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Kampf gegen Fake News: Facebook geht stärker gegen Falschmeldungen vor

Facebook-Moderatoren müssen sich mit belastenden und teils gewalttätigen Inhalten auseinandersetzen
Facebook-Moderatoren müssen sich mit belastenden und teils gewalttätigen Inhalten auseinandersetzen

Der Social-Media-Gigant Facebook hat in einer Erklärung angekündigt, mehr in den Kampf gegen Fake News zu investieren. Die Produktmanagerin Tessa Lyon zählt dort auf, welche bisherigen Maßnahmen das Unternehmen ausbauen möchte und welche neuen Wege beschritten werden sollen.

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In 14 Ländern setzt Facebook demnach bisher unabhängige Fakten-Checker ein. Bis zum Ende des Jahres möchte Facebook diese Zahl ausbauen und Kontrolleure in weiteren Ländern installieren. Sie würden dabei helfen, die Verbreitung im Schnitt um 80 Prozent zu reduzieren, heißt es in dem Schreiben. Zudem soll in vier Ländern stärker dagegen vorgegangen werden, manipulierte Fotos und Videos schneller zu erkennen.

Dafür sollen die Mitarbeiter vermehrt auf “Machine learning” zurückgreifen, einen Algorithmus, der Muster in Datenbeständen erkennt und selbstständig Lösungen findet. So ist beispielsweise ein französischer Fakten-Checker auf einen Bericht gestoßen, in dem es hieß, dass man Menschen bei einem Schlaganfall mit einer Nadel in den Finger stechen und Blut abnehmen soll. Daraufhin wurden 20 Domains und 1.400 Links gefunden, unter denen der Bericht geteilt wurde.

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Nach der Kritik an Facebook im Zuge der US-Präsidentschaftswahlen 2016 setze sich der Konzern zudem dafür ein, den Fall aufzuarbeiten und unterstützt Studien, die den Einfluss von sozialen Netzwerken auf Wahlen untersuchen und dabei auch auf das Ausmaß und die Auswirkungen von Falschmeldungen auf Facebook blicken.

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