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Nationalmannschaft verabschiedet sich von 25,43 Mio. TV-Zuschauern, Serbien-Brasilien später klar unter der 10-Mio.-Marke

Enttäuschte deutsche Spieler nach dem WM-Aus gegen Südkorea
Enttäuschte deutsche Spieler nach dem WM-Aus gegen Südkorea

Ob diese Zahl bei der Fußball-WM 2018 ein weiteres Mal erreicht wird? Nach dem Aus des deutschen Teams erscheint es fraglich, dass nochmal 25,43 Mio. zusehen. Allerhöchstens beim Finale. Die 25,43 Mio. Fans, die das deutsche WM-Aus ab 16 Uhr im ZDF verfolgten, entsprachen zu dieser Sendezeit einem gigantischen Marktanteil von 87,5%. In der Prime Time sahen deutlich weniger Serbien-Brasilien: 8,73 Mio. (31,4%).

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Das sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Mittwoch wissen müssen:

1. Deutsches WM-Aus knackt nochmal die 25-Mio.-Marke

Neue Quotenrekorde wird die Fußball-WM 2018 nun also nicht mehr aufstellen. Die 34,57 Mio. Fans, die 2014 das Finale gegen Argentinien im Ersten einschalteten, bleiben über die WM 2018 hinaus die klare Bestleistung der deutschen TV-Geschichte. Immerhin 25,43 Mio. waren am Mittwoch ab 16 Uhr beim Spiel Südkorea-Deutschland im ZDF dabei – Public Viewings, Kneipenbesucher und Streaming-Zuschauer wie immer nicht mitgezählt. Im Anschluss an das deutsche Aus setzte bei vielen Fans offenbar schon eine kleine WM-Depression ein, denn das 20-Uhr-Spiel sahen nicht wie an den Vortagen 12 Mio. und mehr Leute: Serbien und Brasilien interessierten im ZDF nur 8,73 Mio. (31,4%).

2. Südkorea-Deutschland bei den 14- bis 49-Jährigen mit 91%

Im jungen Publikum schraubte sich der Marktanteil des letzten deutschen WM-Spiels 2018 noch weiter nach oben. 9,65 Mio. 14- bis 49-Jährige entsprachen hier 91,0%. Bei den 14- bis 49-jährigen Männern gab es sogar einen Marktanteil von 93,2% – eine wahnsinnige Zahl. Und auch im jungen Publikum lief es für das Prime-Time-Spiel nicht so gut wie an den Vortagen: 3,40 Mio. Serbien-Brasilien-Seher reichten für 37,4%.

3. Sportschau-Special zum WM-Aus war der stärkste ZDF-Konkurrent

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Kurios, aber wahr: Der stärkste Konkurrent der WM-Sendungen des ZDF war am Mittwoch eine WM-Sendung im Ersten. Dort hievte man nach dem Ausscheiden des deutschen Teams nämlich eine Art “Brennpunkt” ins Programm, getarnt als “Sportschau”-Sondersendung. Immerhin 3,79 Mio. sahen dort zu – 14,1%. Die 20-Uhr-“Tagesschau” erreichte vorher 3,44 Mio. Seher und 13,2%, der 20.30-Uhr-Film “Tödliche Geheimnisse – Jagd in Kapstadt” 2,64 Mio. (9,3%). Meistgesehenes Programm der Privatsender war “Gute Zeiten, schlechte Zeiten” mit 2,51 Mio. (10,1%). Um 20.15 Uhr reichten den “Crash Test Promis” von RTL 1,33 Mio. und 4,8% für den privaten Spitzenplatz.

4. RTL II stark mit “Berlin – Tag & Nacht”, in der Prime Time nur private Tristesse

Die beiden erfolgreichsten Programme der Privatsender liefen am Mittwoch zwischen den beiden WM-Übertragungen. 1,14 Mio. 14- bis 49-Jährige (14,8%) sahen ab 19.40 Uhr “Gute Zeiten, schlechte Zeiten”, 790.000 (10,8%) um 19 Uhr RTL IIs “Berlin – Tag & Nacht”. In der Prime Time lag RTLs “Crash Test Promis” vorn – allerdings reichten dafür 620.000 junge Zuschauer und 6,9%. ProSieben kam mit zweimal “Grey’s Anatomy” nicht über 6,3% und 6,4% hinaus, Sat.1 landete mit 5,9% für den Film “Sieben Leben” noch dahinter. Auch Vox (2,3% bis 3,5% für “Perception”), RTL II und kabel eins blieben am Abend klar unter dem Soll.

5. zdf_neo landet um 20.15 Uhr vor allen Privatsendern, überschaubare WM-Zahlen bei ZDFinfo

Erfolgreich trotz Fußball war am Abend wieder einmal zdf_neo: 1,92 Mio. entschieden sich gegen die WM und für die Krimi-Wiederholung “Ein starkes Team” – ein fulminanter Marktanteil von 6,8%, mit dem der ZDF-Ableger sämtliche Privatsender besiegte. “Wilsberg” sahen im Anschluss noch 1,48 Mio. (6,7%). Bei ZDFinfo liefen um 16 Uhr und 20 Uhr die jeweils parallelen WM-Spiele: Mexiko-Schweden sahen statt Südkorea-Deutschland 140.000 Leute (0,5%), Schweiz-Costa Rica am Abend statt Serbien-Brasilien 380.000 (1,4%). Überschaubare Zahlen. Ein Millionenpublikum erreichte in der Prime Time stattdessen noch das NDR Fernsehen mit den “Expeditionen ins Tierreich” um 21 Uhr: 1,08 Mio. (3,8%) sahen zu. Eine weitere Ausgabe der Reihe kam um 20.15 Uhr bereits auf 980.000 und 3,6%.

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