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Mit “rätselhaften Mordfällen”, Bienen und dem “überforderten Staat”: blasse Kiosk-Woche für Spiegel, stern und Focus

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Nachdem Der Spiegel und der stern eine Woche zuvor überdurchschnittliche Einzelverkaufszahlen erreicht hatten, ging es mit den Ausgaben 22/2018 laut nun veröffentlichter IVW-Daten ein deutliches Stück nach unten. Der Spiegel landete unter den Durchschnittszahlen der jüngsten 12 und 3 Monate – ebenso übrigens der Focus. Der stern übertraf immerhin sein 3-Monats-Normalniveau, blieb aber unter dem der jüngsten 12 Monate.

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171.674 mal griffen Kunden in Supermärkten, Kiosken, Tankstellen und bei anderen Pressehändlern zum Spiegel 22/2018 mit dem Titel “Kein Täter soll sich sicher fühlen” und der Unterzeile “Wie Fahnder nach Jahrzehnten rätselhafte Mordfälle lösen”. Im Vergleich zur Vorwoche, als das Magazin mit den “Gespenstern des Vatikan” punktete, entspricht das einem Einzelverkaufs-Rückgang von fast 25.000 Exemplaren, bzw. einem Brutto-Umsatz-Rückgang von über 125.000 Euro. Der aktuelle 12-Monats-Durchschnitt des Spiegels liegt im Einzelverkauf bei 193.200 Exemplaren, der 3-Monats-Durchschnitt bei 179.000. Beide Zahlen wurden also unterschritten. Insgesamt, also inklusive Abos, Lesezirkeln, Bordexemplaren und sonstigen Verkäufen, wechselte Ausgabe 22/2018 genau 696.685 mal den Besitzer, 66.011 mal davon als ePaper.

Für den stern ging es im Vergleich zur Vorwoche ebenfalls bergab. Mit Heft 21 (“50 Traumziele vor der Haustür”) lag der Einzelverkauf noch bei 163.246, mit Heft 22 und der Zeile “Rettet die Bienen!” nun noch bei 148.699. Immerhin: Der 3-Monats-Durchschnitt von derzeit rund 146.800 Einzelverkäufen wurde damit knapp übertroffen, den 12-Monats-Durchschnitt von 158.400 verfehlte Ausgabe 22 aber. Insgesamt verkaufte sich der stern mit den Bienen 536.593 mal, inklusive 21.647 ePaper.

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Am deutlichsten unter dem eigenen Soll landete prozentual gesehen auch in dieser Woche der Focus: Nur 48.600 griffen zur Ausgabe mit der Headline “Der überforderte Staat” über “Abschiebestau, Ämter- und Justizkollaps”. Das sind zwar ein paar mehr als in der Vorwoche, doch das Normalniveau der jüngsten 12 Monate liegt bei 65.100, das der jüngsten drei Monate zumindest noch bei 58.300. Auch hier noch der Blick auf den Gesamtverkauf: Der lag bei 405.927, darunter 35.441 ePaper.

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Alle Kommentare

  1. Wäre interessant zu wissen ob die Epaper beim Spiegel wie bei anderen auch, doppelt gezählt werden. Jeder der ein Abo hat, bekommt ein Epaper und ein gedrucktes Expemlar…also nur 1 Abonennt, aber doppelte “Verkaufszahlen”

    1. Gute Frage. Der Tagesspiegel aus Berlin geht so vor, deswegen steigen die Auflagenzahlen.

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