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Newsfeed-Update: Facebook startet die Vertrauensfrage für überregionale Medien

Bastelt regelmäßig mit seinem Team am Algorithmus: Facebook-CEO Mark Zuckerberg
Bastelt regelmäßig mit seinem Team am Algorithmus: Facebook-CEO Mark Zuckerberg

Bereits seit einigen Wochen stellt Facebook seinen Nutzern regelmäßig die Vertrauensfrage – allerdings nicht in Bezug auf sich selbst, sondern zu unterschiedliche Nachrichtenseiten. Zukünftig wird deren Sichtbarkeit davon abhängen, denn Facebook rollt das Feature als Algorithmus-relevant aus. Allerdings betreffe das Update nur reichweitenstarke Medienmarken.

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Das gab Facebook in einem neuen Blog-Posting bekannt. Nach erfolgreicher Testphase in Deutschland soll die Vertrauensfrage nun auch in anderen Ländern gestellt werden.

Facebook erklärte nicht, ab welcher Größe das Netzwerk Nachrichtenseiten als reichweitenstark definiert werden. Aufgrund unterschiedlicher Gegebenheiten in unterschiedlichen Ländern wolle man sich dazu nicht äußern, hieß es auf Nachfrage bei Facebook.

Es ist allerdings davon auszugehen, dass Facebook sich vor allem auf große Nachrichtenmarken konzentriert und über die Vertrauensfrage auch jene im Blick hat, die als umstritten gelten. So erreicht beispielsweise RT Deutsch knapp 380.000 Fans, Sputnik Deutschland hat bei Facebook fast als 200.000 Fans. Beides sind vom russischen Staat finanzierte Medien.

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Zu regionalen Medien, so heißt es, sollen keine Vertrauensfragen gestellt werden. Facebook hatte vor einigen Monaten entschieden, regionale und lokale Berichterstattung dem Nutzerbedürfnis entsprechend zu bevorzugen, ihnen also eine höhere Sichtbarkeit im Feed einzuräumen. Den Erläuterungen von Facebook zufolge dürfte der Vertrauenstest auch bei nicht ganz so reichweitenstarken Medien, beispielsweise Fach-Magazinen oder aufstrebenden und jungen Medienmarken, angewandt werden. Wie stark dies dann ins Gewicht fällt, ist nicht abzuschätzen. Facebook betont, dass die Umfrage nur “ein Faktor von Hunderttausenden” sei.

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