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Snapchat will Social-Media-Units Arbeit erleichtern: Kooperation mit Newswhip, Tagboard und Storyful

Hat mit Snapchat ein Angebot geschaffen, das für Medienmacher aufgrund der jungen Zielgruppe interessant ist: CEO Evan Spiegel
Hat mit Snapchat ein Angebot geschaffen, das für Medienmacher aufgrund der jungen Zielgruppe interessant ist: CEO Evan Spiegel

Snap will die Relevanz seiner Messenger-App Snapchat in Social-Media-Redaktionen erhöhen und erlaubt einigen Analysetool-Anbietern den Zugriff auf seine Inhalte. Über Tools wie Newswhip, Tagboard, Storyful oder Sam Desk soll das Auffinden und verwenden öffentlicher Snapchat-Inhalte für Redaktionen und Unternehmen einfacher werden.

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Den Diensten erlaubt Snapchat den Zugriff auf die Inhalte, die Snapchat-User als öffentlich gepostet haben. Die Anbieter haben es zum Geschäft gemacht, die Inhalte zu kuratieren. Ihre Abnehmer sind Social-Media- und Marketing-Abteilungen von Unternehmen wie auch Redaktionen, von denen einige bereits mit solchen Tools arbeiten.

Die von Snapchat ausgewählten Dienstleister finden dabei eine vergleichsweise geringe Anwendung. In den vergangenen Jahren hat die Nutzung des Tools Crowdtangle, das seit vergangenem Jahr zu Facebook gehört, an Beliebtheit gewonnen. Die Kooperation mit Snapchat, das vor allem von jungen Nutzern genutzt wird, könnte den Partnern eine neue Relevanz verleihen.

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Von der Kooperation dürfte sich Snapchat selbst eine größere Relevanz in Online-Redaktionen erhoffen wie auch eine steigende Sichtbarkeit. Dabei geht Snap im Gegensatz zum Wettbewerb deutlich dezenter vor, auch um der eigenen Image-Strategie zu entsprechen. Snapchat versucht sich unter anderem von der Konkurrenz wie Facebook oder Instagram abzuheben, indem es auf authentischen und glaubwürdigen Content setzt. So wählt Snapchat beispielsweise die Medienmarken, die im News-Angebot Discover vorkommen, selbst aus, um die Manipulation durch Anbieter von Fake News zu unterbinden. Facebook wie auch Twitter haben in diesem Segment enorme Probleme.

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