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Aufräumaktion: Medien und Twitter-Promis wie Barack Obama und Katy Perry verlieren Follower in Millionenhöhe

Twitter räumt auf und populäre Accounts verlieren ihre Follower
Twitter räumt auf und populäre Accounts verlieren ihre Follower

Um das Vertrauen in den Kurznachrichtendienst zu stärken, hat Twitter seit Mittwoch seine digitale Abonnentenkartei aufgeräumt. Während der Durchschnittsnutzer lediglich vier Follower oder weniger verloren habe, sieht das bei Prominenten schon anders aus. Bei Katy Perry und Barack Obama gingen die Verluste in die Millionen, auch Medienhäuser haben "Abonnenten" verloren.

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Über die vergangenen Jahre hat Twitter Accounts gesperrt, wenn das Unternehmen Auffälligkeiten im Verhalten erkannt hat. So lange die Nutzer die Echtheit des Accounts nicht verifizierten, bliebt das Profil gesperrt. Nun hat Twitter eben jene Accounts aus dem Verkehr gezogen, wie es in einer Ankündigung im hauseigenen Blog heißt. In Folge dessen mussten diverse populäre Twitter-Nutzer enorme Abonnentenverluste verzeichnen. Die Accounts, so das Unternehmen, gehörten mehrheitlich real existierenden Leuten, seien also keine Bots.

US-Präsident Donald Trump hat mehr als 300.000 Anhänger auf Twitter verloren. Während am Mittwoch noch rund 53,4 Millionen Nutzer dem Account @realDonaldTrump des mitteilungsfreudigen US-Präsidenten folgten, waren es einen Tag später nur noch 53,1 Millionen. Andere prominente Nutzer mussten allerdings viel höhere Verluste beklagen. US-Sängerin Katy Perry hat (Stand Freitagmittag) derzeit 106,7 Millionen Follower, Barack Obama liegt derzeit bei 101,5 Millionen. Beide haben durch die Aufräumaktion mehr als zwei Millionen “Abonnenten” verloren.

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Auch Medienhäuser wie die New York Times (minus 700.000), BBC Breaking News (minus 485.000) oder beispielsweise die Tagesschau (minus 23.000) haben einen Rückgang bei den Abonnentenzahlen feststellen müssen. Besonders hart hat es den Account von Twitter selbst getroffen, der mehr als sieben Millionen Follower einbüßte.

Insgesamt geht es um einige Dutzend Millionen Konten, die sechs Prozent der Twitter-Follower ausmachen. Der Dienst versucht bereits seit langem, härter gegen gefälschte Profile durchzugreifen, über die unter anderem Spam und politische Propaganda verbreitet werden. Twitter kündigte indes an, dass die Verluste einige Tage andauern würden und dass es auch über die aktuelle Aktion hinaus zu weiteren Veränderungen der Follower-Zahl kommen könnte.

(tb/dpa)

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