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Laut Bloomberg-Bericht: Google entwickelt komplett neuen Android-Nachfolger

Google arbeitet laut einem Medienbericht an einem neuen Betriebssystem, das Android ersetzen könnte
Google arbeitet laut einem Medienbericht an einem neuen Betriebssystem, das Android ersetzen könnte

Ein Google-Team entwickelt eine komplett neue Software, die auch als Ersatz für das dominierende Smartphone-System Android gedacht ist. Dies berichtete die Nachrichtenseite Bloomberg am Donnerstag und berief sich dabei auf informierte Personen. Das Betriebssystem mit dem Namen "Fuchsia" soll demnach auf allen möglichen Geräten vom Notebook bis zu vernetzten Sensoren einheitlich aussehen.

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Derzeit entwickelt Google zwei Betriebssysteme: Android für Mobilgeräte wie Smartphones und Tablets sowie Chrome OS für Notebooks. Android führt beim Smartphone-Absatz mit einem Marktanteil von über 80 Prozent. Erst am Mittwoch verhängte die EU-Kommission gegen Google eine Rekord-Wettbewerbsstrafe von 4,34 Milliarden Euro, weil der Internet-Konzern bei Android eine marktbeherrschende Position missbraucht habe.

Das bereits seit mehreren Jahren entwickelte Fuchsia-System solle unter anderem stärker auf die Interaktion per Sprache und häufigere Sicherheits-Updates ausgerichtet werden, berichtete Bloomberg am Donnerstag auf Berufung von Informanten. Demnach sei angedacht, Fuchsia binnen drei Jahren auf vernetzte Lautsprecher mit Sprachassistenten zu bringen, danach auf größere Computer wie Notebooks.

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Schließlich strebe das Team an, innerhalb eines halben Jahrzehnts auch Android durch Fuchsia zu ersetzen. Es gebe aber interne Debatten über Design und Funktionen des Systems. Die Firmenspitze habe zudem noch keinen Fahrplan abgesegnet. Hinweise auf Fuchsia gibt es bereits seit einiger Zeit, Google bezeichnet die Arbeit daran als Experiment. Der Bloomberg-Bericht beschreibt zum ersten Mal Pläne für einen breiten Einsatz in diversen Gerätekategorien. Zuvor hatte es Gerüchte gegeben, Android und Chrome OS könnten verschmolzen werden, was Google wiederholt dementierte.

dpa

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