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Tag 2 der Screenforce-Days im MEEDIA-Check: Klaas unterhält am besten, Sport1 ist am lautesten

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Klaas Heufer-Umlauf bei den Screenforce Days (Foto: Willi Weber)

Der Abschlusstag der Screenforce Days 2018 bescherte dem Fachpublikum eine große Bandbreite an Screenings: von der ProSiebenSat.1-Power mit einer genialen Showeinlage von Klaas Heufer-Umlauf über die Seriösität der ARD bis zum lauten Sport1, den großen Disney-Marken und dem Charme des Mini-Senders Servus TV.

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Bevor wie die fünf Screenings des zweiten Tages bewerten, hier zur Erinnerung der Tabellenstand im MEEDIA-Screenings-Check nach Tag 1:

01. Mediengruppe RTL / 8 Punkte
02. RTL II / 7,5 Punkte
03. Discovery / 6 Punkte
03. Visoon / 6 Punkte
05. Sky Media / 5 Punkte

Der zweite Tag begann mit der zweiten großen Privat-TV-Familie Deutschlands. Nach der Mediengruppe RTL am Mittwoch folgte nun ProSiebenSat.1.

Screening 6
Anbieter
: ProSiebenSat.1 / SevenOne Media mit den Sendern ProSieben, Sat.1, kabel eins, ProSieben Maxx, Sat.1 Gold, sixx und kabel eins Doku
Dauer: 113 Minuten

Inhalt: Die Präsentation der ProSiebenSat.1-Power begann direkt mit einem absoluten Highlight. In einem lustigen Einspieler, in dem sich Wolfgang Link, Chef der ProSiebenSat.1-Sender, und Thomas Wagner, Boss von SevenOne, drei Wochen vor den Screenforce Days fragten: “Wer moderiert das Ding bloß?” fiel die Wahl auf Klaas Heufer-Umlauf. Der kam zunächst mit einem Tageslichtprojektor (!) auf die Bühne und kündigte an, nun einen 4:25 Stunden langen Vortrag über Zahlen, Daten und Fakten zu halten. Wolfgang Link kehrte zurück auf die Leinwand und sagte: “Klaas, Zeit für Plan B”.

Der Tageslichtprojektor verschwand und es folgte ein erneuter Beweis dafür, dass Klaas Heufer-Umlauf ein genialer Entertainer ist. Auf der Bühne und in einem Musikvideo sang er unterstützt von Feuerwerk, Tänzerinnen und großartigen Video-Ideen ein Medley mit Hits wie Rag’n’Bone Mans “Human” – allesamt mit passend zum Thema veränderten Texten. Aus Sidos “Mein Block” wurde zum Beispiel: “Mein ProSieben, mein Sat, mein sixx, mein Maxx, mein kabel, mein Doku, mein Slot. Meine Serien, meine Shows, meine Prime, meine News und das alles für den letzten Werbeblock”. Und statt “80 Millionen” von Max Giesinger sang Klaas:

“Schluss mit lustig, ich bin jetzt mal ehrlich, unser Programm, das gibt’s nicht für lau.
Dreihunderttausend Stunden Entertainment kosten halt ne Riesenstange Geld
Nur diese Pyro kostet 5.000 Euro [Pyro vor der Bühne wird gezündet]
und Wolfgangs Yacht bezahlt sich nicht von allein.
Dieses Video hatte so viel Budget, dass wirklich sinnlos hier ein Ferrari steht
Der wahre Grund, warum wir heute hier sind, wir brauchen nicht 80, wir brauchen 800 Millionen.”

Klaas Heufer-Umlauf bei seinem Musik-Auftritt [Foto: Willi Weber]

Absolut geniale fünf Minuten, die wohl das Highlight der gesamten Screenforce Days waren. Leider gab es direkt im Anschluss den Vortrag von Thomas Wagner über Vermarktungsthemen (“SevenOne Media – Ihr Multi-Touchpoint-Vermarkter”), ein ziemlicher Stimmungskiller, zumal Wagner mehrfache Hänger hatte, die ihn jeweils noch unsicherer machten. So wurde aus Begeisterung des Publikums für Heufer-Umlauf eine Art Mitleid für Wagner.

