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Grow: Facebook startet ein Print-Magazin, will aber weiterhin kein Medienunternehmen sein

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Eigentlich ist die Frage nur noch hypothetischer Natur: Ist Facebook nun auch ein Medienunternehmen oder nicht? In den politischen Anhörungen der vergangenen Wochen verneinte Mark Zuckerberg dies stets. Andererseits lancierte das Social-Network in England nun sein erstes Print-Magazin. Das Heft, inklusive Online-Portal, hört auf den Namen Grow.

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Aber auch hier führt die US-Company den schon gewohnten Tanz um die Frage auf, ob Grow nun eine Zeitschrift, ein Online-Portal oder was auch immer ist.

Auf den ersten Blick, handelt es sich um ein gedrucktes Magazin mit Interviews mit Personen aus dem Wirtschaftsleben. Das Projekt steht dabei unter dem Slogan: “Grow your business. Grow your network. Grow your mind”.

Das Heft gibt es jedoch nicht am Kiosk zu kaufen, sondern es wurde an Kunden verschickt und lag zudem an einigen Flughafen-Business-Lounges, zum Beispiel bei British Airways, aus, wie Pressgazette.co.uk berichtet. Zudem verzichtet die Zeitschrift auf Werbeanzeigen.


Pressgazette hat in England das Magazin gesichtet und fotografiert

Neben der Druckausgabe veröffentlicht Facebook die Inhalte auch online auf dem frisch gestarteten Grow-Portal.

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In einer Art Editorial erklärt das Unternehmen, dass es sich bei Grow um ein Marketing-Programm handelt, dass vor dreieinhalb Jahren aus einem kleinen Event in England hervorgegangen ist. Seitdem versuche Grow, traditionelle Unternehmen mit Kreativen und Startups zusammenzubringen.

Inhaltlich beschäftigt sich Grow mit der Tech-Szene in Paris und dem Nahen Osten. Es gibt aber auch Gespräche mit dem Business Insider-Gründer Kevin Ryan oder dem Chef der neuen jungen H&M-Marke /Nyden, Oscar Olsson.

Auffallend: Im gesamten Editorial vermeidet Facebook das Wort Magazin. Anders als Nicola Mendelsohn. Die EMEA-Managerin des Social-Networks spricht laut Pressgazette in ihrer Vorstellung in der ersten Ausgabe gleich mehrfach von einem Magazin. Am Ende sagt sie sogar: “I do hope you enjoy the magazine”.

Ob Facebook auch in Deutschland ein ähnliches Print-Projekt plant, ist derzeit noch unklar. Auf eine entsprechende MEEDIA-Anfrage antwortet das Unternehmen noch nicht.

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