Partner von:
Anzeige

Quartalszahlen: Microsoft übertrifft dank Cloud-Boom die Wall Street-Erwartungen deutlich

Liefert jetzt mit LinkedIn: Microsoft-CEO Satya Nadella
Liefert jetzt mit LinkedIn: Microsoft-CEO Satya Nadella

Erneut solides Zahlenwerk von Microsoft nach Handelsschluss: Der Redmonder Softwareriese übertraf mit seiner Bilanz zum dritten Quartal des laufenden Fiskaljahres deutlich die Erwartungen der Wall Street. Die Umsätze zogen – auch dank der LinkedIn-Übernahme – um 17 Prozent an, während die Nettogewinne sogar um 10 Prozent zulegten. Treiber der Geschäftsdynamik war erneut das Cloud-Geschäft, das auf Jahressicht um 23 Prozent wuchs. Die heiß gelaufene Microsoft-Aktie legt nachbörslich weiter leicht zu.

Anzeige
Anzeige

Das langjährige Dow Jones-Mitglied konnte für den Dreimonatszeitraum zwischen Anfang April und Ende Juni nach GAAP-Bilanzierungsstandard Umsätze von 30,08 Milliarden Dollar ausweisen und damit den Vorjahreswert um 17 Prozent übertreffen. Die Analystenschätzungen, die noch bei 29,23 Milliarden Dollar gelegen hatten, wurden damit deutlich übertroffen.

Das gilt auch für die Gewinnentwicklung. Nach Bilanzierungsstandard GAAP konnte der Seattler Softwareriese seinen operativen Gewinn um stolze 35 Prozent auf bereits 10,38 Milliarden Dollar steigern. Netto fiel der Gewinnzuwachs weniger dynamischer aus: Microsofts Konzernergebnis zog im Schlussquartal des Geschäftsjahres 2017/18 um 10 Prozent auf 8,76 Milliarden Dollar oder 1,14 Dollar je Aktie an.  Analysten hatten mit einem Ertrag von 1,08 Dollar je Anteilsschein gerechnet.

Erlöse von LinkedIn wachsen erneut um 37 Prozent

Maßgeblichen Anteil an der zweistelligen Wachstumsdynamik hatte Microsofts Productivity & Business Processes-Segment, das die Office-Sparte für Privatanwender und Geschäftskunden (inklusive der Online-Variante Office 365), die Enterprise-Lösung Dynamics 365 und das übernommene Online-Business-Netzwerk LinkedIn bündelt, mit einem Umsatzplus von 13 Prozent auf 9,7 Milliarden Dollar.  LinkedIn steuerte nach einem Umsatzsprung von 37 Prozent bereits Erlöse in Höhe von 1,4 Milliarden Dollar zur Bilanz bei.

Auch das relativ junge Hardware-Segment Surface, in dem der 43 Jahre alte Techpionier aus Redmond, seine Tablets, Laptops und Computer bündelt, befindet sich wieder  im Aufwind und legte im Vergleich zum Vorjahresquartal um 25 Prozent auf 1,1 Milliarden Dollar zu.

Anzeige

Microsoft knackt Börsenwert von 800 Milliarden Dollar

Der eigentliche Treiber der Geschäftsdynamik bleibt unterdessen die Intelligent Cloud-Sparte, deren Umsätze um 23 Prozent auf 9,6 Milliarden Dollar stiegen. Das Cloud-Flaggschiff Azure, das mit Amazons AWS-Sparte wetteifert, konnte immer noch um enorme 89 Prozent zulegen.

Anleger beließen die heiß gelaufene Microsoft-Aktie, die seit Jahresbeginn bereits um 22 Prozent vorne liegt und in Erwartung guter Quartalszahlen im vergangenen Monat bereits deutlich zugelegt hatte, nachbörslich bei 105 Dollar und damit marginal unter dem Rekordhoch, das der Windows-Konzern erst vor zwei Tagen aufgestellt hatte.  Erstmals konnte Microsoft in dieser Woche den Börsenwert von 800 Milliarden Dollar knacken.

 

Keine Neuigkeiten aus der Medien-Branche mehr verpassen: Abonnieren Sie kostenlos die MEEDIA-Newsletter und bleiben Sie über alle aktuellen Entwicklungen auf dem Laufenden.

Anzeige

Mehr zum Thema

Anzeige
Anzeige
Werben auf MEEDIA
 
Meedia

Meedia