Weiter ging es mit ProSieben und einem weiteren lustigen Einspieler. Der begann mit einem Anruf: “Hallo Herr Umlauf, Büro Rosemann, wir haben Probleme mit dem Daniel. Ich weiß gar nicht, wie ich es sagen soll, vielleicht kommen Sie mal vorbei.” Dann zu sehen: Daniel Rosemann, ProSieben-Chef. Nachdem er im vergangenen Jahr Yvonne Catterfeld am Klavier begleitet hatte, übt er nun wochenlang in seinem mittlerweile muffigen, stinkenden, dunklen Büro am Klavier – ein neues “We love to entertain you”-Jingle will er komponieren. Schließlich waren laut Rosemann alle begeistert von seinem Klavier-Auftritt [Was übrigens tatsächlich so war]. Doch Klaas gibt ihm einen gehörigen Anschiss. Alle würden heute noch darüber lachen, Rosemann solle die Finger vom Klavier lassen, wieder in Meetings gehen, seine Haare machen, mal wieder aufräumen.

Nach einem Live-Auftritt von der britischen Sängerin Rita Ora kam Rosemann auf die Bühne und präsentierte “Das neue ProSieben”. Dazu gehören u.a. die Bestseller-Verfilmung “9 Tage wach”, neue Shows wie “Maya Challenge” und “Der Traumjob”, in der Jochen Schweizer einen Geschäftsführer sucht, für den Dienstag, die Tanzshow “Masters of Dance” für den Donnerstag, sowie “Time Battle”, “Alle gegen einen” und “Die ProSieben Wintergames” für den Samstag. Joko und Klaas feiern zudem in einer Familienshow Weihnachten auf ProSieben. Und: “Vielleicht machen wir auch noch ein Frühlingsfest der guten Laune”, so Heufer-Umlauf in Anspielung auf die Florian-Silbereisen-Shows der ARD.

Joko und Klaas feiern Weihnachten bei ProSieben [Foto: Willi Weber]

ProSieben Maxx, sixx und kabel eins Doku fanden danach in kurzen, weitgehend belanglosen Trailern, bzw. Einspielern statt, bevor kabel-eins-Chef Marc Rasmus als nächster dran war. Sein Highlight mal wieder Frank Rosin, der diesmal in “Rosins Fettkampf” abnehmen will. Nun gut. Außerdem neu: “Koch die Box” für den Vorabend mit Sebastian Lege, der zuletzt u.a. unterhaltsam “Die Tricks der Lebensmittelindustrie” für das ZDF aufdeckte. Für die zwei grenzwertigsten Minuten des Tages sorgte dann Ingo Lenßen, der statt Trailern für Sat.1 Gold Dinge sagte wie “Hören Sie das auch? Diese Ruhe? Ist das nicht herrlich nach dem ganzen Krach in den Trailern? Nur sie und ich. Sie schauen mich an. Ich schaue Sie an. Ein goldener Moment.”

Zum Abschluss kam dann noch ein langer Sat.1-Block, der die Gesamtzeit des ProSiebenSat.1-Screenings auf den Rekord von 113 Minuten hochschraubte – noch einmal acht Minuten mehr als bei den RTL-Sendern am Vortag. Sat.1-Chef Kaspar Pflüger versprach in seiner soliden und etwas schüchternen Art “Verlässlichkeit und Kontinuität”. Sat.1 halt. Im Mittelpunkt stand der neue Vorabend mit Shows wie “Genial daneben – Das Quiz”, “Wie genial ist das denn”, der neuen Daily Soap “Alles oder nichts” und dem Magazin “Endlich Feierabend!” Dessen Moderatoren Annett Möller und Daniel Boschmann saßen dann in ihrem Studio-Set auf der Bühne und begleiteten das Screening einige Zeit – u.a. mit einem Interview mit der “Alles oder nichts”-Hauptdarstellerin Anna Mennicken.

