesellschaftsordnung gar nicht mehr braucht?

        Jubelt sich Ihr Berufsstand gerade unwissentlich ins eigene Grab?

        Der Gedanke daran schwebt mir schon länger im Kopf herum.
        Mit zunehmender Zementierung durch Meldungen wie die hier.

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