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Wertschöpfung von 161 Milliarden Euro: Bertelsmann-Studie belegt Relevanz von Europas Kreativindustrie

Bertelsmann-CEO Thomas Rabe
Bertelsmann-CEO Thomas Rabe

Wenn es um die Wirtschaftskraft Europas geht, sollte nicht immer nur über Autobauer und andere Fabrikanten debattiert werden. Tatsächlich gehört die Kreativindustrie zu einem der wichtigen Segmente des europäischen Wirtschaftsraums, wie eine neue Bertelsmann-Studie zeigt.

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Demnach erwirtschaftet dieser Zweig alleine in Deutschland, Frankreich und England einen gemeinsamen Beitrag von 161 Milliarden Euro zur Bruttowertschöpfung und stellt rund 2,2 Millionen sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze. Das führende Kreativzentrum war 2015 Großbritannien mit einer Bruttowertschöpfung von 76 Milliarden Euro. In Deutschland sind rund 157.000 Unternehmen in diesem Bereich tätig. Sie beschäftigen 947.000 Mitarbeiter, die rund 52 Milliarden Euro erwirtschaften.

„Die Kreativbranche in Europa gehört zu den wichtigsten Wirtschaftssektoren. Doch sie steht vor großen Herausforderungen. US-Techplattformen wie Facebook, Amazon, Apple, Netflix und Google expandieren rasant. Dieser neuen Dimension des Wettbewerbs stellen wir uns mit Kreativität und Unternehmergeist”, kommentiert der Bertelsmann-CEO Thomas Rabe. “Trotz aller Erfolge sind wir, wie alle Kreativunternehmen in Europa, im Wettbewerb mit den Tech-Plattformen benachteiligt.”

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“Um bestehen zu können”, erläutert Rabe weiter, “bedarf es dringend einer Modernisierung des Regulierungsrahmens für Kreativunternehmen in Europa. Das betrifft Felder wie Datenschutz, Urheberrecht, Kartellrecht, Werberecht, Medienrecht und Besteuerung. Wenn der Politik an einer starken europäischen Kreativindustrie gelegen ist, muss sie dringend handeln.“

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