Für die Prime Time kündigte Pflüger u.a. neue Serien wie “Die Läusemutter” und “Der Bulle & das Biest” (mit einem Polizisten und einem Hund) an, zudem Reihen wie die mit Bestseller-Verfilmungen von Michael Tsokos und seinem Rechtsmediziner Fred Abel. Außerdem neu bei Sat.1: Bülent Ceylan, der (leider) auch auf der Bühne war und in gewohnter Weise Zeug erzählte. Seine erste Show für seinen neuen Sender: “Game of Games”. Nach einem amüsanten Einspieler, in dem Hugo Egon Balder und Martina Hill Pflüger dämliche Show-Ideen wie “Promi Ich sehe was, was Du nicht siehst” verkaufen wollten, präsentierte der Sat.1-Chef noch das neue “Dancing on Ice”, bevor Wolfgang Link zum Ende des Screenings noch Michael Patrick Kelly als neues “The Voice”-Jury-Mitglied ankündigte. Kelly sang dann noch. Eine Sensation wie im vergangenen Jahr, als Stefan Raab sein Comeback (als Produzent) auf der Bühne verkündete, blieb also aus.

Sat.1 Chef Kaspar Pflüger und Bülent Ceylan [Foto: Willi Weber]

Fazit: Ein insgesamt tolles Screening, das zwar auch einige Schwächen hatte, wegen des genialen Klaas Heufer-Umlauf und sehr lustigen Einspielern mit den Chefs Wolfgang Link, Thomas Wagner und Daniel Rosemann aber in Erinnerung bleiben wird. Gesamtwertung: 8,5 von 10 Punkten.

Screening 7
Anbieter: Servus TV Deutschland
Dauer: 16 Minuten

Inhalt: Nach dem längsten Screening der beiden Tage folgte das kürzeste: das von Servus TV. Reinhold Messner führte auf einem Berg stehend, eindrucksvoll gefilmt, in das Screening ein, das dann von Vermarktungschef Gerhard Riedler und einer Servus-TV-Moderatorin bestritten wurde. Mit Hochglanz-Trailern warb das Duo für Qualitätsprogramme: “Bei uns erreichen Sie das öffentlich-rechtliche Programm auch nach 20 Uhr”. Nur leider nicht das ganze. Zwar pries Riedler an, dass Servus TV Deutschland seinen Marktanteil verdoppelt habe, verschwieg dabei aber, dass der nun bei 0,2% bis 0,3% liegt, also bei vergleichsweise verschwindend geringen Zahlen.

Highlight des Screenings waren Musiker, die zu tollen Bildern aus Servus-TV-Programmen “Toccata und Fuge” von Johann Sebastian Bach spielten. Lowlight war ein ziemlich peinliches Filmchen, in dem das Vermarktungsteam des Senders Unterlagen zu einer Kundin auf einem Berg liefern sollte. Die Frau, die das dann nach vielen unlustigen Gags schaffte, trank auch noch eine Dose Red Bull und hatte Flügel auf dem Rücken. Top-Programmneuheiten: das neue Magazin “P.M. Wissen” zur G+J-Zeitschrift, sowie die Ankündigung (noch ohne Bilder) einer eigenproduzierten Krimiserie mit “prominenten Hauptdarstellern”. Für einen gelungen Gag sorgte man am Ende, als der Millennium Falcon von Han Solo durch die Servus-TV-Bergwelt flog: “Oh, ich glaube, wir müssen von der Bühne. Es sieht so aus, als wären die Kollegen von Disney schon im Anflug”.

Servus-TV-Vermarkter Gerhard Riedler und seine Moderatorin [Foto: Willi Weber]

Fazit: Ein kleiner Sender, der durchaus Charme in sein Screening packte – und viele tolle Bilder aus Dokus. Beim nächsten Mal bitte mehr davon – und weniger unpassende Witz-Filmchen. Gesamtwertung: 5 von 10 Punkten.

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Screening 8
Anbieter: Disney Channel / Disney Media
Dauer: 22 Minuten

Inhalt: Wie immer in solchen Disney-Veranstaltungen präsentierte der Konzern in einer Art Image-Trailer all seine großen Marken – von Pixar über “Star Wars” mit zum Marvel-Universum. Problem: Mit dem deutschen Disney Channel, für den das Screening eigentlich gedacht war, haben die meisten dieser Inhalte nichts zu tun. Nach diesem Beginn wurden “Die Chefs des Disney Channels” angekündigt – und auf die Bühne kamen der elfjährige Marwin Haas, der Teil einer Kochshow auf dem Sender ist, sowie Donald Duck. Man wolle, nachdem das Screening im Vorjahr so aus dem Ruder gelaufen sei, diesmal penibel auf die Zeit achten. Marwin saß dann auf einem Tennis-Schiedsrichter-Stuhl und trieb die eigentlichen Moderatoren – Benedikt Weber und Senderchef Thorsten Braun – an. Auch Donald Duck tat das, indem er ab und zu mit einer rollenden Uhr über die Bühne lief. Ein Gag, der schon beim zweiten Mal eher nervte.

Donald Duck und Marwin Haas [Foto: Willi Weber]

Zu den Programm-Highlights, die Disney erwähnte, gehörten Animationsserien wie das “Duck Tales”-Comeback, “Baymax”, “101 Dalmatian Street”, “Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen” und “Arthur und die Minimoys”. In der Prime Time wird es u.a. eine Prime-Time-Version von Marwins Kochshow “An die Töpfe, fertig, lecker” geben. Zum Schluss kam noch ein Duo aus der Originalbesetzung des Hamburger “Mary Poppins”-Musicals auf die Bühne, um zu singen und tanzen. Auch das hatte nichts mit dem Disney Channel zu tun.

Fazit: 22 weitgehend unterhaltsame Minuten, die in Teilen aber eher den Disney-Konzern bewarb als den deutschen Disney Channel. Warum versucht der Sender nicht einfach mal, ehrlich zu sein und nur mit Elementen zu trommeln, die es auch beim Disney Channel im Free-TV zu sehen gibt? Gesamtwertung: 5,5 von 10 Punkten.

Screening 9
Anbieter: Sport1 / Sport1 Media
Dauer: 22 Minuten

Inhalt: Die Präsentation, die das Publikum vielleicht am stärksten spaltete, war die von Sport1. Ich bin mir sicher, dass es große Fans des Screenings gab – aber auch Zuschauer, die damit überhaupt nichts anfangen konnten. Der Sender versuchte, das Fansein in den Mittelpunkt zu stellen. Schon vor Beginn wurden Klatschpappen und Ratschen aus Plastik an das Publikum verteilt, damit es viel Lärm macht. Was allerdings nicht so recht klappte. Irgendwann in der Mitte des Screenings sagte Moderatorin Ruth Hofmann: “Die Klatschpappen dürfen übrigens auch zum Einsatz kommen. Trauen Sie sich nur!” Passierte aber auch danach nicht so recht.

Auf der Bühne hatten die Helfer Tribünen aufgebaut, auf denen zunächst einige Schauspieler Platz nahmen, die Fans darstellten, Man muss es leider so ausdrücken, denn von echten Fans unterschieden sie sich in ihrem überdrehten Gebaren und ihren Schlachtgesängen sehr. Laut waren sie aber sehr – u.a. mit Trommeln. Später kamen noch Cheerleader und einige Bundesliga-Maskottchen dazu, die Tribünen füllten sich. Mittendrin saßen die erwähnte Ruth Hofmann, Reinhold Beckmann (Experte beim “Doppelpass”) und Sport1-Boss Patrick Fischer. Gemeinsam sprachen sie über Erfolge des Senders, Programme wie die vier DFB-Pokal-Spiele, die man künftig pro Saison live zeigen darf, das Freundschaftsspiel-Turnier “International Champions Cup” im Sommer und das eine DEL-Spiel, das man ab der kommenden Saison wöchentlich zeigt.

Die Sport1-Tribünen füllten sich [Foto: Willi Weber]

Auch Axel Schulz stieß später dazu, plauderte über die Box-Übertragungen auf Sport1. In diesem Zusammenhang erwähnte Patrick Fischer auch noch eine neue, recht ungewöhnliche Programmfarbe: die Casting-Show “The next Rocky”, in der Boxer gegeneinander antreten. Sehr gelungen, weil cool, war die gesamte Optik des Screenings auf der Videowand mit als Aufnäher designten Logos von Sendungen, Sportarten, etc.

Fazit: Geschmackssache. Die Idee mit den Tribünen und den Fans, die den Sender bejubeln, war nicht schlecht, die Umsetzung aber durch zu wenig Authentizität nicht gut. Dennoch: Lob für den neuen Ansatz, ein solches Screening aufzuziehen. Gesamtwertung: 6 von 10 Punkten.

Screening 10
Anbieter: Das Erste / ARD Werbung Sales & Services
Dauer: 32 Minuten

Inhalt: Zu guter Letzt warb die ARD um Werbekunden – als einziger öffentlich-rechtlicher Anbieter, denn das ZDF verweigert sich weiterhin den Screenforce Days. Spielten Kai Pflaume, Bernhard Hoecker und Elton vor einem Jahr noch “Wer weiß denn sowas?” auf der Bühne, war diesmal mehr Abwechslung angesagt. Moderiert wurde die Präsentation von der sehr souveränen und ab und zu auch amüsanten Linda Zervakis, sowie Guido Cantz, der glücklicherweise nicht zu viele platte Scherze machte. Unterstützt wurden sie auf der Bühne von Programmchef Volker Herres, ARD-Vermarkterin Elke Schneiderbanger und dem Vorabend-Koordinator des Ersten, Frank Beckmann.

Herres präsentierte das erste Programm-Highlight: “Babylon Berlin”. Auch wenn die Serie im vergangenen Herbst schon bei Sky lief, ist Herres überzeugt davon, dass sie auch im Ersten noch ein großer Erfolg wird. Seine Zielgruppe bestehe schließlich nicht nur aus Pay-TV-Abonnenten, sondern aus 80 Millionen Menschen. Möglichst viele davon will er bei der Free-TV-Premiere der ersten drei Folgen erreichen: am 30. September, auf dem “Tatort”-Sendeplatz Sonntag, 20.15 Uhr. Die weiteren Episoden laufen dann aber donnerstags. Zwar muss man auch hier kritisieren, dass die Serie für die Vermarktung keine Rolle spielt, da nach 20 Uhr keine Werbung gezeigt werden darf, doch dem begeisterten Herres sei es verziehen.

Elke Schneiderbanger legte in ihren Ausführungen Wert auf die “Brand Safety”, die Kunden im Ersten genießen, wenn sie dort werben. Es sei eben ein höchst seriöses Umfeld – im Gegensatz z.B. zu Influencern, von denen die ARD-Chef-Vermarkterin offenbar nicht allzu viel hält. Zu den neuen Vorabendprogrammen, die gezeigt wurden, gehört noch die Serie “In aller Freundschaft – Die Krankenschwestern”, schon der zweite Ableger von “In aller Freundschaft”.

Gudio Cantz und Arnd Peiffer aus dem Crosstrainer

Beim Thema Sport, das bei der ARD-Werbung traditionell eine große Rolle spielt, kam dann noch Biathlon-Olympiasieger Arnd Peiffer auf die Bühne, der eine Original-Gold-Medaille aus Pyeongchang dabei hatte. Zusammen mit Guido Cantz absolvierte er noch einen kleinen Wettkampf auf einem Crosstrainer und mit einem Laser-Gewehr auf Biathlon-Zielscheiben. Zu guter Letzt wurde noch live zu Gerhard Delling nach Sotschi geschaltet, der einige aktuelle Infos zur Fußball-Nationalmannschaft erzählte.

Gerhard Delling live in Sotschi [Foto: Willi Weber]

Fazit: Ein insgesamt seriöses, dennoch aber nicht langweiliges Screening, in denen die Stärken der ARD recht gut vermittelt wurden. Die 32 Minuten waren abwechslungsreich und wirkten kein bisschen hektisch. Gesamtwertung: 6,5 von 10 Punkten.

Die endgültige Tabelle des MEEDIA-Screenings-Check der Screenforce Days 2018 sieht also so aus:

01. ProSiebenSat.1 / 8,5 Punkte
02. Mediengruppe RTL / 8 Punkte
03. RTL II / 7,5 Punkte
04. Das Erste / 6,5 Punkte
05. Discovery / 6 Punkte
05. Visoon / 6 Punkte
05. Sport1 / 6 Punkte
08. Disney Channel / 5,5 Punkte
09. Sky Media / 5 Punkte
09. Servus TV / 5 Punkte

ProSiebenSat.1 hat die Screenforce Days also nach MEEDIA-Meinung knapp gewonnen – aber wirklich nur sehr knapp. Bestes Screening abseits der beiden Giganten war ganz eindeutig das von RTL II. Die Schlusslichter sollten sich nicht allzu sehr ärgern, ein richtig schlechtes Screening gab es 2018 ganz einfach nicht.

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